Spielberichte

Lok mit Derbysieg

ESV Lok Stralsund - SG PSV Stralsund/Stralsunder FC 3:1 (3:0)

Nachdem Lok bereits in der Vorwoche den Klassenerhalt endgültig klar gemacht hat, gab es im Saisonfinale das Ortsderby gegen die Spielgemeinschaft Stralsunder FC/PSV Stralsund als Zugabe. Im Hinspiel gab es ein sensationelles 4:4, wo beide Mannschaften einfach munter drauf losspielten und die Trainer an der Außenlinie nahezu verzweifelten. Viel anders sollte dieses Spiel auch nicht werden. Im Gegensatz zur Vorwoche gab es nur zwei Änderungen in der Startelf. Andreas Knepper war wieder spielberechtigt und lief auf der Außenbahn im Mittelfeld auf. Laurent Broschatt rückte für Torsten Fiebelkorn eine Position weiter nach vorn und Nico Haferland ersetzte Robert Beise im Mittelfeld.

Mit Vorwärtsdrang und Rückenwind. In Halbzeit eins machten sich die Lok-Kicker, hier mit Nico Haferland gegen Christian Sunagel vom SFC, die Windverhältnisse zu Nutze und schossen drei Tore.
Mit Vorwärtsdrang und Rückenwind. In Halbzeit eins machten sich die Lok-Kicker, hier mit Nico Haferland gegen Christian Sunagel vom SFC, die Windverhältnisse zu Nutze und schossen drei Tore.

Die Zuschauer sahen ein umkämpftes und trotzdem faires Derby, bei dem Schiedsrichter Fred Klinkenberg die Partie jeder Zeit im Griff hatte. Das Spiel begann mit einem Paukenschlag, denn nach nur wenigen Sekunden fasste sich Mario Krummheuer aus 20 Metern ein Herz und knallte den Ball zum 1:0 für Lok in die Maschen. Mit der Führung und dem Wind im Rücken brachte dies dem Gastgeber das nötigte Selbstvertrauen. Der SFC brauchte einige Minuten um sich vom Rückstand zu erholen, um dann gleich das nächste Tor zu fangen. Ein Freistoß aus über 30 Metern von Oliver Gielow landete unter Mithilfe des Windes und des Gästetorwarts zum Erstaunen aller im Tor. Und Lok setzte in Person von Laurent Broschatt nach, denn er erhöhte auf 3:0, nachdem er bei einem Freistoß von Michael Martens clever im Strafraum freigespielt wurde. Mit diesem Zwischenstand war nicht unbedingt zu rechnen. Die Anhänger von Lok feierten bereits ausgelassen und auch Trainer Andre Gielow hat man lange nicht so entspannt auf der Bank sitzen sehen. Der SFC hatte noch die große Torchance auf den Anschlusstreffer vor der Pause, das leere Tor wurde vom Stürmer jedoch nicht getroffen.

Voller Körpereinsatz im Stadtderby: Loks Robert Vallentin (links) und Finn-Rasmus Hingst (rechts) vom SFC im Laufduell.
Voller Körpereinsatz im Stadtderby: Loks Robert Vallentin (links) und Finn-Rasmus Hingst (rechts) vom SFC im Laufduell.

In der 2. Halbzeit hatten die Gäste den Wind im Rücken und bestimmten nun die Partie über weite Strecken. Vielleicht wäre die Partie noch einmal spannend geworden, wenn der Kopfball von einem SFC Spieler nicht an die Latte sondern ins Tor gesprungen wäre. So lief der SFC erfolglos an und Lok verteidigte mit gelegentlichen Entlastungskontern. Loks Torhüter Tilman Tank hatte wenig Chancen sich im Verlauf auszuzeichnen. Die größte Chance für ein weiteres Tor hatte Michael Albrecht. Von Carsten Radtke freigespielt, brachte in der Schlussphase den Ball nicht im Tor unter. Auch Robert Vallentin beherztes Solo auf der Außenbahn war nicht von Erfolg gekrönt, als er seinen Meister im SFC Torhüter fand. In der Nachspielzeit erzielte der SFC noch den Ehrentreffer. Mit diesem Sieg kassiert Lok noch den SV Schiffahrt/Hafen Stralsund in der Tabelle und beendet die Saison in der Kreisoberliga auf dem 10. Platz.

Einsatz an der Grenze des erlaubten: SFC-Keeper Danilo Holtz (rechts) gegen Loks Nico Haferland.
Einsatz an der Grenze des erlaubten: SFC-Keeper Danilo Holtz (rechts) gegen Loks Nico Haferland.

Lok gewinnt beim Tabellenletzten

FSV Gademow - ESV Lok Stralsund 2:4 (0:3)

Am vorletzten Spieltag der Kreisoberliga trat die Männermannschaft des ESV Lok Stralsund beim bereits feststehenden Absteiger FSV Gademow 71 an.  Angepfiffen wurde auf dem Bergener Kunstrasenplatz. Personelle Probleme durch das Fehlen von mehreren Spielern veranlassten die beiden langzeitverletzten Christian Möller und Robert Beise von Beginn aufzulaufen. Auch Robert Vallentin stand wieder zur Verfügung, so dass er die Abwehr mit Möller und Joppich vervollständigte. Das Mittelfeld liefen Mario Krummheuer, Oliver Gielow, Michael Martens, Laurent Broschatt und Robert Beise auf. Michael Albrecht und Torsten Fiebelkorn standen in vorderster Front auf dem Platz. Im Tor fand sich erneut Tilman Tank wieder, nachdem Andreas Knepper eine Ampelkartensperre absitzt. Auf der Bank nahmen zunächst Dirk Grützmacher und Heiko Friese Platz.

 

Lok begann klar überlegen und ließ keine Zweifel, dass sie als Sieger vom Platz gehen wollten. Abschlusschancen von Mario Krummheuer und Michael Albrecht blieben in der Anfangsphase erfolglos. Ein langer Ball von Robert Vallentin verarbeite Michael Albrecht sehr gut, ließ zwei Abwehrspieler alt aussehen und erzielte humorlos die 0:1 Führung für Lok. Nach schönem Spielaufbau über mehrere Stationen aus der Abwehr heraus, erreichte der Ball Michael Albrecht, welcher ihn schnell zu Michael Martens spielte. Martens nahm mit Tempo den Ball auf und erzielte das umjubelte 0:2. In der Offensive war von Gademow wenig zusehen. Die einzige Sturmspitze rieb sich zu sehr in Zweikämpfen auf. Libero Christian Möller war dann am dritten Tor beteiligt, in dem er Mario Krummheuer anspielte. Krummheuer ließ seinen Gegenspieler mit einer Finte stehen und  schoss aus halbrechte Position den Ball mit dem linken Fuß ins kurze Eck. 0:3. Erst nach dieser hohen Führung kam auch Gademow in den Strafraum von Lok. Ausgenommen von ein paar Ecken musste Tilman Tank im Stralsunder Tor nur bei einem Schuss eingreifen.

 

In der zweiten Halbzeit plätscherte das Spiel vor sich her. Lok spielte weiter nach vorne, allerdings waren die Abschlüsse und Querpässe vor dem gegnerischen Tor zu unpräzise. Bei einem Tempogegenstoß steckt Robert Beise den Ball durch die Gademower Abwehr, so dass Torsten Fiebelkorn das 0:4 erzielte. Zum großen Unmut von Trainer Andre Gielow konnte Lok die null hinten nicht halten. Einen Freistoß klärte Tilman Tank direkt vor die Füße des Gademower Stürmer. 1:4. Kurz vor dem Abpfiff gelang Gademow sogar eine weitere Ergebniskorrektur durch einen direkten Freistoßtreffer. Dem Stralsunder Sieg konnten diese Gegentore nicht mehr gefährlich werden. Im Fernduell mit dem Franzburger SV taten diese Tore nicht mehr gut. Vor dem letzten Spieltag zu Hause gegen den Stralsunder FC trennen Lok und dem Tabellendrittletzten Franzburg insgesamt 3 Punkte und 8 Tore.


Lok mit Auswärtsniederlage

SG Empor Sassnitz - ESV Lok Stralsund 3:1 (1:1)

Zum Auswärtsspiel in Sassnitz musste die Mannschaft wieder einige Ausfälle verkraften. Aber mit Hilfe der alten Herren um Danilo Rempt und Heiko Friese konnte Trainer Andre Gielow eine schlagkräftige Truppe aufs Feld schicken. In den ersten 20 min Lok mit Abstimmungsproblemen. Sassnitz mit langen Bällen über die Außen immer gefährlich, aber Die Abwehr um Libero Mario Krummheuer stand sicher und ließ keine klaren Chancen zu. So kam Sassnitz durch ein Missverständnis zwischen Libero und Torwart zur glücklichen 1:0 Führung. Danach Lok besser im Spiel. Danilo Rempt und Michael Martens konnten sich gleich mehrmals über die außen klasse durchsetzen aber scheiterten am gut aufgelegten Sassnitzer Keeper. Nach einem Freistoß kam Kay Witt am Strafraum frei zum Schuss, doch seine Volleyabnahme konnte der Keeper noch gerade so aus dem Winkel fischen. Nach einer schönen Kombination im Mittelfeld kam ein Lok Spieler im Strafraum zu fall. Elfmeter, den Laurent Broschatt zum verdienten Ausgleich verwandelte. So ging es auch in die Halbzeitpause.

