Spielberichte

Lok Oldies verpassen Endrunde

SG Empor Sassnitz - ESV Lok Stralsund 2:1 (0:0)

 

Am 13.06.2014 reisten die Oldies des ESV Lok Stralsund auf die Insel Rügen zur SG Empor Sassnitz. Mit einem Sieg würde die Mannschaft zur Endrunde nach Kandelin fahren. Nach den vorangegangenen Spielen beim SV Samtens, wo man unglücklich nach einer 1:0 Führung durch Sven Peplow, doch noch mit einer 2:1 Niederlage nach Hause fahren musste und das darauf folgende Spiel gegen den SV Putbus, was durch ein Tor von Danilo Rempt mit 1:0 entschieden wurde standen die Zeichen für ein weiterkommen nicht schlecht, wenn man das Spiel in Sassnitz gewinnen würde.

 

Jetzt sollten also die Big Points aus Sassnitz an den Sund geholt werden. Nach mittlerweile drei Wochen Pause und personellen Engpässen bekamen die Oldies doch noch eine recht schlagkräftige Mannschaft auf den Rasen. So spielte Andre Gielow für den Verletzten Andreas Lotzow und Sven Brandenburg spielte sein letztes Spiel für den ESV. Marcel Boguslawski debütierte bei den Alten Herren und konnte so das Team verstärken, allerdings waren die spielfreien Wochenenden den Spielern wohl anzumerken und schafften es nicht ihr eigenes Spiel aufziehen. Die wenigen Zuschauer sahen einen trägen Gast und einen cleveren Gastgeber, der es verstand die Stralsunder zum Laufen zu bringen. Die größten Chancen im Spiel hatten Danilo Rempt und Ronny Becker, dessen Torschüsse nur knapp das Tor verfehlten. Auf der anderen Seite hielt Sören Husen im Kasten der Gäste sein Team im Spiel und parierte gleich zwei Riesenchancen der Sassnitzer. Mit dem 0:0 gingen beide Teams in die Halbzeitpause.

 

Im zweiten Durchgang kam der ESV nun besser ins Spiel, mussten aber in der 45. Spielminute mit ansehen wie die Hausherren einen blitzschnellen Konter zum 1:0 nutzten. Keine drei Minuten später konnte der eingewechselte Sven Peplow einen Rückpass der Gastgeber zum 1:1 im Tor der Hausherren unterbringen. Die Stralsunder versuchten nun das Ergebnis für sich zu gestalten, scheiterten aber immer wieder am gut aufgelegten Schlussmann. In der 55. Spielminute wurde ein Sassnitzer Spieler nicht ausreichend am Pass gehindert und so konnte der Stürmer der SG zum 2:1 einnetzen. Alles aufbäumen half nichts und so verliert der ESV am Ende nicht ganz unverdient mit 2:1 bei stark spielenden Sassnitzern. Der ESV Lok Stralsund wünscht auf diesem Weg allen Finalteilnehmern viel Erfolg in Kandelin.


Alte Herren von Lok Stralsund siegreich

ESV Lok Stralsund - VfL Bergen 94 2:1 (1:0)

Die alten Herren des ESV Lok Stralsund empfingen am 5. Spieltag des Kreispokals Nord den VFL Bergen und behielten mit 2:1 die Oberhand. Das Spiel begann sehr verhalten. Lok brauchte ein paar Minuten um ins Spiel zu kommen und Bergen spielte die Bälle sicher aus der Abwehr heraus. Als die Lok Spieler dann endlich Fahrt aufnahmen, ergaben sich gute Chancen für die Führung. Immer wieder kamen die Bälle dabei in die Spitze zu Ronny Becker, der sie regelmäßig zu Sven Peplow weiterleitete. Auch die agilen Danilo Rempt und Ricardo Ozorowski schalteten sich öfters gefährlich in den Angriff mit ein. Bergen war meist durch Standartsituation gefährlich, doch die Abwehr um Andreas Lotzow, Dirk Grützmacher und Heiko Tonat stand hinten sicher. Als die Fans von Lok Stralsund schon etwas mit der Chancenauswertung haderten, gelang Sven Peplow doch noch die Führung kurz vor der Halbzeit. Schlitzohrig stahl er hierbei der Bergener Abwehr den Ball und ließ auch den Schlussmann mit seinem Schuss keine Abwehrchance.

