Spielberichte

Kein Finale für Lok Stralsund

ESV Lok Stralsund - VfL Bergen  0:1 n.V. 

Der Fußballverband Vorpommern-Rügen überreichte den beiden Mannschaften die Pokale
Der Fußballverband Vorpommern-Rügen überreichte den beiden Mannschaften die Pokale

Während für die meisten Alten Herren in der Kreisoberliga schon die Sommerpause begonnen hat, mussten die Oldies des ESV Lok Stralsund im Halbfinale um den Kreismeister noch einmal ran. Nachdem beim SV Trinwillershagen die Personalsorgen immer größer wurden, meldete sich das Team vom Spielbetrieb ab. Somit rutschte der ESV Lok Stralsund trotz der Niederlage gegen den SV Prohner Wiek (0:2) und einen Sieg gegen den SV Steinhagen (2:0)  auf den ersten Tabellenplatz und sicherte sich somit den Staffelsieg. Gespielt wurde mit nur einem Spiel auf neutralen Platz. Folglich reisten die Hansestädter am 05.06.2015 nach Gingst, um den Finaleinzug gegen den VfL Bergen auszuspielen.

Der ESV Lok Stralsund musste wieder auf zahlreiche Spieler verzichten und reiste mit gerade mal 11 Mann an. Schiedsrichter bei der Partie war der Baaber Trainer Torsten Binz. An der Linie gesellten sich Franko Troles und Raik Engelbrecht. Das Spiel begann mit dem anfänglichen Abtasten beider Teams. Bergen übernahm die Favoritenrolle und konnte die Eisenbahner in der 10. Spielminute mit einem Pfostenschuss wachrütteln. Der ESV besann sich erneut auf das Konterspiel, was gegen Trinwillershagen gut klappte. Gerade über die Außenpositionen wurde es meist gefährlich. Gleich zweimal scheiterte Torsten Fiebelkorn vorm Gehäuse der Bergener. Auch Sven Peplow ließ seine Möglichkeiten aus. Die Bergener hingegen agierten mit lang geschlagenen Bällen in die Spitze, welche die schnellen Stürmer oft in Szene setzte. Sören Husen und Mannschaftskapitän Andre Gielow konnten schlimmeres verhindern. Auch die Leihgabe  der Traditionsmannschaft Torsten Rüger spielte fehlerfrei und überzeugte auf der Linksverteidiger-Position. Torlos ging es zum obligatorischen Pausentee.

Es wurde um jeden Zentimeter gekämpft. Hier Loks Marcel Boguslawski (links) im Zweikampf mit einen Bergener.
Es wurde um jeden Zentimeter gekämpft. Hier Loks Marcel Boguslawski (links) im Zweikampf mit einen Bergener.

In der zweiten Halbzeit kam der VfL Bergen besser ins Spiel und brachte die Defensive des ESV Lok mehr und mehr ins Schwitzen, ohne daraus Kapital zu schlagen. Die Entlastungsangriffe über die Flügel blieben von  Sven Peplow per Direktabnahme oder Frank Gehrmann ungenutzt. Je länger das Spiel torlos blieb, umso hitziger wurde es. Nicklichkeiten und Wortgefechte häuften sich und störten die Konzentration der Spieler. Auch eine Tätlichkeit gegen Loks Schlussmann Sören Husen übersah der Schiedsrichter und seine Assistenten. Nach 70 Minuten ging es wiederum torlos in die Verlängerung.


Bei den Stralsundern ließen allmählich die Kräfte nach. Das Teams versuchte sich in den letzten 20 Minuten ins Elfmeter schießen zu retten. Dies machte ein schnell gespielter Angriff der Bergener in der 78. Spielminute zu Nichte, als ein Stürmer allein auf Sören Husen zulief und eiskalt einnetzte. in der zweiten Halbzeit der Verlängerung klappte es nicht, den Ausgleich zu erzielen. Auch ein Freistoß in der 90. Spielminute brachte Sven Peplow nicht im Tor unter. Damit zieht der VfL Bergen nicht unverdient ins Finale ein. Gegner wird am 20.06.2015 die SG Empor Richtenberg sein.