 

In der zweiten Halbzeit, leichte Vorteile für die Lok, aber innerhalb von zehn Minuten zwei krasse Fehlentscheidungen des Schiedsrichters. Dennis Joppich klärte am eigenen Strafraum mit einer fairen Grätsche gegen den Ball, aber der Schiri sah dies anders und pfiff auf Freistoß. Den haute der Spieler mit einem Sonntagsschuss in den Winkel des Stralsunder Keepers. Kurze Zeit später Sassnitz mit einer gefährlichen Flanke in den 5 Meter Raum wo eigentlich der Torwart geschützt werden sollte. Doch der Schiedsrichter sah auch dies anders als Ein Sassnitzer mit gestreckten Beinen in Torwart und Gegenspieler springt und den Ball im Tor unterbringt. Doch die Lok gab sich nicht auf und hatte durch Laurent Broschatt, Matthias Pischke und Michael Albrecht weitere Einschussmöglichkeiten die aber ungenutzt blieben. So fährt die Lok mit einer unglücklichen Niederlage nach Hause. Der Kampf und die Einstellung stimmten aber an diesem Tag und so geht man voll motiviert in das nächste Heimspiel gegen Trinwillershagen. Wo man unbedingt mit einem Sieg in die Erfolgspur zurückkehren will.


Lok mit Auswärtssieg

SV 93 Niepars - ESV Lok Stralsund 0:1 (0:0)

Einen ganz großen Schritt Richtung Klassenerhalt machte die Männermannschaft des ESV Lok Stralsund in der Kreisoberliga. Beim SV 93 Niepars konnten in der Nachspielzeit drei Punkte erobert werden. In der 92. Spielminute setzte sich Laurent Broschatt clever gegen zwei Gegenspieler durch und sein Schuss wurde noch unhaltbar zum umjubelten Siegtreffer abgefälscht. Das Spiel vorher lässt sich mit wenigen Worten zusammen fassen, denn es war ein typisches 0:0 Spiel. Keine Frage, beide Teams waren engagiert, doch richtige Torchancen gab es selten zu sehen. Gegenüber der Vorwoche gab es zwei Veränderungen in der Startelf von Lok. Oliver Gielow rückte wieder auf die Liberopostion, da Mario Krummheuer mit Gelbsperre fehlte. Für ihn begann der junge Nico Haferland im zentralen Mittelfeld und Mathias Pischke ersetzte auf der Außenbahn  Carsten Radtke. Erneut war die Vorgabe von Trainer Andre Gielow hinten sicher zu stehen und insbesondere den Kampf von Niepars anzunehmen. Parallelen zu dem Auswärtssieg in Ribnitz machten sich bereits vor dem Spiel bemerkbar, da sich eine gute Stimmung und eine lockere Atmosphäre kurz vor dem Beginn innerhalb der Mannschaft zeigte. Torhüter Andreas Knepper bestätigte erneut seine momentan sehr gute Form und parierte die Schusschance vom Nieparser Kapitän. Bei der zweiten Nieparser Torchance bei einem Eckball hätte er keine Abwehrmöglichkeit gehabt, denn ein verunglückter Kopfball von Michael Martens wurde von Mathias Pischke auf der Torlinie geklärt. Die Offensivbemühungen der Stralsunder waren in der 1. Halbzeit sehr überschaubar, einzig zwei Schüsse aus 20 Metern von Michael Albrecht und Michael Martens sind erwähnenswert.

 

Auch in der 2. Halbzeit spielte sich das Geschehen meist zwischen den Strafräumen ab. Beherzte Zweikämpfe waren an der Tagesordnung. Eine ausgezeichnete Leistung zeigte Schiedsrichter Rene Päsel, denn er hatte das Spiel jeder Zeit im Griff, auch wenn er beim nicht gegeben Tor von Robert Schiefner aufgrund einer vermeintlichen Abseitsposition daneben lag. Niepars versuchte alles um den Heimsieg zu erzwingen, doch spätestens bei Andreas Knepper im Stralsunder Tor war Endstation. Der glückliche Sieg in der Nachspielzeit kam doch schon überraschend, als sich beide Mannschaften eher mit dem 0:0 abgefunden zu haben schienen. Mit diesem Sieg hat Lok nun bei 6 ausstehenden Spieltagen bereits 11 Punkte Vorsprung zum Absiegsplatz und hat Tuchfühlung zum Stadtrivalen Schiffahrthafen Stralsund aufgenommen, welcher sich 3 Punkte vor ihnen in der Tabelle auf Platz 10 befindet.


Lok wieder mit Remis

ESV Lok Stralsund - SV Putbus 0:0

Bei schönstem Fußballwetter empfing die Männermannschaft des ESV Lok Stralsund den SV Putbus. Während Lok im Abstiegskampf steckt, spielt Putbus noch um den Aufstieg mit. Leider fallen mit Kapitän Christian Möller und Robert Beise zwei etablierte Spieler offensichtlich länger aus. Auch Sebastian Pick musste kurzfristig verletzungsbedingt absagen. Erfreuen konnte sich Trainer Andre Gielow auf das schnelle Comeback von Laurent Broschatt, der gleich sich in der Startelf im Sturm wiederfand. Des Weiteren wurde Oliver Gielow ins Mittelfeld beordert und Mario Krummheuer übernahm für ihn die Liberoposition. Robert Vallentin und Dennis Joppich vervollständigten die Lok Abwehr. Der Unterschied in der Tabelle war in weiten Teilen des Spiels nicht ersichtlich. In der ersten Halbzeit konzentrierten sich beide Mannschaften eher auf die Defensive und das mit Erfolg. Die Lok Spieler waren optisch etwas überlegen, es sprang jedoch nur eine richtige Torchance heraus. Robert Schiefner hatte die Gelegenheit auf dem Fuß, sein Schuss wurde vom Gästeschlussmann gerade noch zur Ecke geklärt. Auf der anderen Seite musste Loks Torhüter Andreas Knepper auch nur einmal eingreifen, als ein Fernschuss sicher pariert wurde. Zur Halbzeit musste Dennis Joppich das Spielfeld mit Verletzung verlassen. Carsten Radtke übernahm seine Position und Mathias Pischke wurde eingewechselt.


Nach der Pause ging es zunächst Schlag auf Schlag. Die Putbuser Abseitsfalle wurde ausgehebelt und Robert Schiefner legte quer vor dem Tor zu Michael Albrecht ab. Dieser ließ dem Putbuser Torhüter keine Abwehrchance und erzielte trotzdem nicht die Führung, da der Ball nur an den Pfosten prallte. Kurze Zeit später war es Oliver Gielow, welcher per Kopf die Chance zur Führung hatte. Der Ball wurde klar vor der Linie gerettet. 


Michael Albrechts Abschluss aus aussichtreicher Position über das Tor war der Schlusspunkt der Stralsunder Offensive. Ab 60. - 65. Minute nahmen die Rügener das Spiel fest in die Hand und zeigten sich insbesondere konditionsstärker. Entkräftet wurden Laurent Broschatt und Oliver Gielow in der Folgezeit ausgewechselt. Kay Witt und Nico Haferland kamen für sie in die Partie und konnten am Spielverlauf nichts ändern. Andreas Knepper musste gleich zwei Mal in höchster Not im direkten Duell gegen einen Putbusser retten. Lok rettete den Punkt dank einer guten Einstellung und eines sehr gut aufgelegten Torwarts in der Schlussphase. 


Remis auf dem Dähnholm

SV Schiffahrt/Hafen Stralsund - ESV Lok Stralsund 1:1 (0:1)

Die Voraussetzungen für beide Mannschaften waren an diesem Tag nicht optimal. Schiffahrt mit Personalsorgen und nur 10 Mann auf dem Feld, der ESV musste an diesem Tag auch wieder auf die Unterstützung der alten Herren bauen zudem gab Nico Haferland sein Debüt bei der 1. Männermannschaft. Trainer Andre Gielow mit einer klaren Marschroute. Den Gegner früh in der eigenen Hälfte unter Druck setzen und somit zu Fehlern zwingen. Aber das klappte an diesem Tag überhaupt nicht. Lok klar spielbestimmend ohne sich klare Torchancen zu erarbeiten. Viel zu schnell wurde der Ball wieder her geschenkt und Schiffahrt konnte immer wieder gefährliche Konter setzen. Der Ball lief überhaupt nicht, unnötige Flanken aus dem Halbfeld prägten das Bild der ersten Halbzeit. Nur einmal wurde ein Angriff konsequent zu Ende gespielt. Über Jens Komorowski kam der Ball in die Mitte zu Michael Martens der einen schönen Pass in den Lauf von Robert Schiefner spielte, den dieser eiskalt zur 1:0 Führung verwandelte. So ging es auch in die Pause.

 

In der 2 Halbzeit nichts mehr zu sehen von der Lok. Man stand viel zu weit weg vom Gegner und Schiffahrt musste nicht viel tun um seine Konter zu setzen. So kam es auch nach einem Ballverlust zu einem Freistoß für Hafen an der Strafraumgrenze. Die Mauer stand aber hatte am diesem Tag den Dienst schon eingestellt und der Freistoß ging genau in den Winkel zum 1:1 Ausgleich. Nur eine Minute später hatte Schiffahrt die Chance zu Führung, aber Torwart Andy Knepper hielt seine Mannschaft im Spiel. Danach war das Spiel gelaufenes spielte sich nur noch zwischen den beiden 16ern ab. Nur Robert Schiefner hatte kurz vor Schluss die Chance auf den Siegtreffer scheiterte aber am Torwart von Schiffahrt/Hafen Rico Koschmann. Am Ende ein gerechtes Untentschieden, wobei sich die Mannschaft fragen muss ob man an diesem Tag alles für einen Sieg getan hat. In zwei Wochen kommt der SV Putbus zu Kupfermühle und da muss man ein anderes Gesicht zeigen wenn man punkten will.


