Berichte

lok mit auswärtssieg

Mit einer tollen Mannschaftsleistung entführte die Männermannschaft des ESV Lok Stralsund 3 Punkte beim SG Traktor Divitz. Jens Palleit lief wieder als Libero auf und Oliver Gielow rückte ins zentrale Mittelfeld. Trainer Andre Gielow brachte Laurent Broschatt in die Verteidigung mit der Aufgabe, dass eigene Aufbauspiel zu unterstützen.

 

Bereits in der 3. Spielminute konnte der Divitzer Torwart den Schuss von Marcel Lehmann nicht festhalten und Michael Albrecht staubte zum 0:1 ab. Nach einer Ecke wurde der Kopfball von Robert Beise auf der Linie geklärt. Per Freistoß baute Albrecht die Führung zum 0:2 aus. Nach einer Ecke hatte er den Hattrick auf dem Fuß, aber sein Schuss ging knapp am Tor vorbei. Divitz mit gewohntem kräftigen Einsatz und hoher Laufbereitschaft. Die langen Bälle konnten jedoch von der Stralsunder Defensive um Laurent Broschatt, Tom Kipping und Jens Palleit meist gut verteidigt werden. Kurz vor der Halbzeit musste Jan Littmann im Stralsunder Tor das erste Mal richtig eingreifen und einen Schuss über die Latte lenken. Praktisch mit dem Pausenpfiff wurde dem Gastgeber vom Schiedsrichter ein Elfmeter geschenkt. Tom Kipping schoss seinen Gegenspieler im eigenen Strafraum an und anstatt des fälligen Abstosses gab es Elfmeter, der sicher zum 1:2 Anschlusstreffer verwandelt wurde. Kapitän Oliver Gielow musste in der Halbzeitpause verletzt aufgeben und wurde durch Steffen Lehmann ersetzt. Es zeigte sich die an diesem Tag stark besetzte Auswechselbank, welche zu praktisch keinem Qualitätsverlust führte.

 

In der zweiten Halbzeit erhöhte Lok auf 1:3. Die Ecke von Marcel Lehmann brachte Michael Albrecht per Direktabnahme im Tor unter. Es ergaben sich daraufhin viele Konterchancen, welche nicht genutzt wurden. Eine Spielsituation landete sogar an der Latte. Divitz kam in dieser Phase meist über Standartsituationen gefährlich vor der Tor von Jan Littmann. Aufgeben wollte der Gastgeber jedenfalls nicht. Auch Nico Haferland musste ersetzt werden, sodass Dennis Joppich das Spielfeld betrat. In der Schlussphase wurden die Konterchancen dann genutzt. Zunächst wurde Thomas Kirchner eingewechselt, der den nächsten Konter auf dem Fuß hatte. Danach spielte David Stein zuerst Michael Albrecht frei, dessen Hereingabe Marcel Lehmann zum 1:4 über die Linie drückte. David Stein krönte seine gute Leistung mit einem blitzsauberen Konter und dem 1:5. Mit dem Schlusspfiff gelang Divitz mit dem 2:5 noch Ergebniskosmetik.


Lok startet mit Remis in die Kreisoberliga

Im ersten Punktspiel der Kreisoberliga empfing die Männermannschaft des ESV Lok Stralsund den SV Prohner Wiek. Während Lok Stralsund den Aufstieg aus der Kreisliga feiern konnte, mussten die Gäste den Abstieg aus der Landesklasse verkraften. Das Spiel wurde auf dem Dänholm ausgetragen. Leider musste Trainer Andre Gielow auf die verletzten Matthias Harder und Jens Palleit verzichten. Zum Bedauern verletzte sich Torwart Jan Littmann am Freitag auch noch, so dass Oldie Sören Husen das Tor hüten durfte. So rückte Kapitän Oliver Gielow auf die Liberoposition. Neuzugang David Stein wusste in der Vorbereitung zu überzeugen und feierte sein Punktspieldebüt für Lok Stralsund. Michael Albrecht stand trotz gebrochenem Finger wieder zur Verfügung. In der Zentrale hielten Steffen Lehmann und Nico Haferland den Laden zusammen.

 

Das Derby blieb insgesamt auf schwachem Niveau und richtige Strafraumszenen ergaben sich selten. Prohn mit dem reiferen Spielaufbau jedoch musste Stralsunds Torwart Sören Husen in der ersten Halbzeit keinen Schuss halten. Aber auch die Offensive der Stralsunder blieb eher harmlos. Lediglich ein Schuss Michael Albrecht, welcher knapp daneben ging und ein Kopfball von Robert Beise, der auf dem Tornetz landete, zählten schon zu den größten Möglichkeiten. Es fehlte nahezu komplett das offensive Zusammenspiel, was die Mannschaft in der Kreisliga und in der Vorbereitung immer wieder zeigte. David Stein und Marcel Lehmann deuteten ab und zu auf der Außenbahn an, was möglich gewesen wäre. In der zweiten Halbzeit stellte Prohn um und hatte prompt mehrere Torchancen. Die größte Torchance der Gäste vereitelte Sören Husen gleich zwei Mal im direkten Duell aus Nahdistanz. Loks Torschützenkönig der Kreisliga Michael Albrecht blieb glücklos, denn überhastet schloss er eine aussichtsreiche Szene vor dem Strafraum ab. Kurz vor Schluss hatte Lok die größte Torchance im Spiel. Nach Zuspiel von Thomas Kirchner setzte sich Torsten Fiebelkorn gegen zwei Gegenspieler durch. Sein Querpass auf den mitgelaufenen Steffen Lehmann konnte dieser nicht im Tor unterbringen, da der Prohner Schlussmann mit einem tollen Reflex den Ball noch über die Latte brachte. So mussten sich beide Mannschaften mit einem torlosen Remis abfinden. 

 

Trainer Andre Gielow zeigte sich gerade mit dem Einsatz und der Defensivarbeit zufrieden. Die Mannschaft blieb wie gefordert ohne Gegentor. Er bemängelte lediglich, dass den Prohnern zu leichtfertig ein paar Kontersituationen geschenkt wurden. Im kommenden Sonntagsspiel tritt die Mannschaft bei der SG Traktor Divitz an, die am ersten Spieltag aufgrund einer Spielverlegung noch pausierte.