Der ESV Lok Stralsund verabschiedet sich mit einer guten Saisonleistung in die wohlverdiente Sommerpause. 


Oldies mit Auswärtssieg

SV Trinwillershagen - ESV Lok Stralsund 0:2 (0:0)

Michael Martens (Lok) leitete mit dieser Aktion das 0:1 ein
Michael Martens (Lok) leitete mit dieser Aktion das 0:1 ein

Zum Spitzenspiel der Altherrenmannschaften in der Kreisoberliga West, reisten die Oldies des ESV Lok Stralsund nach Trinwillershagen. Der Gastgeber mit einer makellosen Bilanz und noch ohne Niederlage in Staffel und Pokal. Ohne die Spieler Fiebelkorn, Patzelt, Krüger, Ozorowski, Roß, Brandenburg und Friese fehlten Trainer Frank Gehrmann mehr als ein Dutzend Leute. So musste der noch stark angeschlagene Kirchner und der Co.-Trainer der Männermannschaft ihre Töppen schnüren. Selbst der Trainer musste noch einmal ran. Der Unparteiische Marko Henschel pfiff nach Absprache der Gäste die Partie leicht verspätet an. Trinwillershagen hatte Anstoß und wurde ab der ersten Spielminute ihrer Favoritenrolle gerecht. Sie ließen den Ball gut in ihren eigenen Reihen laufen. Die Hansestädter warteten ab und bedachten sich eher auf die Defensive, welche in der Anfangsviertelstunde immer wieder geprüft wurde. Entlastungsangriffe sah man von den Gästen eher selten. Wenn dann war die Triner Abwehr zu Stelle. Größte Möglichkeit hatte Ulf Prochnio in der 28. Spielminute, als er einen scharf herein gespielten Ball von Sven Peplow knapp verfehlte. Auf der anderen Seite hatten die Gastgeber über Ecken und Freistöße ihre Chancen liegen gelassen und somit gingen beide Mannschaften mit einem 0:0 in die Pause.

Sören Husen hatte an diesem Tag eine Menge zu tun, behielt aber eine weiße Weste
Sören Husen hatte an diesem Tag eine Menge zu tun, behielt aber eine weiße Weste
Die Defensivabteilung der Gäste hielt über die gesamte Spielzeit den Angriffen stand
Die Defensivabteilung der Gäste hielt über die gesamte Spielzeit den Angriffen stand

In der zweiten Hälfte spielten die Gäste gegen die untergehende Sonne, welche die Sicht leicht einschränkte. Trin jetzt mehr bemüht die Führung zu erzielen, scheiterten meist am gut aufgelegten Sören Husen im Tor der Gäste. Nach einem Entlastungsangriff wurde Ulf Prochnio über die linke Seite freigespielt, dessen Flankenlauf mit anschließender Flanke nahm in Sven Peplow ihren Abnehmer. Stralsund geht in Führung. Damit hatten die Gastgeber nicht gerechnet, denn die Spielanteile lagen klar beim Favoriten. Das Trin der Rückstand wenig schmeckte, merkte man sofort. Sie legten noch einmal nach und erhöhten den Druck. In der 50. Spielminute lief ein Stürmer der Gastgeber allein auf den Gästetorwart zu, seinen Schuss aus fünf Metern parierte Sören Husen Weltklasse. Wenig später rettete die Latte für die Eisenbahner. Der ESV Lok konnte sich in dieser Phase nur mit langen Bällen retten. Einen dieser Bälle konnte sich Sven Peplow auf der rechten Seite sichern und bediente im richtigen Moment Thomas Kirchner, der in den Strafraum lief und aus 12 Metern zum 2:0 traf. Trin nun völlig von der Rolle und warf alles nach vorn. Eine wahre Eckenflut in den Schlussminuten war das Ergebnis, welche nicht in verwertbares umgemünzt werden konnte. Nach vier Minuten Nachspielzeit pfiff Marko Henschel, welcher eine fehlerfreie Partie leitete, das Spiel ab. Damit bauten die Hansestädter die Tabellenführung auf vier Punkte aus und bescherten Trinwillershagen die erste Saisonniederlage.