Bittere Heimniederlage

ESV Lok Stralsund - Franzburger SV 2:3 (1:1)

Im Abstiegsduell der Kreisoberliga musste die Männermannschaft des ESV Lok Stralsund eine bittere 2:3 Niederlage gegen den Tabellenletzten Franzburger SV einstecken. Die Mannschaft konnte nicht an die gute Leistung vom vergangenen Spieltag anschließen. Die Startelf musste durch die beiden Ausfälle Michael Albrecht und Mario Krummheuer geändert werden. Kay Witt und Oliver Gielow rückten dafür in die Mannschaft. Durch viele Fehlpässe im Spielaufbau machten sich die Stralsunder das Spiel selbst schwer. Zu allem Überfluss verletzte sich Laurent Broschatt bei einem Zweikampf und musste mit Verdacht auf Bänderriss ins Krankenhaus. Sebastian Pick kam für ihn früh in die Partie. Loks Stürmer Robert Schiefner scheiterte mit einem Distanzschuss an der Latte und Franzburg antwortete mit einem Freistoß, welcher ebenfalls die Latte traf. Unerklärlich, dass die Lok Kicker nicht das nötige Selbstvertrauen im Spiel zeigen konnten. Auch die 1:0 Führung durch Michael Martens brachte keine Besserung im Spiel. Aus einer undurchsichtigen Situation im Franzburger Strafraum nahm er der den Ball auf und ließ mit einem trockenen Schuss in die kurze Ecke dem Franzburger Schlussmann keine Chance. Insbesondere die Stürmer Fiebelkorn und Schiefner brachte Lok zu wenig in die gefährlichen Räume. Die Führung währte nicht bis zur Halbzeit. Beim Rettungsversuch drückte Robert Beise den Ball, welcher von einem Kopfball vom Pfosten absprang, über die eigene Torlinie und ermöglichte dem Gast damit den Ausgleich.

 

In der 2. Halbzeit rückte Robert Beise auf die Liberoposition, da Oliver Gielow verletzungsbedingt ausscheiden musste. Carsten Radtke übernahm für ihn die Rolle im zentralen Mittelfeld. Auch Torsten Fiebelkorn wurde aus der Partie genommen und Dennis Joppich wurde eingewechselt. Trainer Andre Gielow versprach sich mit diesem Wechsel mehr Kompaktheit im Mittelfeld. Das Spiel von Lok wirkte seltsam zerfahren und uninspiriert an diesem Tag. Torwart Andreas Knepper konnte sich gleich mehrfach auszeichnen. Robert Schiefner gelang das 2:1 für Lok. Nach der Ecke von Michael Martens sprang ihm der Ball vor die Füße und er dankte es mit einem überlegten Schuss in die rechte Ecke des Tores. Franzburg brauchte erneut nicht lange um den Ausgleich zu schaffen. Der Schiedsrichter half leider mit einer doppelten Fehlentscheidung den Gästen. Erst gab er eine Ecke, obwohl der Ball vom Franzburger Stürmer ins Toraus sprang, dann übersah er großzügiger Weise eine klare Abseitsstellung des Stürmers, welcher den 2:2 Ausgleich aus Nahdistanz köpfte. Michael Martens hatte die Führung für Lok auf dem Kopf, jedoch sprang sein Kopfball an die Unterkante der Latte und wurde anschließend von der Linie geklärt. Der Ball hatte zwar die Torlinie bereits überquert, was allerdings von der Postion des Schiedsrichters nicht gesehen werden konnte. Als sich beide Mannschaften fast schon auf ein Remis geeinigt hatten, setzten sich beide Franzburger Stürmer schön durch die Abwehr von Lok durch und konnten in der Schlussphase das 2:3 erzielen. Mit der Niederlage im Gepäck geht es im Derby am kommenden Samstag gegen den Schiffahrthafen Stralsund. Trainer Gielow hat hierbei die schwere Aufgabe eine schlagkräftige Mannschaft aufzustellen, da sich derzeit 6 Ausfälle zur kommenden Partie ankündigen.


Lok mit Auswärtsdreier

PSV Ribnitz-Damgarten II - ESV Lok Stralsund 0:2 (0:0)

Im ersten Pflichtspiel in der Rückrunde der Kreisoberliga trat die Männermannschaft des ESV Lok Stralsund beim PSV Ribnitz-Damgarten II an. Trainer Andre Gielow hatte die Qual der Wahl, da trotz des gelb-gesperrten Oliver Gielows 15 gute Spieler zur Verfügung standen. Die beiden Winterzugänge Robert Schiefner und Jens Komorowski fanden sich gleich im Startkader wieder. Auch Michael Albrecht meldete sich kurzfristig wieder nach seinem Nasenbeinbruch fit. Nach den Testspielen in der Winterpause ergab sich, dass Laurent Broschatt und Mario Krummheuer im Mittelfeld die Außenbahnen gestalten und Jens Komorowski vor der Abwehr sich austoben durfte. Michael Albrecht lief allein im zentralen Mittelfeld auf und Robert Beise rückte auf die Liberoposition.

 

Trainer Andre Gielow hatte sich eine taktische Marschroute für das Auswärtsspiel einfallen lassen, welche zu großen Teilen des Spiels gut umgesetzt wurde. Insbesondere Michael Martens und Sebastian Pick hatten viel Laufarbeit zu verrichten. In den ersten 10 Minuten mussten sich beide Mannschaften erst zurecht finden, dann übernahmen die Stralsunder das Heft in die Hand. Bis auf einen Freistoß, wo der Ball sich auf die Latte setzte, war Loks Torhüter Andreas Knepper weitestgehend beschäftigungslos. Das Spiel fand größtenteils nun in der Hälfte der Gastgeber statt und immer wieder kamen die Stralsunder gefährlich vor das Tor. Leider blieb die Chancenausbeute mangelhaft, denn Sebastian Pick, Mario Krummheuer und Robert Schiefner hätten sich teilweise in die Torschützenliste eintragen müssen. Auch ein elfmeterreifes Foul an Michael Martens wurde vom Schiedsrichter nicht geahndet. So belohnten sich die Spieler von Lok nicht für eine ausgezeichnete Halbzeit.

 

In der 2. Halbzeit stellte Ribnitz um und das Spiel gestaltete sich ausgeglichener. In der 72. Spielminute war Robert Schiefner zur Stelle und brachte den Ball nach der Hereingabe von Jens Komorowski im Tor unter. Ribnitz versuchte alles nach vorn zu werfen, brachte Loks Abwehr um Robert Beise, Robert Vallentin und Christian Möller allerdings selten in Bedrängnis. Einzig ein Schuss von der Strafraumkante konnte als vollwertige Torchance gezählt werden. Nun kam der große Kader an diesem Tag Lok zu Gute. Denn mit Dennis Joppich, Matthias Pischke und Carsten Radtke konnten frische Kräfte eingewechselt werden, die Verstärkung bedeuteten und ohne das es zu einem Bruch im Spiel von Lok kam. Bereits in der Nachspielzeit spielte Dennis Joppich den Ball Mathias Pischke in den Lauf, der den Torwart umdribbelte und zum umjubelten 0:2 Endstand einschob. Mit einer sehr geschlossenen Mannschaftsleistung nimmt Lok verdient die drei Punkte aus Ribnitz mit. Im kommenden Heimspiel gegen den Franzburger SV kann mit einem Sieg bereits eine Vorentscheidung im Abstiegskampf erreicht werden.


Hinrundenfazit der Männermannschaft

28.12.2013

In der Winterpause wurde bei der Männermannschaft des ESV Lok Stralsund das Fazit der Hinrunde gezogen. Der Verein steht derzeit mit nur 14 Punkten auf dem 12. Tabellenplatz und hängt damit dem Saisonziel Platz 5-7 hinterher. Nach der turbulenten Vorsaison und dem Abstieg aus der Landesklasse nach nur einem Jahr, verließen einige Spieler den Verein. Trainer Andre Gielow schaffte es mit Hilfe der Neuzugänge Martens, Pick, Radtke, Broschatt, Tank und Knepper eine schlagkräftige Truppe aufzubauen. Die Mannschaft konnte allerdings die Neuzugänge durch die Vielzahl nicht schnell genug integrieren. Nachdem der Saisonbeginn in der Kreisoberliga mit zwei Siegen und einer Niederlage noch gut ausfiel, folgte eine Negativserie von elf sieglosen Ligaspielen.

 

Erst im letzten Heimspiel konnte diese Serie mit einem 4:2 Sieg gegen Sagard beendet werden. Hier zeigte die Mannschaft auch endlich phasenweise, wozu sie in der Lage ist. Immer wieder brachte die Mannschaft während der Saison den Trainer zu Verzweiflung, da sehr gute Trainingsleistungen nicht ansatzweise auf dem Fußballfeld sich wiederfanden. Die lange Verletztenliste, die daraus resultierende ständig wechselnde Startelf und das sogar die alten Herren zwischendurch aushelfen mussten, lässt Trainer Andre Gielow nicht als Ausrede gelten. Gern denkt er an die gute kämpferische Einstellung im Derby gegen den Stralsunder FC zurück, wo es für die Zuschauer mit einem spektakulären 4:4 endete.

 

Die Vorbereitungen der Rückrunde laufen auf Hochtouren. Die Testspiele in der Vorbereitung stehen genau so fest, wie die ersten Trainingswochen und auch an Neuzugängen ist man dran, damit der Kader etwas breiter gestaltet werden kann. Der Trainer baut dabei auf eine Reaktion der Mannschaft aufgrund der schlechten Hinrunde, so dass man schnell aus dem Abstiegskampf herauskommen kann. Positiver Aspekt ist dabei, dass man derzeit 7 Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz hat.


Lok mit Heimsieg

ESV Lok Stralsund - TSV 1862 Sagard 4:2 (1:1)

Mit einem 4:2 Sieg gegen den TSV Sagard bremste die Männermannschaft des ESV Lok Stralsund den freien Fall in der Kreisoberliga. Ganze 11 Ligaspiele in Folge konnte vorher nicht gewonnen werden. Gleich mit drei Spitzen ließ Trainer Andre Gielow keine Zweifel aufkommen, dass nur drei Punkte zählen. Torsten Fiebelkorn als zentrale Spitze wurde dabei von Michael Albrecht und Mario Krummheuer unterstützt. Loks Kapitän Christian Möller rückte in die Abwehr neben Oliver Gielow und Matthias Harder. Ein sehr gutes Spiel zeigte Michael Martens, der den gegnerischen Spielmacher größtenteils aus dem Spiel nahm. Und wenn er mal entwischt war, half Sven Peplow aus, der diesmal im zentralen Mittelfeld aushalf.