 

Von Bergen war in der ersten Halbzeit in der Offensive nicht allzu viel zu sehen, was sich in der 2. Halbzeit änderte. Dabei begann die 2. Halbzeit mit einer Großchance von Sven Peplow. Die Aktion schien Bergen zu motivieren und sie nahmen das Spiel fest in die Hand. Lok versuchte es mit Kontern, welche meist in der Entwicklung bereits gestoppt wurden. Das Lok nicht den Ausgleich kassierte, lag an der Bergener Chancenauswertung und an Torwart Sören Husen, welcher in höchster Not mit einem Fußreflex rettete. Mitten in der Drangphase von Bergen spielte Kapitän Michael Borchardt den Ball in den Strafraum zu Frank Gehrmann. Dieser ließ noch zwei Gegenspieler stehen und schoss zum umjubelten 2:0 ein. Bergen gelang dann doch kurz vor dem Ende der Anschlusstreffer zum 2:1. Lok überstand die letzten Minuten in der Defensive, die geprägt war von Freistößen rund um dem eigenen Strafraum. Letztendlich reichte es nicht mehr zum Ausgleich für Bergen.


Erster Sieg im Pokal

ESV Lok Stralsund - FSV Garz 3:1 (1:1)

Zum ersten Heimspiel der Saison empfing der ESV Lok Stralsund am 11.04.2014 die Oldies des FSV Garz. Während der ESV in Sagard nur einen Punkt mitnehmen konnte, siegte der FSV Garz beim ersten Pokalspiel gegen den VfL Bergen mit 1:0. Somit waren die Eisenbahner vor der Stärke der Gäste gewarnt. Das Spiel begann mit dem üblichen abtasten beider Teams, wobei der Gastgeber mehr vom Spiel hatte. Der FSV Garz spielte bei Ballverlusten der Gastgeber schnell nach vorn und brachte die Verteidigung in arge Bedrängnis. In der 15. Spielminute kam ein langer Ball in die Spitze zu einem Garzer Stürmer der erst am Schlussmann Sören Husen scheiterte, dann aber einen Pass zu einem im Abseits stehenden Mitspieler schob, dieser dann den Ball einnetzen konnte. Lok brauchte nun etwas um wieder kontrolliert spielen zu können. In dieser Phase des Spiels setzte sich Frank Gehrmann in der Mitte durch und konnte mit der Fußspitze den Ausgleich erzielen. Danach lief bei beiden Teams wenig zusammen und so ging es mit dem 1:1 in die Pause.

 

Im zweiten Durchgang kam Lok selbstbewusster in die Partie und erspielte sich mehr Torchancen. So konnte Heiko Friese im halblinken Mittelfeld den startenden Sven Peplow mustergültig bedienen der den Torwart keine Chance ließ und zur Führung einschob. Da waren gerade 44 Minuten gespielt. Garz versuchte sich nun offensiver konnten sich aber keine zwingenden Torchancen mehr erspielen. In der 50. Spielminute konnte der inzwischen  eingewechselte Maik Buchheister auf der rechten Seite bis in den Strafraum durchsetzen und den völlig freistehenden Torsten Fiebelkorn anspielen, sein Schuss ging leider links unten am Tor vorbei. In der 59. Spielminute beförderte Sören Husen den Ball in die Spitze zu Danilo Rempt, dieser konnte aus abseitsverdächtiger Position einen schnellen Sprint in den Strafraum starten und das 3:1 im Nachschuss für den ESV erzielen. Wenig später kam es noch zu einer unschönen Situation, wo sich ein Garzer Spieler zu einer Tätlichkeit hinreißen ließ und die somit die rote Karte sah. Wenig später war dann Schluss und der ESV holte sich den ersten Dreier der Saison. Ein großes Lob an die gesamte Mannschaft die gezeigt hat, dass eine Menge Potenzial im Team steckt.


Gerechtes Unentschieden

TSV 1862 Sagard – ESV Lok Stralsund 1:1 (1:1)

 