 

Am kommenden Freitag, den 8. Mai empfängt der ESV Lok Stralsund an der Kupfermühle den SV Prohner Wiek. Ein großer Dank gilt den Spielern, die es noch rechtzeig zum Spiel schafften. Ganz besonders Winfried Freese der wohl seit dem Spiel den Namen „weißer Brasilianer“ inne hat. 


Oldies mit Heimsieg

ESV Lok Stralsund - Stralsunder FC 3:1 (2:0)

Die Kapitäne des Spiels. Jan Kuhn (SFC, links) und Ronny Becker (ESV Lok, rechts)
Die Kapitäne des Spiels. Jan Kuhn (SFC, links) und Ronny Becker (ESV Lok, rechts)

Nach den Auswärtssiegen gegen BSV Löbnitz (2:3; Becker, Fiebelkorn, Krüger) sowie SG Traktor Divitz (0:1; Fiebelkorn) wollten die Oldies des ESV Lok Stralsund einen wichtigen Schritt Richtung Tabellenspitze machen. Am 24.04.2015 gastierte nun der Stralsunder FC an der Kupfermühle. Im Hinspiel konnten die Eisenbahner durch ein Tor in letzter Minute von Andreas Lotzow mit 2:1 gewinnen. Trainer Uwe Lange vom Stralsunder FC musste auf Koschmann, Rohde und Buschi verzichten, während Frank Gehrmann vom ESV Lok Stralsund Krüger, Vallentin, Kirchner und Roß fehlten. Bei bestem Frühlingswetter pfiff der unparteiische Fred Klingenberg die Partie an. Der Gastgeber übernahm gleich die Favoritenrolle und erspielte sich gute Chancen die zumeist an der Strafraumgrenze zum erliegen kamen. Es dauerte bis zur 10. Spielminute bis ein eher verunglückter Eckstoß den Ball durch den Strafraum den heran laufenden Ulf Prochnio erreichte, der den Ball unhaltbar zum 1:0 ins Tor beförderte. Der Stralsunder FC bemühte sich ihrerseits in Strafraumnähe der Gastgeber zu gelangen, aber durch unkonzentrierte Pässe oder das gute Stellungsspiel der Hintermannschaft des ESV Lok Stralsund konnten diese Möglichkeiten nicht genutzt werden. In der 25. Spielminute bediente Torsten Fiebelkorn mit einem Diagonalpass den in Position laufenden Sven Peplow der im Strafraum den heranstürmenden Torwart um kurvte und zum 2:0 einschob, was zugleich der Pausenstand war.

Beim Strafstoß musste sich Schlussmann Sören Husen (Lok) knapp geschlagen geben.
Beim Strafstoß musste sich Schlussmann Sören Husen (Lok) knapp geschlagen geben.
Matchwinner des Spiels war ohne Zweifel Torsten Fiebelkorn (rechts)
Matchwinner des Spiels war ohne Zweifel Torsten Fiebelkorn (rechts)