 

Die erste Halbzeit sah nicht unbedingt nach Sieg für die Heimmannschaft aus, da dass Spiel sich ziemlich ausgeglichen gestaltete. Wenige Sekunden waren gespielt, als die Gäste bereits mit 0:1 in Führung gingen. Loks Torhüter Andreas Knepper hielt den ersten Schuss aus Nahdistanz noch bravourös und auch den Nachschuss parierte er noch, jedoch trudelte der Ball ins Netz. Lok verdaute den Schock schnell und antwortete mit einem Lattenschuss von Mathias Pischke. Mit einem schönen Spielzug über wenige Stationen waren die Gäste brandgefährlich, nur Andreas Knepper im Tor verhinderte den Ausbau der Gästeführung. Pünktlich mit dem Halbzeitpfiff konnte Lok durch Oliver Gielow ausgleichen, nachdem ein Freistoß schnell ausgeführt wurde.

 

Die 2. Halbzeit fand endlich nach dem Geschmack von Trainer Andre Gielow statt. Nahezu alle Heimspieler zeigten endlich, wozu sie fähig sind. Der Rasen war nun völlig aufgeweicht und es fanden herzhafte Zweikämpfe statt. Schlüsselszene im Spiel der 2. Halbzeit war der gehaltene Foulelfmeter von Andreas Knepper, der damit die Gästeführung vereitelte. Matthias Harder hatte hier Glück, dass er nur mit Gelb bestraft wurde, obwohl der Elfmeter nicht zwangsläufig gepfiffen werden muss und in der ersten Halbzeit Lok keinen Elfmeter aus selbiger Aktion zugesprochen wurde. Lok erneut gedankenschneller, als Michael Albrecht eine Ecke zu Thomas Kirchner kurz ausführte und dessen Flanke Oliver Gielow zum Führungstreffer ins Tor köpfte. Kurze Zeit später erhöhte Torsten Fiebelkorn mit einem Schuss von der Strafraumgrenze auf 3:1. Die Gäste gaben sich nicht auf und verkürzten schnell auf 3:2. Als Michael Albrecht mit einer Notbremse um eine tolle Torchance gebracht wurde, gab es endlich den Platzverweis für Sagards Verteidiger. Dieser hatte sich bereits in der 1. Halbzeit mehrfach um einen Platzverweis bemüht. Glück für ihn, dass es trotz Notbremse nur die Ampelkarte gab. Michael Albrecht bestrafte die Gäste auf seine Weise, denn mit einem schönen Freistoßtor erzielte er das 4:2. Dies bedeutete die Entscheidung und letztendlich auch den Endstand. Somit gehen die Spieler von Lok Stralsund mit einem versöhnlichen Abschluss in die Winterpause, da trotz bisheriger miserabler Punkteausbeute wenigstens der Abstand zu den Abstiegsplätzen auf 7 Punkte ausgebaut wurde.


Lok mit 9:0 Debakel

SV Barth 1950 - ESV Lok Stralsund 9:0 (2:0)

Im ersten Rückrundenspiel der Kreisoberliga trat die Männermannschaft des ESV Lok Stralsund beim SV Barth 1950 an. Während Lok in der Hinrunde noch mit 2:1 zu Hause gegen Barth gewann, wurde in der Vorwoche das Pokalviertelfinale klar mit 2:7 verloren. Trainer Andre Gielow standen genau 11 Spieler zur Verfügung, die von Oldie Frank Gehrmann unterstützt wurden.

 

Das Spiel wurde kurzfristig auf den kleinen Kunstrasenplatz in Barth angepfiffen. Trotz des ungewohnten Platzes hielt Lok die ersten 20 Minuten noch mit. Spielzüge waren ersichtlich, doch zwingende Abschlüsse blieben selten. Mit einem Sonntagsschuss aus 25 Metern ging Barth mit 1:0 in Führung. In der 35. Minute wurde ein Barther Spieler unsanft von den Beinen im Strafraum geholt und der fällige Elfmeter sicher zum 2:0 Halbzeitstand verwandelt.

 

Es folgte eine 2. Halbzeit der Stralsunder, die noch für einigen Gesprächsstoff sorgen wird. Nahezu mühelos konnte Barth in der 2. Halbzeit die Führung immer weiter ausbauen. Insbesondere durch Ecken traf die Heimmannschaft nach belieben. Andreas Knepper im Stralsunder Tor war es zu verdanken, dass die Niederlage nicht zweistellig ausfiel. Im letzten Punktspiel in diesem Jahr wird der TSV 1862 Sagard empfangen, wo noch einmal alle Kräfte gebündelt werden müssen, damit solch ein Ergebnis nicht wieder eintritt. 


Aus für Lok im Pokalviertelfinale

ESV Lok Stralsund - SV Barth 1950 2:7 (0:5)

Mit einer deutlichen Niederlage verabschiedete sich die Männermannschaft aus dem Kreispokal. Zu Gast im Viertelfinale war der SV Barth 1950. Trainer Andre Gielow standen mit Michael Martens, Robert Beise, Eric Knuth, Sebastian Pick, Dennis Joppich, Carsten Radtke und Marcus Falk zahlreiche Akteure der Vorwoche nicht zur Verfügung. Zu allen Überfluss verletzten sich Torsten Fiebelkorn beim aufwärmen und Oliver Gielow in der 1. Halbzeit bei einer Abwehraktion. Trotz allen stand zu Beginn eine gute Mannschaft auf dem Feld, auch wenn sie wenig eingespielt war. Oldie Sven Peplow rückte auf die Liberoposition und Dirk Grützmacher lief als Verteidiger auf. Auch Laurent Broschatt stand zu Beginn auf dem Feld und stellte mit Kapitän Christian Möller das zentrale Mittelfeld.

 

Bereits in der Anfangsphase ging der SV Barth durch einen Foulelfmeter in Führung. Zu ungestüm kam Lok Torhüter Andreas Knepper bei dieser Aktion aus dem Tor heraus um den Barther Stürmer zu stellen, der die Berührung dankend annahm. Das Lok trotz der vielen Ausfälle Chancen heraus spielen kann, zeigten sie. Zum Beispiel setzte sich Thomas Kirchner beherzt bis zur Grundlinie durch und nach der Hereingabe scheiterte Michael Albrecht mit seinem Abschluss am Barther Torwart. Noch knapper war es bei Mario Krummheuer, der später den Pfosten traf. Mit gnadenloser Effizienz schraubte Barth das Ergebnis bis zur Pause auf 0:5 hoch. Allein 6 Torchancen reichten hierfür aus, wobei ein Freistoß noch an die Latte klatschte.

 

Ob Barth es in der 2. Halbzeit etwas schleifen ließ oder die Lok noch einmal ein paar Kohlen rauf packte, konnte nicht erkannt werden. Die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen. Es sah auf jeden Fall bedeutend besser aus bei den Gastgeber, auch wenn die Gäste spielend auf 0:6 erhöhten. Es begann die stärkste Phase von Lok. Erst traf Mario Krummheuer im zweiten Anlauf, nachdem Kapitän Christian Möller ihn gut frei gespielt hatte. Kurze Zeit später zeigte Michael Albrecht Übersicht und nahm den durchgestarteten Mathias Pischke mit, der mit einem platzierten Schuss von der Strafraumgrenze das 2:6 erzielte. Unzufriedenheit machte sich auf der Gästetrainerbank und unter den Spielern von Barth breit. Diese wäre sogar noch etwas gesteigert worden, wenn Michael Albrecht gleich danach noch weiter verkürzt hätte. Erst ließ er noch im Strafraum den letzten Verteidiger stehen, dann stand dem allerdings ein schwacher Abschluss gegenüber, denn der Barther Torwart konnte diesen schönen Angriff stoppen. Danach verflachte das Spiel und Barth stellte mit dem 2:7 den alten Abstand wieder her, was gleichzeitig der Endstand war.


Torfestival im Lokalderby

SG PSV Stralsund/Stralsunder FC - ESV Lok Stralsund 4:4 (3:2)

Auch wenn bei drei vertretenen Stralsunder Fußballvereinen in der Kreisoberliga innerstädtische Derbys nicht unbedingt Seltenheitswert haben, so geht doch von jedem dieser Duelle ein ganz besonderer Reiz aus. Vor der Partie zwischen dem Stralsunder FC und dem ESV Lok Stralsund am Sonntag im Paul-Greifzu-Stadion war es neben der lokalen Rivalität beider Clubs vor allem die Tabellensituation, die für zusätzliche Brisanz sorgte. Als direkte Tabellennachbarn die Plätze 10 und 11 belegend, galt es für beide Mannschaften, Punkte einzufahren um den Anschluss an das Mittelfeld nicht zu verlieren.

 

Vor 225 Zuschauern erwischten die Kicker vom ESV Lok Stralsund den besseren Start. In der 9.Minute spielte Loks Michael Albrecht Teamkollegen Sebastian Pick mustergültig an der linken Strafraumgrenze frei. Dieser ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen und erzielte das 1:0 für die Gäste. Doch der Jubel bei den Lok-Fans wehrte nicht lange. Im direkten Gegenzug behauptete Enrico Kutz vom Stralsunder FC in halbrechter Position den Ball, drang in den gegnerischen Strafraum ein und besorgte den Ausgleich. In einem, von beiden Mannschaften, offensiv geführten Lokalderby waren in der 31.Minute die Lok-Kicker wieder am Zug. Nach einem weit geschlagenen Ball von Oliver Gielow düpierte Michael Albrecht die, auf Abseits spekulierende SFC-Abwehr und markierte die Führung. Nur vier Minuten später war es erneut Enrico Kutz, der entscheidenden Anteil am Ausgleich hatte. Seinen Freistoß verlängerte Loks Abwehr-Spieler Carsten Radtke unglücklich ins eigene Tor. Doch die Gäste fanden umgehend die passende Antwort und erzielten postwendend die erneute Führung durch Michael Martens. Dann der Schock für Lok Stralsund. Nach einem Foulspiel im Mittelfeld ließ sich Lok-Routinier Robert Beise bei einer Rudelbildung der Spieler zu einer Tätlichkeit hinreißen und sah vom unparteiischen die rote Karte.

 

Im zweiten Spielabschnitt wurde dann wieder Fußball gespielt und weiter Tore geschossen. In der 52. Minute erzielte Jörg Meerwald den 3:3 Ausgleich, erneut im Gegenzug Loks Mario Krummheuer wieder die Führung für die Gäste. In der 81. Minute setzte dann Franco Tätzler mit einem Elfmetertor zum 4:4 den Schlusspunkt in einem denkwürdigen Lokalderby.


Lok erneut mit Remis

ESV Lok Stralsund - FSV Gademow 71 0:0

Im zweiten Abstiegsduell in der Kreisoberliga kam die Männermannschaft des ESV Lok Stralsund erneut nicht über ein Remis hinaus. Als Gast wurde der FSV Gademow 71 empfangen. Bis auf Michael Albrecht und Mathias Pischke standen alle Spieler der Top 16 zur Verfügung. Auch der junge Laurent Broschatt feierte sein Comeback nach mehrwöchiger Verletzungszeit in der 2. Halbzeit. Die Zuschauer sahen ein Spiel, welches das Tabellenbild widerspiegelte, mit beherzten Zweikämpfen und selten spielerischen Höhepunkten. Gademow stand sehr tief und überließ Lok den Spielaufbau, der meist im letzten Drittel stockte. Es brauchte einen Fehler in der Gademower Abwehr von dem Marcus Falk profitierte und allein vor dem Tor den Torwart erfolgreich überlupfte, doch der Ball ging knapp neben das Tor. Einzig eine Schuss von Sebastian Pick brachte noch etwas Torgefahr in der ersten Hälfte.

 

In der zweiten Hälfte wäre das Konzept von Gademow fast aufgegangen. Durch schnelle Gegenstöße wurden gleich drei gute Torchancen erarbeitet, die allerdings alle von Loks Torhüter Andreas Knepper entschärft wurden. Die Angriffsbemühungen der Stralsunder blieben auch in der 2. Halbzeit nicht zwingend genug, denn den Strafraum der Gademower war kein durchkommen. Einzig bei den Torabschlüsse von Laurent Broschatt, Torsten Fiebelkorn und Thomas Kirchner musste der Gästetorwart eingreifen, so dass es letztendlich beim 0:0 blieb. Auch der Schiedsrichter hatte genug von der Partie und pfiff sie gleich ohne Nachspielzeit 5 Minuten eher ab. Das Spiel hätte allerdings auch über die volle Spielzeit keinen Sieger gefunden. In der kommenden Woche steigt das Derby gegen die SG Stralsunder FC/PSV Stralsund, die bei einem Erfolg von Lok mitten in den Abstiegskampf gezogen werden können.


Lok mit Remis auf der Insel

SV Samtens - ESV Lok Stralsund 1:1 (1:0)

1:1 endete das Kreisoberligaspiel der Männermannschaft des ESV Lok Stralsund beim SV Samtens. Die Tabellennachbarn verpassen daher beide den Aufschluss an das Tabellenmittelfeld. Trainer Andre Gielow konnte bis auf Sebastian Pick auf alle Spieler zurückgreifen. Lok begann das Spiel gegen kampfbetonte Rüganer besser. Sensationell hielt Samtens Torwart einen Kopfball von Robert Beise, der frei vor dem Tor nach einem langen Ball von Dirk Grützmacher auftauchte. Die erste Torchance der Gastgeber endete an der Latte. Lok antwortete mit einem schnellen Gegenstoss. Carsten Radtke spielte einen schönen Pass durch die gegnerische Abwehr, die Mario Krummheuer gekonnt per Brust mitnahm, allerdings ging sein Schuss knapp am Tor vorbei. Anschließend wurde Dirk Grützmacher auf der Außenlinie frei gespielt und nach seiner Hereingabe wird Mario Krummheuer in letzter Sekunde gestoppt. Das Lok mit einem Rückstand in die Pause ging, hatten sie einem Sonntagsschuss aus über 25 Metern zu verdanken, da weitere Torgelegenheiten von Samtens nicht vorhanden waren.

 

In der 2. Halbzeit dezimieren sich die Stralsunder unnötig und müssen lange Zeit mit 10 Mann weiter spielen. Trotzdem gelingt Lok der umjubelte Ausgleich, in dem Kapitän Christian Möller einen direkten Freistoss ins Tor knallt. Als Konsequenz der Unterzahl wurden Thomas Kirchner, Torsten Fiebelkorn und Dennis Joppich eingewechselt, um hinten dicht zu machen und vorne für Entlastung zu sorgen. Lok kämpft und versucht es mit gelegentlichen Kontern. Die Ecken und Freistöße fallen wie die auf Samtenser Seite unter die Kategorie harmlos. Zwei Torchancen kann Samtens noch verzeichnen, eine wird vergeben und die andere entschärft Sören Husen im Stralsunder Tor. So bleibt es beim insgesamt leistungsgerechten Remis.


Lok mit Auswärtsniederlage

SV Trinwillershagen II - ESV Lok Stralsund 4:1 (1:0)

Erneut ohne Punktgewinn trat die Männermannschaft des ESV Lok Stralsund die Heimreise aus Trinwillershagen an. Beim SV Trinwillershagen setzte es eine klare 4:1 Niederlage. Letztendlich konnte die Mannschaft den Ausfall von Christian Möller, Michael Martens, Dennis Joppich und Robert Vallentin nicht kompensieren. An den alten Herren die als Ersatz einsprangen lag es definitiv nicht. Ein Dank gilt daher den alten Herren Thomas Kirchner, Sven Peplow, Lars Bennat, Heiko Friese und Frank Gehrmann für ihren Einsatz. Auf dem Platz sah es letztendlich zum Start so aus, dass Sven Peplow die Liberoposition einnahm, der etatmäßige Libero Oliver Gielow ins Mittelfeld rückte und Heiko Friese als Manndecker auflief. Das Spiel begann für die Stralsunder vielversprechend, als Mario Krummheuer einen Fehler des Triner Torhüters ausnutzte und sein Querpass auf der Torlinie entlang rollte und am Pfosten aus dem Tor sprang. Beide Mannschaften neutralisierten sich größtenteils, jedoch blieben die Gäste besonders durch lange Bälle gefährlicher. Durch eine Ecke ging Trin mit 1:0 in Führung, nachdem der Ball praktisch Flipper im Strafraum spielte und ein Stürmer den Ball nur noch über die Linie drücken musste.

Die 2. Halbzeit begann mit einem weiteren Rückschlag, da die Triner durch einen strammen Schuss aus 20 Metern mit 2:0 in Führung gingen. Andreas Knepper, welcher kurzfristig den verletzten Sören Husen im Tor vertrat, verhinderte gleich mehrfach die Entscheidung des Spiels für die Triner. Lok gelang der Anschlusstreffer durch einen verwandelten Handelfmeter von Michael Albrecht. Thomas Kirchner setzte auf der Außenbahn nach und nach Eroberung des Balls von ihm wurde seine Flanke per Hand im Strafraum regelwidrig gestoppt. Hoffnung keimte auf bei den Anhängern der Lok. Allerdings blieb das Spiel der Lok völlig zerfahren und überhastet. Die Spieler von Lok versuchten den Ausgleich zu erzielen, waren an diesem Tag insgesamt zu harmlos in der Offensive. Kurz vor Schluss gelang den Trinern sogar noch 2 Treffer und bauten daher den Vorsprung auf 4:1 aus.


Lok mit Heimniederlage

ESV Lok Stralsund - SG Empor Sassnitz 1:3 (1:2)

Im Heimspiel der Kreisoberliga empfing die Männermannschaft des ESV Lok Stralsund die SG Empor Sassnitz. Sassnitz trat als Tabellenzweiter an und zeigte gleich über die Spieleröffnung, dass sie in der Tabelle oben stehen. Doch entgegen den anderen Spielen, ging diesmal Lok mit der ersten richtigen Torchance in Führung. Eine kurz ausgeführte Ecke zwischen Michael Martens und Michael Albrecht landete im Sassnitzer Tor nachdem Albrechts Torschuss ins Tor abgefälscht wurde. Nun begann die große Stunde des Schiedsrichters. Als erstes schenkte er den Sassnitzern einen Handelfmeter, den sogar nur ein Sassnitzer Spieler forderte, weil es schlicht keine Hand war. Nach diesem Schock übersah er dann großzügig eine passive Abseitsposition, die dann aktiv wurde, als der Sassnitzer Spieler einen Befreiungsschlag aufnahm und vorbei an Sören Husen zum 1:2 einnetzte. Die Lok Spieler müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, dass sie sich anschließend mehr auf den Schiedsrichter konzentrierten, als auf das eigene Spiel. Leider gab er ihnen viel Diskussionsstoff, da er keine klare Linie zeigte und gleiche Aktionen derart unterschiedlich bewertete. 