In der zweiten Halbzeit sah man einen anderen Stralsunder FC, da Trainer Uwe Lange sein Team umstellte und mit drei Stürmern agierte. Von nun an hatte die Heimmannschaft mehr zu tun und ließ unverständlicher Weise sich immer mehr hinten reindrängen. Immer wieder wurden die Angriffsbemühungen des Stralsunder FC mit kleinen Fouls unterbunden. So leider auch in der 45. Spielminute, als Sven Brandenburg Oliver Rossow nur unsanft im Strafraum stoppen konnte und sich damit einen Platzverweis abholte. Der ESV Lok Stralsund damit in Unterzahl. Den fälligen Strafstoß verwandelte Jan Kuhn glücklich zum 2:1 Anschlusstreffer. Die Heimmannschaft nun völlig von der Rolle und der SFC drängte auf den Ausgleich. Die Angriffsbemühungen blieben zum Glück der Gastgeber ungenutzt und wurden zumeist von Sören Husen abgefangen. Bei dieser offensiven Taktik der Gäste gab es Platz zum Kontern. Die größte Möglichkeit hatte wenig später Marcel Boguslawski der einen quer gespielten Ball von Torsten Fiebelkorn nicht im Tor unterbringen konnte. Die 65. Spielminute brachte dann die Erlösung auf Seiten des ESV Lok Stralsund, als Torsten Fiebelkorn mit Ball in den Strafraum sprintete, seinen strammen Schuss konnte der Torwart zwar noch parieren jedoch nicht festhalten, den daraus resultierenden Abpraller nutzte Sven Peplow zum 3:1 Endstand. Alles in allem war es ein relativ fair geführtes Derby mit einer Menge Spannung bis in die letzte Minute. Am kommenden Donnerstag muss der ESV Lok Stralsund nach Trinwillershagen reisen, um dort das Spitzenspiel in der Staffel West zu bestreiten.


17. Toyota Cup 2015

Budenzauber der Traditionsmannschaften in Stralsund

Sieben Mannschaften kickten um die begehrte Trophäe des 17. Toyota-Cups 2015 in der Adolph-Diesterweg-Sporthalle in Stralsund.

FC Vorwärts Frankfurt/Oder (5. Platz)
FC Vorwärts Frankfurt/Oder (5. Platz)
TSG Bau Rostock (7. Platz)
TSG Bau Rostock (7. Platz)
SV Post Neubrandenburg (2. Platz)
SV Post Neubrandenburg (2. Platz)

Die Mannschaften ESV Lok Stralsund Tradition, ESV Lok Stralsund Alte Herren als Gastgeber, BSG Motor Stralsund, ASG Vorwärts Stralsund, TSG Bau Rostock, SV Post Neubrandenburg und Vorwärts Frankfurt/Oder traten im Modus jeder gegen jeden an, denn durch die kurzfristige Absage von KKW Greifswald wurde der Turnierplan kurzerhand umgeändert. Damit entfielen die Vorrunden und Hauptrundenspiele. Alle Mannschaften zeigten dem Stralsunder Publikum schöne Fußballkunst und legten so manchen Zuckerpass und Dribblings aufs Parkett bzw. es wurde auch mal der Bundesliga-würdige Torabschluss gesucht. Es war der volle Gegensatz zu dem, was am Vormittag die Kleinsten in der Sporthalle bei deren Fußballturnier zeigten. 

ESV Lok Stralsund Tradition (6. Platz)
ESV Lok Stralsund Tradition (6. Platz)
ASG Vorwärts Stralsund (4. Platz)
ASG Vorwärts Stralsund (4. Platz)
ESV Lok Stralsund AH (3. Platz)
ESV Lok Stralsund AH (3. Platz)

Viele der Zuschauer blieben noch um sich diesen Fussballleckerbissen der Traditionsmannschaften nicht entgehen zu lassen. So sahen die Zuschauer am Anfang des Turniers zwei Unentschieden um die Partien ESV Lok Stralsund (Tradition) gegen FC Vorwärts Frankfurt/ Oder (0:0) und ESV Lok Stralsund (Alte Herren) gegen SV Post Neubrandenburg (2:2). Sie endeten jeweils mit einer Punkteteilung. Den höchsten Turniersieg fuhr die Mannschaft von BSG Motor Stralsund ein, man siegte hier 5:0 gegen die Traditionsmannschaft von Lok. Im Duell der Vorwärts Mannschaften von Stralsund und Frankfurt trennte man sich ebenfalls Leistungsgerecht 1:1. Das Lok-Duell konnten die Alten Herren mit einem 4:1 für sich entscheiden. An Spannungen fehlte es in keinen der Spiele jedes Spiel egal gegen wem war mit viel Motivation und Siegeswillen gespickt.