Die 2. Halbzeit begann für Lok vielversprechend. Oliver Gielow überlupfte die Gästeabwehr und Markus Falk überlupfte anschließend den Sassnitzer Torwart, doch der Ball sprang neben das leere Tor auf. Sassnitz setzte auf Konter und Lok versuchte den Ausgleich zu erzielen. Torsten Fiebelkorn hatte die größte Ausgleichschance, doch sein kraftvoller Kopfball knallte an die Latte, nachdem Robert Vallentin seine Offensivaktion mit einer schönen Flanke vollendete. Sören Husen im Stralsunder Tor musste sich zweimal ganz lag machen und verhinderte die Vorentscheidung des Spiels. Anschließend hatten Fiebelkorn und Falk erneut die Chance auf den Ausgleich, doch beide konnten eine Hereingabe nicht über die Linie drücken. Nachdem ein Gästespieler vorzeitig mit der Ampelkarte zum duschen musste, wurde Kapitän Christian Möller mit zwei sehr umstrittenen Karten auch mit gelb-rot vom Platz geschickt. Sassnitz entschied letztendlich das Spiel mit einem Konter, der den 1:3 Endstand einbrachte.


Lok mit Remis

VfB Marlow - ESV Lok Stralsund 0:0

Am 8. Spieltag der Kreisoberliga trat die Männermannschaft des ESV Lok Stralsund beim VFB Marlow an. Lok wollte den Schwung aus dem Pokalsieg mitnehmen und in Marlow punkten. Mit Sebastian Pick und Marcus Falk standen 2 Spieler nicht zur Verfügung. Mathias Pischke lief erstmals diese Saison als Stürmer neben Mario Krummheuer auf. Auf dem kleinen Platz baut Marlow sofort Druck auf die Stralsunder Mannschaft auf und Lok braucht eine Zeit um Ruhe im Spiel zu bekommen. Höhepunkt der ersten Halbzeit war der Pfostenschuss von Robert Beise. Mario Krummheuer steckte einen Ball schön auf Beise durch, der im Alleingang auf den Torhüter am Pfosten scheiterte. Auch Michael Albrecht setzt sich schön auf der Außenbahn durch und scheitert am Marlower Torwart. Nur einmal kommt Marlow in der 1. Halbzeit richtig gefährlich vor das Tor, aber Loks Torhüter Sören Husen muss wie bei einem Distanzschuss kurz vor der Halbzeit nicht eingreifen.

 

In der 2. Halbzeit hat Lok gleich eine gute Doppelchance. Erst landet ein Freistoß von Oliver Gielow auf der Latte, nachdem ein Marlower ihn per Kopf verlängerte. Danach nimmt Michael Martens gleich 2 Gegenspieler und Torwart aus, ehe sein Schuss auf der Linie geklärt wird. Danach hat Sören Husen im Tor gleich mehrfach die Gelegenheit sich auszuzeichnen. Aber auch Lok kann in Führung gehen nachdem Mario Krummheuer und Torsten Fiebelkorn am Marlower Schlussmann scheiterten und Mathias Pischke sein Kopfball nach einer Ecke über das Tor fliegt. Es schien so, als wenn die Mannschaft gewinnt, die das erste Tor erzielt. Da letztendlich keine der beiden Mannschaften ihre Torchancen nutzten, ging das 0:0 aus. Ein Remis mit dem die Stralsunder leben können und insgesamt völlig leistungsgerecht ist.


Lok zieht ins Pokalviertelfinale ein

ESV Lok Stralsund - FSV Gademow 3:1 (0:1)

Die Männermannschaft des ESV Lok Stralsund hat das siegen nicht verlernt. Im Kreispokal wurde der Ligagegner FSV Gademow empfangen. Sein Debüt im Tor für Lok Stralsund feierte Neuzugang Andy Knepper. Auch Oliver Gielow, Robert Beise und Carsten Radtke standen wieder in der Startelf. Dies schien sich positiv auf die Mannschaft auszuwirken, denn Lok begann besser und hatte erneut gute Chancen auf den Führungstreffer. Wie bereits die Mannschaften in den letzten Spielen ging auch der FSV Gademow mit dem ersten Angriff in Führung. Mitte der 1. Halbzeit wurde ein Freistoß per Kopf zum 0:1 verlängert. Trainer Andre Gielow pushte seine Spieler in der Halbzeitpause, sie mögen genauso weiter spielen. Die Belohnung in Form von Toren sei nur eine Frage der Zeit.

 

Und in der 2. Halbzeit belohnten sich die Lok Spieler endlich. Es brauchte letztendlich einen Freistoß von Kapitän Christian Möller, den Robert Beise zum 1:1 Ausgleich ins Tor köpfte. Lok drängte auf den Führungstreffer und Gademow hat wenig dagegen zu setzen. Unter anderem lief Michael Martens allein auf den gegnerischen Torwart zu, konnte ihn aber nicht überwinden. Immer wieder wurde Mario Krummheuer bedient, der aber an diesem Tag nicht erfolgreich abschließen konnte. Einen schönen Angriff über Michael Albrecht und Dennis Joppich konnte Marcus Falk letztendlich per Kopf zum 2:1 abschließen. Nachdem Michael Albrecht erst noch mit einem Freistoß am Pfosten scheiterte machte er es kurze Zeit später besser und erzielte das 3:1. Die letzte Chance ließ Mathias Pischke liegen. Nachdem er auf der Außenbahn durch war, konnte er sich nicht entscheiden, ob er schießen oder auf die mitgelaufenen Spieler ablegen sollte.


Niederlage im Nachholspiel

ESV Lok Stralsund - PSV Ribnitz-Damgarten II 1:2 (0:1)

Im Nachholspiel der Kreisoberliga empfing die 1. Männermannschaft des ESV Lok Stralsund den PSV Ribnitz-Damgarten II. Mit Carsten Radtke, Oliver Gielow und Robert Beise fielen gleich 3 Defensivkräfte kurzfristig aus. So rückte Kapitän Christian Möller auf die Liberoposition und Lars Bennat neben ihm in die Verteidigung. Die Umstellungen waren der Mannschaft in der Anfangsphase kaum anzumerken. Marcus Falk hatte mit einem schönen Solo die erste Chance des Spiels, sein Schuss wurde letztendlich gehalten. Michael Albrecht bediente bei einem Konter Sebastian Pick, welche die große Chance auch nicht zur Führung verwerten konnte. Mitte der ersten Halbzeit gehen die Gäste durch ein Eigentor nach einer Ecke mit 0:1 in Führung. Der Rückstand warf Lok aus der Bahn und bis zur Halbzeit gelang nichts mehr. Die Gäste aus Ribnitz-Damgarten spielten teils ansehnliche Kombinationen, da sie in dieser Phase kaum unter Druck gesetzt wurden.

In der 2. Halbzeit stand Lok in der Defensive besser und gerade die beiden Spitzen Marcus Falk und Mario Krummheuer leisteten viel Defensivarbeit. Dies ging allerdings zu Lasten der Offensive. 2 Gastgeschenke helfen Ribnitz praktisch zum 0:2. Erst fängt ein Ribnitzer Stürmer einen Freistoß weit in der Stralsunder Hälfte ab und der anschließende Konter wird nur mit einem Foul vor dem Strafraum verhindert. Der Schiedsrichter stand so weit weg vom geschehen, dass er nach 20 Metern Laufweg das Foul einfach in den Strafraum legte und Elfmeter für die Gäste gab. 0:2! Lok versucht sich zu wehren, jedoch gelingt wenig. Ribnitz hat gleich 2 hochkarätige Chancen das Ergebnis auszubauen. Erst in der Schlussphase ergeben sich noch einmal Chancen für Lok. Marcus Falk trifft per Kopf aus 5 Metern nicht das Tor, nachdem Michael Albrecht eine Ecke erneut hereinbrachte. Mario Krummheuer bediente Sebastian Pick, der alleine auf den Torwart nur die Latte traf. Erst in der letzten Minute erzielt Marcus Falk den Anschlusstreffer und belohnt damit seinen fleißigen Einsatz. Der Mannschaft half es nicht mehr, denn der Schiedsrichter pfiff nach dieser Aktion das Spiel ab.


Lok mit Heimniederlage

ESV Lok Stralsund - SV 93 Niepars 0:3 (0:1)

Eine unnötige Heimniederlage musste die Männermannschaft des ESV Lok Stralsund gegen den SV Niepars 93 hinnehmen. Erstmals nach vielen Monaten traten die Stralsunder in der gleichen Anfangsformation wie in der Vorwoche an. Ohne zu glänzen wurden gleich vier hochkarätige Chancen in der 1. Halbzeit von den Lok Spielern nicht genutzt. Krummheuer, Martens und Fiebelkorn hätten sich in die Torschützenliste eintragen müssen. Und wie es im Fußball so kommt, geht dann die andere Mannschaft in Führung, wenn man seine eigenen Chancen nicht nutzt. Niepars ist mit einem Konter erfolgreich, wo der Spieler aus der eigenen Spielhälfte zum Solo ansetzt und letztendlich den Ball sogar noch an Torwart Sören Husen ins Tor schob. Kurze Zeit später hätte Niepars mit dem zweiten Angriff fast das 2. Tor erzielt, allerdings ging der Torabschluss ans Außennetz.

 

In der zweiten Halbzeit haderte Trainer Andre Gielow erneut mit der Chancenauswertung. Zwei weitere hochkarätige Chancen wurden liegen gelassen, während Niepars das Spiel immer besser in den Griff bekam. Mit zwei blitzsauberen Toren verdiente sich Niepars die 3 Punkte und hätte in der Schlussminute sogar noch das 0:4 erzielen müssen. Es hatte den Anschein, dass Lok an diesem Tag wohl noch weitere 90 Minuten spielen hätte können, ohne dass ein Tor geglückt wäre.


Lok mit Remis

SV Putbus - ESV Lok Stralsund 2:2 (1:0)

Beim Aufsteiger aus der Kreisliga SV Putbus sahen sich die Spieler der Männermannschaft des ESV Lok Stralsund einer sehr jungen Mannschaft gegenüber. Nach dem Debakel im Derby war Wiedergutmachung angesagt und dies gelang zu mindestens gegenüber den mitgereisten Fans des ESV Lok. Kompakt stehen und wenig Konter zulassen, war die Devise vom Trainer Andre Gielow an die Mannschaft. Auf Grund des Ausfalls von Kapitän Christian Möller wurde die Mannschaft umgestellt. Carsten Radtke rückte in die Innenverteidigung und Michael Martens rückte aus dem defensiven Mittelfeld nach vorne um das Aufbauspiel zu verbessern, während Robert Beise die Abwehr verstärken sollte. Auch Dennis Joppich rückte wieder in die Mannschaft. Das Sturmduo bildeten diesmal Torsten Fiebelkorn und Mario Krummheuer. Die Umstellungen haben im gesamten Spielverlauf, die erwünschten Verbesserungen gebracht.

 

Gleich in der Anfangsphase hatte Mario Krummheuer die Führung auf dem Fuß, als Michael Albrecht schön über die Außenbahn freigespielt wurde. Es dauerte ein paar Minuten, bis die umgestellte Lok Mannschaft sich die nötige Sicherheit verschaffte. Größtenteils konnten die schnellen Kombinationen der Putbuser bis zum Strafraum ausgebremst werden. Und wenn dies nicht der Fall war, war auf Torwart Sören Husen Verlass. Trotzdem gelang Putbus noch kurz vor der Halbzeit die Führung nach einem Konter, nachdem der Schiedsrichter ein Foul an Mario Krummheuer im Aufbauspiel großzügig übersah. Trainer Andre Gielow forderte in der Halbzeit den gleichen Einsatz und das die Mannschaft sich selbst belohnen sollte.

 

Die ersten Minuten der 2. Halbzeit ließ Lok den Gastgeber nicht zur Entfaltung kommen. Eine Serie von Chancen und Eckbälle waren die Folge. Nachdem Michael Albrecht und Michael Martens eine Ecke kurz ausspielten, wurde Martens im Strafraum regelwidrig gestoppt. Den fälligen Elfmeter verwandelte Michael Albrecht souverän zum 1:1 Ausgleich. Beide Mannschaften spielten weiter auf Augenhöhe. Leider wurde ein Freistoß in der eigene Hälfte überhastet kurz ausgespielt, so dass Putbus die Chance zur erneuten Führung nutzte. Riesen Jubel bei den Spielern und Fans von Lok als Oliver Gielow energisch sich den Ball in der gegnerischen Hälfte eroberte und beherzt aus 25 Metern den Ball zum 2:2 Ausgleich ins Tor knallte. Eine Schrecksekunde gab es noch in der Nachspielzeit, als Putbus den vermeintlichen Siegtreffer erzielte, der allerdings völlig richtig wegen Abseits nicht gegeben wurde. Es blieb daher beim leistungsgerechten Remis mit der Erkenntnis, dass beim Abstellen von individuellen Fehlern sogar mehr drin gewesen wäre.


Niederlage im Derby

ESV Lok Stralsund - SV Schiffahrt/Hafen Stralsund 1:5 (0:1)

Eine bittere 1:5 Niederlage musste die Männermannschaft des ESV Lok Stralsund im Derby gegen den SV Schiffahrt/Hafen Stralsund einstecken. Die Spieler von Trainer Andre Gielow hatten sich viel vorgenommen, auf dem Platz war davon nahezu nichts zu sehen. Wie ein roter Faden zog sich die Überlegenheit von Schiffahrt/Hafen in Punkt Gedankenschnelligkeit, Spritzigkeit und Agilität durch das gesamte Spiel. Bezeichnende Szene war der 0:1 Führungstreffer für Schiffahrt. Nach einer Ecke schlägt ein Lok Spieler über den Ball und im dritten Versuch schafft es Schiffahrt den Ball in Person von Reitzel ins Tor zu schießen. Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause, da Schiffahrt noch weitere Chancen liegen ließ, sogar ein Elfmeter konnte von Lok Torhüter Sören Husen pariert werden.

 

Nach der Pause dann die 10 Minuten die von Lok am stärksten waren, zählbares sprang hierbei allerdings auch nicht heraus. Nachdem der Schiedsrichter in einer Aktion gleich Foulspiel, Handspiel und Elfmeter nicht pfiff, war es wieder ein Schiffahrtspieler der gedankenschnell weiter machte und das 0:2 erzielte. Torschütze war Konrad, der gleich 2 Minuten später eine Unterzahl von Lok zum 0:3 nutzte. In der 68. Minute erzielte Michael Albrecht für Lok per Elfmeter den 1:3 Anschlusstreffer, nachdem Marcus Falk regelwidrig im Strafraum angegangen war. Endlich setzte sich Mario Krummheuer schön im Strafraum durch und bediente per Flanke Robert Beise, der allerdings den Kopfball nicht am Gästetorwart Koschmann vorbei brachte. 2 weitere Tore für Schiffahrt durch Hennrich und Magel besiegelten die bittere Pleite für Lok, zu Mal Mario Krummheuer seine große Chance kurz vor Schluss auch nicht verwandeln konnte. Auch wenn man den Einsatz den Lok Spielern nicht absprechen konnte, so wurden ihnen zu mindestens an dem Tag die Grenzen der aktuellen Leistungsfähigkeit aufgezeigt.


Lok zieht in die nächste Pokalrunde ein

Kavelsdorfer SV - ESV Lok Stralsund 2:4 i.E. (1:1 n.V.)

Es dauerte fast eine Stunde ehe sich das Gesicht von Loks Trainer Andre Gielow wieder entspannte und er sich etwas über den Einzug in die nächste Runde des Kreispokals freuen konnte. Mit einem blauen Auge kam die Männermannschaft in der 2. Runde des Kreispokals davon. Beim Kreisklassevertreter Kavelsdorfer SV konnte man erst im Elfmeterschießen die nächste Runde erreichen. In der 1. Halbzeit konnte das gefällige Aufbauspiel der Stralsunder immer wieder gefährlich über die Außenpositionen gebracht werden. Die Stralsunder Sturmspitzen Marcus Falk und Torsten Fiebelkorn konnten jedoch zu wenig in Szene gesetzt werden. Einen indirekten Freistoß innerhalb des Kavelsdorfer Strafraums von Oliver Gielow wurde kurz vor der Linie geblockt. Nach feiner Einzelleistung scheiterte Robert Beise aus spitzem Winkel am Außenpfosten. Auch weiter Torchancen insbesondere durch Standards blieben ungenutzt. Zu Recht kritisierte Trainer Andre Gielow zur Halbzeit den Torabschluss, da er in mehreren Situationen einfach zu harmlos war. Leider fand die Mannschaft in der 2. Halbzeit nicht mehr richtig ins Spiel. Die Leichtigkeit der 1. Halbzeit ging nach und nach verloren und der Gegner fand Interesse am gelegentlichen Kontern, auch wenn sie keine größere Gefahr einbrachten. Auch der Wechsel der Sturmspitzen sowie die Hereingabe vom jungen Laurent Broschatt brachten keine Besserung.

 

Aufgrund des 0:0 ging es in die Verlängerung, die mit einem Paukenschlag begann, als der Gastgeber aus Kavelsdorf bei einem Konter mit 1:0 in Führung ging. Den schönsten Stralsunder Spielzug brachte Mario Krummheuer letztendlich nicht über die Linie. Zuvor war brachte Robert Beise im Zusammenspiel mit Michael Martens den Ball durch die Abwehr zu Michael Albrecht, der den Ball mustergültig zu seinem Sturmpartner Krummheuer quer legte. Die Stralsunder Angriffsbemühungen blieben weiterhin wenig zielstrebend, auch wenn man ihnen das Bemühen nicht absprechen konnte. Auch der Kavelsdorfer Torwart wuchs im Laufe der Partie über sich hinaus, so bei den schönen Schüssen von Oliver Gielow und Christian Möller. Erst in der 120. Minute konnte Carsten Radtke den umjubelten Ausgleich erzielen, nachdem ihm ein Freistoß von Michael Martens aus dem Strafraumgewühl vor die Füße sprang. Das anschließende Elfmeterschießen entschieden die Lok Spieler für sich. Michael Albrecht, Michael Martens und Laurent Broschatt verwandelten für Lok souverän. Torwart Sören Husen blieb seinem Ruf als Elfmeterkiller gerecht und hielt gleich zwei Elfmeter und der letzte Kavelsdorfer schoss den Ball vor Respekt gleich über den Kasten. Endstand nach Elfmeterschießen 1:3.


Lok mit Auswärtssieg

Franzburger SV - ESV Lok Stralsund 1:2 (0:0)

Im Punktspiel der Kreisoberliga trat die Männermannschaft des ESV Lok Stralsund beim Franzburger SV an. Die Marschroute von Trainer Andre Gielow war klar, denn gegen bisher sieglose Franzburger sollte sofort Druck ausgeübt und die Verunsicherung ausgenutzt werden. Die Lok Spieler waren allerdings nicht in der Lage dies so umzusetzen. Das Spiel plätscherte vor sich hin und hatte Charakter von einem Freundschaftsspiel. Oliver Gielow hatte gleich in der Anfangsphase die große Chance nach einem Eckball die Führung zu erzielen, er brachte den Kopfball aus Nahdistanz nicht über die Linie. Von 2 Torschüssen von Strafraumkante vom Stralsunder Sturmduo Marcus Falk und Mario Krummheuer abgesehen, konnte Lok sich keine Chancen aus dem Spiel heraus erspielen. Umso gefährlicher waren die zahlreichen Standartsituationen. Da Lok hieraus kein Kapital erzielen konnte, ging es torlos in die Halbzeit.