BSG Motor Stralsund (Sieger)
BSG Motor Stralsund (Sieger)

In den 21 Spielen die sich bis in den frühen Abend hinzogen bekamen die Zuschauer 58 Tore zu sehen. Am Ende des Turniers gab es allerdings keine Überraschungen mehr, denn der Pott bleibt da wo er die letzten Jahre auch war, bei der Mannschaft von BSG Motor Stralsund, denn Sie konnten im Entscheidungsspiel gegen SV Post Neubrandenburg mit 1.0 gewinnen und sicherten sich so den Turniersieg, gefolgt von SV Post Neubrandenburg. Den 3.Platz konnten sich die Alten Herren vom ESV Lok Stralsund sichern. Sie gewannen das entscheidende Spiel gegen SV Vorwärts Frankfurt/Oder mit 1:0.


MB-Cup 2015

ESV Lok Stralsund sicherte sich den 1. Platz

Sieger des Turniers ESV Lok Stralsund
Sieger des Turniers ESV Lok Stralsund

Zum ersten Mal fand ein eigenes Hallenturnier der Altherrenmannschaft des ESV Lok Stralsund statt. Neben dem alljährlichen Toyota-Cup, welcher im Zeichen der Tradition mit vielen Akteuren aus DDR-Oberligazeiten steht, startet nun der MB-Cup sein Debüt. Neben dem ESV Lok Stralsund als Gastgeber gesellten sich SV Samtens, FSV Altenkirchen, SV Steinhagen, SG Empor Richtenberg und SV Abtshagen.  

 

Das Eröffnungsspiel des Turniers machte gleich der ESV Lok Stralsund gegen den SV Samtens welches kurz vor Schluss mit 1:0 verloren ging. Im zweiten Spiel wollte man die Chance wahren, sich wenigstens auf die oberen Plätze zu schieben. Gegner war hier der SV Abtshagen. Der Gast kam mit lediglich fünf Mann angereist, wobei der Torwart zumeist aus anderen Teams gestellt wurde. Hier begann Lok gleich wie die Feuerwehr und konnte durch Tore von Sven Brandenburg  der gleich dreimal traf und Ronny Becker den Endstand von 4:1 erzielen.

 

ESV Lok Stralsund gegen SV Steinhagen hieß die dritte Partie der Eisenbahner. Lok machte das Spiel blieb aber vorm Tor eher erfolglos. Während Andreas Lotzow im Tor der Gastgeber sich einmal mehr auszeichnete, konnte endlich die Heimmannschaft durch die Führung von Thomas Kirchner jubeln. Weitere Treffer von Ronny Becker und Sven Peplow folgten. Das das Ergebnis nicht höher ausfiel war allein Robert Bräunig im Tor der Gäste zu verdanken, der den einen oder anderen Ball grandios hielt.

 

Im vorletzten Spiel war der Gegner die SG Empor Richtenberg. Ulf Schäfer im Team der Richtenberger konnte sein Team gut auf die Spielweise der Gastgeber einstellen. So tat sich der ESV sehr schwer, konnte aber schnell  durch Sven Peplow mit 1:0 in Führung gehen. Schnell konnten die Richtenberger den Ausgleich markieren. Sven Peplow war es erneut der die Eisenbahner in Führung brachte. Nach einer Ecke für die Gastgeber schnappte sich der Richtenberger Carsten Schlegel den Ball und schloss den schnellen Konter mit dem 2:2 Ausgleich ab. Dieses Ergebnis war zugleich der Endstand.

 

Das letzte Spiel war Zugleich das Endspiel für den ESV Lok Stralsund. Die Gastgeber mussten gewinnen um sich den Turniersieg zu sichern. Das Spiel blieb lange offen und wurde fast zur Nullnummer. Heiko Friese erlöste den ESV kurz vor Schluss mit dem Tor des Spiel. Wir bedanken uns bei allen Helfern ohne die das Turnier nicht möglich gewesen wäre, sowie an Michael Borchardt von MB Elektrotechnik, der dem Turnier seinen Namen gab.