 

Nach dem Seitenwechsel bot sich ähnliches Bild. Mit dem letzten Einsatz verhinderten Torwart Sören Husen und Robert Vallentin im Verbund die Franzburger Führung. Lok konnte nach einer Standartsituation endlich in Führung gehen. Michael Martens getretener Freistoß köpfte Mario Krummheuer zum 0:1 ein. Das teils körperlose Spiel der Lok Spieler, ermöglichte den 1:1 Ausgleich für Franzburg. In der 84. Minute gelang Robert Beise dann der 1:2 Siegtreffer für Lok. Vorausgegangen war erneut ein Freistoß von Michael Martens, den Oliver Gielow auf den Torschützen quer legte.


ESV Lok mit Auswärtsniederlage

TSV 1862 Sagard - ESV Lok Stralsund 3:1 (0:1)

Zum ersten Auswärtsspiel der Saison musste der ESV Lok Stralsund beim TSV 1862 Sagard antreten. Der TSV Sagard ist immer ein unangenehmer Gegner, dass sollte sich auch heute wieder zeigen. In der 1. Halbzeit hat der ESV Lok Stralsund mehr Spielanteile. Bereits nach fünf Minuten bekommt Michael Albrecht den Ball Im Mittelfeld und spielt einen schönen Pass in den Lauf von Torsten Fiebelkorn, der dann eiskalt zum 1:0 aus Sicht der Gäste einschiebt. Kurz danach gleiche Situation, aber diesmal schickt Torsten Fiebelkorn mit einem schönen Pass Michael Albrecht auf die Reise, doch dessen Schuss holt der Keeper des TSV Sagard noch mit den Fingerspitzen aus dem langen Eck. Das hätte das 2:0 sein müssen. Danach verliert der ESV Lok den Faden. Dann spielt nur noch der TSV Sagard, aber sie scheitern am schwachen Abschluss und an der bis dahin guten Abwehrarbeit.

 

In der 2. Halbzeit spielt nur noch der TSV Sagard. Die Eisenbahner noch gar nicht auf dem Platz, da bekommen die Gäste innerhalb von zwei Minuten gleich zwei Tore. Bei beiden Treffern spielt der TSV Sagard über die Außenpositionen und die Spieler des ESV Lok Stralsund können durch schlechtes Abwehrverhalten den Spieler nicht vom Ball trennen, dieser dann einen geschickten Pass in den Rückraum spielt und der Gegenspieler nur noch einschieben muss. Das 3:1 fällt nach einem einfachen Ballverlust von Michael Albrecht. In der Schlussviertelstunde versuchte der ESV Lok Stralsund nochmal die Niederlage abzuwenden, doch einzig der eingewechselte Mario Krummheuer und Sebastian Pick hatten noch gute Kopfballmöglichkeiten diese aber ganz knapp am Tor vorbei gingen. Somit fährt der ESV Lok Stralsund ohne Punkte aufs Festland zurück.


ESV Lok mit Auftaktsieg

ESV Lok Stralsund - SV Barth 1950 2:1 (0:1)

Im ersten Punktspiel in der Kreisoberliga der Männermannschaft des ESV Lok Stralsund stand Trainer Andre Gielow eine schlagkräftige Mannschaft zur Verfügung. Zu Gast zum Auftakt war der SV Barth 1950, welcher in der Vorsaison knapp dem Aufstieg verpasst hatte. Mit Michael Martens, Sebastian Pick und Carsten Radtke fanden sich gleich drei Neuzugänge in der Startelf wieder. Es zeigte sich gleich von Beginn an ab, dass eine umkämpfte Partie wird. Barth fand zunächst besser in Spiel und zeigte die bessere Spieleröffnung. Lok kam in der ersten Halbzeit nur zu drei Chancen. Christian Möller per Schuss, Robert Beise per Kopf und Michael Albrecht per Heber brachten den Barther Torwart nicht allzu sehr in Bedrängnis. Durch eine feine Einzelleistung des Barther Stürmers Toni Böhm ging Barth mit 0:1 in Führung.

 

In der 2. Halbzeit fanden die Lok Spieler etwas besser ins Spiel. Es brauchte allerdings einen verwandelten Foulelfmeter von Michael Albrecht zum 1:1 Ausgleich. Zuvor ist Torsten Fiebelkorn regelwidrig im Strafraum gestoppt worden. Nun kämpften beide Mannschaften mit offenem Visier und die Zuschauer bekamen zahlreiche Torchancen zu sehen. Aus abseitsverdächtiger Position starteten Torsten Fiebelkorn und Michael Albrecht alleine auf das Barther Tor, jedoch klappte das Zusammenspiel nicht. Loks Torwart Sören Husen konnte sich gleich mehrfach auszeichnen und schien in der Schlussphase unbezwingbar, da er auch noch einen Kopfball von der Linie an den Pfosten klärte. Es zeigte sich in der Schlussphase des Spiels, dass die meisten Spieler bereits eine gute Grundfitness haben. Gerade die fleißigen Außenbahnspieler Sebastian Pick und Mathias Pieschke fielen auf. Kurz vor dem Ende entschied Michael Albrecht das Spiel. Nachdem der Barther Torwart den Schuss von Michael Martens nicht festhalten konnte, staubte Michael Albrecht in feinster Torjägermanier zum 2:1 Siegtreffer ab.


Testspiel ohne Erfolg

SV Murchin/Rubkow - ESV Lok Stralsund 7:2 (2:1)

Zum Dritten Test reisten die Eisenbahner aus Stralsund an. Nach guten Ergebnissen aus den ersten beiden Spielen sollte auch das vorletzte Testspiel erfolgreich abgeschlossen werden. Zur Vorwoche gab es ein paar personelle Änderungen, denn das alte Sturmduo P. Ziegenhagen und K .Hasner sollte wieder zusammen auflaufen . Weiterhin neu im Team war M. Fullbrecht, der T. Warcholik auf der rechten Seite ersetzte. N. Kerlikowsky ersetzte D. Seeger auf der linken Abwehrseite. Auch die Torhüter tauschten wieder, dieses Mal begann P. Labahn.

 

Erst verspätet ging die Partie los, da kein Schiedsrichter angereist war. Unser eigener Schiedsrichter S. Riske sprang kurzfristig ein. (Dafür ein großes Lob) Die Lok hatte Anstoß. Stralsund spielte den Ball hinten rum, wir gingen gleich mit vollem Pressing auf die Leute und setzen die Abwehr unter Druck. Dadurch machte O. Gielow einen Stoppfehler und P. Wegner spielte den Ball an ihm vorbei, doch Gielow konnte ihn nur noch mit einem Foul vor der Strafraumgrenze stoppen. M. Hahn schoss, der Ball wurde leicht abgefälscht und ging Richtung linke obere Ecke, doch S. Husen machte sich lang und konnte zur Ecke klären. Diese brachte nicht viel ein. Lok war am Ball und spielte hinten rum aber K. Hasner konnte einen Pass abfangen. Daraufhin machet er das Spiel schnell und passte über die rechte Seite, wo B. Schürmann mitlief und zum 1:0 einnetzt. (3.Min)

 

Die Anfangsphase blieb spannend, denn in der 9. Minute konnte P. Ziegenhagen eine Flanke von der linken Seite herein bringen. Am langen Pfosten stand K. Hasner, welcher zum 2:0 köpft. Die Eisenbahner hatten Anstoß und machten einen schnellen Spielzug, der über links geht. M. Albrecht konnte flanken, in der Mitte kam M. Pieschke an den Ball und verwandelte zum 2:1. Danach wurde es wieder etwas ruhiger. Wir ließen den Ball gut durch unsere eigenen Reihen laufen, kamen auch zu Torchancen aber im Abschluss waren wir nicht konsequent genug. Als F. Siegert ein Duell in der eigenen Hälfte gewann, passte er zu M. Fullbrecht. Dieser spielte einen langen Ball auf den startenden B. Schürmann, der dann von der rechten Strafraumkante abschloss. S. Husen war damit zum dritten Mal geschlagen. (26.Min) In den letzten 19 Minuten der ersten Hälfte gab es beiderseits noch einige Chancen, jedoch erfolglos.

 

Zur Zweiten Halbzeit wurde gewechselt. M. Mühlenbeck kam für P. Labahn, D. Seeger für P. Ziegenhagen, T. Warcholik für T. Stark und R. Lieckfeldt für M. Fullbrecht.Das Spiel setzte sich, in etwa gleich dem Ende der ersten Halbzeit, fort. Wieder hatten wir mehr Spielanteile und den Ball sicher kontrolliert. Durch schnelle Kombinationen kamen wir gefährlich vors Tor der Stralsunder aber wieder fehlte das Glück im Abschluss. In der 52. Minute war es B. Schürmann, der den Ball über die Abwehr lupfte und D. Seeger bediente. Dieser lief allein auf den Torhüter zu und erhöhte zum 4:1. Stralsund war nun im Spielaufbau, doch K. Hasner konnte einen Ball abfangen, lief auf den Torhüter zu und traf zum 5:1.

 

Wenige Minuten danach wurde der freistehende M. Albrecht angespielt, der über M. Mühlenbeck lupfte und zum 5:2 verkürzte. (66.Min) Erneut dominierten wir das Spiel und kamen über die rechte Seite, wo R. Lieckfeldt herein flankte und D. Seeger zum 6:2 verwandelte. (69.Min) Mit der Zeit ließ die Konzentration nach und das Spiel wurde langsamer. Auch bei den Eisenbahnern lief es schleppend. In der 85. Minute dann plötzlich noch mal eine Flanke von rechts. Am langen Pfosten lauerte P. Ziegenhagen, schoss aber S. Husen parierte den Ball. Einen zweiten Versuch konnte P. Ziegenhagen schließlich verwandeln. Kurz danach ertönte der Schlusspfiff.

 

Man muss jedoch erwähnen, dass Stralsund mit einer ersatzgeschwächten Truppe angereist war.