Lok erobert die Tabellenführung

ESV Lok Stralsund - SV Steinhagen 3:0 (1:0)

Zum letzten Spieltag der Hinrunde empfingen die Oldies an der Kupfermühle den SV Steinhagen. Mit einem Sieg vom vergangenen Spieltag gegen den SV Prohner Wiek, gingen die Gastgeber mit breiter Brust in die Partie um erneut dreifach zu Punkten. Interims-Coach Frank Gehrmann musste auf mehreren Positionen umstellen, denn mit Heiko Friese, Thomas Kirchner und Danilo Rempt fielen gleich drei Stammkräfte verletzungsbedingt aus.

 

Die erste Halbzeit begann rasant, denn die Gastgeber übernahmen sofort die Initiative und setzten den SV Steinhagen unter Druck. Chancen von Sven Peplow, Marcel Boguslawski und Frank Gehrmann blieben in den Anfangsminuten ungenutzt. Die rund 50 Zuschauer mussten sich bis zur 12. Spielminute gedulden, als Sven Peplow die fällige 1:0 Führung für den ESV erzielte. Die Hausherren kombinierten gut im Mittelfeld, versäumten allerdings die Führung weiter auszubauen. Unverständlicherweise ließen sie nun den SV Steinhagen mehr ins Spiel kommen ohne das der Gast zwingendes herausspielte. Mit diesem schmeichelhaften Ergebnis ging es dann zur Pause.

 

Im zweiten Durchgang versuchten die Hausherren erneut ihr Kombinationspiel aufzuziehen, aber wieder wurden Chancen fahrlässig liegen gelassen und der SV Steinhagen kam nun besser in die Partie. Wenn der Gast einmal zu Tormöglichkeiten kam, war Sören Husen im Tor zur Stelle. Den wohl sehenswertesten Treffer des Spiels erzielte Ronny Becker, der eine Flanke von Sven Peplow direkt zum 2:0 verwandelte. Den Schlusspunkt setzte dann Sven Peplow mit dem 3:0 Endstand. Mit diesem Sieg klettert der ESV Lok Stralsund erstmals auf den ersten Tabellenplatz. Am kommenden Freitag reisen die Eisenbahner nach Trinwillershagen zur ersten Pokalrunde. Bei einem Sieg würde man es mit dem Stadtrivalen Stralsunder FC zu tun bekommen.


Lok mit Heimsieg

ESV Lok Stralsund - SG Traktor Divitz 2:1 (1:1)

Zum zweiten Saisonspiel empfingen die Oldies des ESV Lok Stralsund die Altherren-Mannschaft aus Divitz. Nach der Pleite vom letzten Freitag, wo der ESV mit 3:0 gegen den BSV Löbnitz verlor, sollten nun die ersten drei Punkte eingefahren werden. Das Geschehen an der Seitenlinie verfolgten Andre Gielow und Mannschaftskapitän Michael Borchardt. Mit dem Anstoß zur ersten Hälfte dominierten die Hausherren zwar das Spielgeschehen, aber es kam zu überhasteten Aktionen und Gelegenheitsschüssen. Das Spiel wurde durch die Mitte geführt, was nicht zum gewünschten Erfolg führte. In der 20. Spielminute konnte eine kurz ausgeführte Ecke auf Danilo Rempt gespielt werden, der den Ball im Nachsetzen zur 1:0 Führung ins Tor der Gäste unterbringen konnte. Es brauchte nur sieben Minuten, bis die Gäste mit einem direkt verwandelten Freistoß, den Ball in den linken oberen Torwinkel beförderte. Divitz wurde nun mutiger und tauchten mehrmals vorm Tor der Eisenbahner auf, diese allerdings geklärt werden konnten. Mit dem Remis gingen beide Teams zum Pausentee.

 

Im zweiten Durchgang spielten die Gastgeber mehr über die Flügel und erzeugten so etwas mehr Druck. Divitz stellte in der Halbzeit auch um und erspielten sich mehrere Chancen, begünstigt durch Abwehrfehler konnte sich Sören Husen im Tor der Gastgeber mehrmals auszeichnen. In der 50. Spielminute setzte Heiko Friese zu einem Solo an und konnte im letzten Moment Sven Peplow freispielen, der mit etwas Dusel den Ball zum 2:1 ins Netz beförderte. Danach verflachte das Spiel zunehmend und der ESV gewann ohne Glanz das erste Saisonspiel. Um weiterhin erfolgreich im Ligabetrieb zu bleiben, müssen bei den Oldies paar Kohlen draufgelegt werden. Am kommenden Freitag kommt es auf dem Dänholm zum Derby gegen den Stralsunder FC.


Siegreich im ersten Test

SG Empor Richtenberg - ESV Lok Stralsund 1:3 (0:1)

Zum ersten und einzigen Testspiel für die kommende Saison reisten die Oldies des ESV Lok Stralsund zur SG Empor nach Richtenberg. Ungewohnt war die aktuelle Situation an der Seitenlinie schon, denn in Zukunft müssen die Alten Herren auf Klaus Gaede und Fred Rumbohm verzichten, die sich aus dem aktiven Fussballgeschehen zurückzogen. 

 

Der Gast nahm gleich das Zepter in die Hand und konnte mit schönen Kombinationen überzeugen. Leider wurden die meisten Angriffe nie zu Ende gespielt und schon aus 25 m aufs Tor geschossen, was kein Problem für den Torhüter von Richtenberg darstellte. Die Richtenberger ging es ähnlich denn mehrmals konnten sie die wenigen Chancen nicht in Tore ummünzen. Es brauchte bis zur 25. Spielminute, als sich Frank Gehrmann auf der linken Seite bis zur Strafraumgrenze durchsetzen konnte und mustergültig Thomas Kirchner bediente, dieser konnte mit einem verdeckten Schuss den Ball zum 1:0 im Tor der Gastgeber unterbringen. Nun spielte Lok befreiter auf konnte aber ihre Chancen einfach nicht nutzen.

 

In der zweiten Hälfte spielte der Gast aus der Hansestadt weiter munter drauf los. In der 42. Spielminute schickte Heiko Tonat den auf der rechten Aussenbahn startenden Thomas Kirchner, der sich bis zur Grundlinie durchsetzte, seine Flanke suchte dann direkt den Weg ins Tor. Überraschend für Torwart und Schützen selbst. Nun könnte man denken das Spiel wäre gelaufen, jedoch hatten die Richtenberger nun ihre stärkste Phase, denn die Sundstädter hatten jetzt ihre Mühe die Gastgeber vom eigenen Tor fern zu halten. Sören Husen konnte gleich zwei Möglichkeiten der Richtenberger entschärfen. Auch ein Freistoß von der Strafraumgrenze konnte Sören Husen glänzend parieren. Die 55. Spielminute konnten die Richtenberger jubeln, als der Ball vom Pfosten den einschußbereiten Richtenberger erreichte der dann dankend annahm.

 

Jetzt stand es 1:2 aus Sicht der Gastgeber, die jetzt auf den Ausgleich drückten. In dieser Phase kam der ESV zwar zu Kontern, die jedoch nicht zum Erfolg führten. So scheiterte Ronny Becker fast alleine vor dem Tor und auch Sven Peplow hatte so seine Probleme mit dem Abseitspfeifenden Schiedsrichter, der ihn gleich mehrmals zurückpfiff. In der 68. Spielminute erreichte der Ball nach einem Befreiungsschlag den an der Mittellinie startenden Sven Peplow der alleine auf dem Torwart zulief und zum 3:1 einnetzte. Kurz danach war Schluss. Alles in allem war es ein gelungener Test der auch viele Defizite aufzeigte, die es gilt im Laufe der Saison abzustellen.