Am 04.04.2014 begann für die Alt-Herrenmannschaft des ESV Lok Stralsund die Pokalrunde. Diese wurde ins Leben gerufen um die lange Wartezeit auf die Punktspiele zu überbrücken, die erst im August beginnen sollen. Da Trainer Klaus Gaede nicht mit von der Partie war, reisten die Eisenbahner ohne Coach zum ersten Auswärtsspiel nach Sagard. Die erste Halbzeit begann gleich mit einem Paukenschlag, denn nach genau zwei Spielminuten wurde Ricardo Ozorowski in der Mitte von Thomas Kirchner bedient, der gleich zu Sven Peplow weiterleitete und dieser den Ball per Sonntagsschuss in die Maschen setzte. Danach spielte der ESV weiter offensiv und erarbeitete sich viele Chancen das Ergebnis weiter auszubauen. In der 6. Spielminute traf Sven Peplows Kopfball nur die Hände des Keepers und auch Frank Gehrmanns Schuss von der Strafraumgrenze verpasste in der 15. Spielminute das Tor. Dann stellte der ESV das Fußball spielen ein. Durch wiederholte Passschwierigkeiten und Fehlpässe im Mittelfeld brachte man die Kampfstarken Sagarder ins Spiel zurück. Nun hatte der Gast mehr Defensivarbeit zu leisten und konnte mehrere Angriffe im Keim ersticken. In der 25. Spielminute setzte sich der Spielmacher der Gastgeber im Mittelfeld durch und kam völlig freistehend zum Abschluss, Sören Husen im Tor lenkte den Ball völlig überrascht vor die Füße eines Stürmers der Gastgeber, der nur noch einschieben musste. Der Spielverlauf wurde somit völlig auf dem Kopf gestellt. Mit dem 1:1 gingen beide Mannschaften dann zum Pausentee.

 

Im zweiten Durchgang kam Heiko Tonat für den angeschlagenen Michael Borchardt, der sich um den Spielmacher des TSV Sagard kümmern sollte. Der Gast vom Sund übernahm wieder die Kontrolle des Spiels und kam durch schöne Angriffe in die Nähe des Strafraum, jedoch wurde einmal mehr auf Abseits entschieden was in mancher Situation schon fragwürdig war, denn der Schiedsrichter urteilte zumeist auf Zurufe der Gastgeber. In der 55. Spielminute hatte der TSV wohl die dickste Chance die Führung zu erzielen, als ein Ball im Fünfmeterraum vorbei rauschte. Torwart Sören Husen zeigte keinerlei Reaktion, jedoch konnte Dirk Grützmacher den Ball vor dem Einschuss bereiten Stürmer zur Ecke klären. Das Spiel verflachte jetzt mehr und mehr, was auch an den Lichtverhältnissen gelegen haben könnte. Nach 70 Spielminuten hatte der Schiedsrichter dann ein einsehen und pfiff die Partie ab. Damit endete das erste Pflichtspiel mit einem alles in allem gerechten Unentschieden.


Gelungener Test

SV Abtshagen – ESV Lok Stralsund 0:1 (0:1)

 

Am 23.03.2014 reisten die Oldies des ESV Lok Stralsund zum SV Abtshagen um dort ihren zweiten Test zu absolvieren. Trotz der kurzfristigen Absage von zwei Stammkräften, konnten die Eisenbahner eine Schlagfertige Truppe auf den Rasen bringen, zudem rückte Robert Beise ins Alt-Herrenteam. Trainer Klaus Gaede konnte auf einigen Positionen umstellen, sodass Sven Peplow wieder in den Sturm rückte. Auch Torsten Fiebelkorn zog sich nach langer Abstinenz das Trikot der Oldies wieder an. Das Spiel begann bei herrlichstem Frühlingswetter und die Gäste nahmen gleich das Zepter in die Hand und kontrollierten weitesgehend die Partie. Sicher aus der Abwehr wagten sich die Gäste immer wieder in des Gegners Hälfte, leider wurden wie so oft viel Chancen liegengelassen, oder der Torwart zeigte an diesem Sonntag einmal mehr seine Klasse. Es dauerte bis zur 18. Spielminute, als Torsten Fiebelkorn nur durch ein Foulspiel zu stoppen war. Den daraus resultierenden Freistoß schlenzte Sven Peplow auf die kurze Ecke, der Torwart konnte den Ball zwar an das Lattenkreuz lenken, war aber beim Abstauber von Robert Beise machtlos. Kurze Zeit später hatte der SV Abtshagen seine größte Chance, denn ein Fehlpass von Thomas Kirchner in die Füße des Stürmers, konnte gerade noch von Robert Beise auf der Linie gerettet werden. Mit der knappen 1:0 Führung für den Gast aus Stralsund gingen beide Teams in die Pause.

 

Im zweiten Durchgang wurde im Gästeteam etwas umgestellt, sodass Heiko Tonat als rechter und Maik Buchheister als linker Verteidiger ihr unwesen treiben konnten. Chancen häuften sich auch in der zweiten Hälfte, wurden aber wie schon in der ersten Hälfte liegen gelassen. Die größte Chance hatte Torsten Fiebelkorn der von der rechten Seite bedient wurde, dessen wuchtiger Kopfball dann nur an den Pfosten klatschte, den Nachschuss ging dann gut drei Meter über das Tor. Der SV Abtshagen kam nur gelegentlich zu Entlastungsangriffen und konnten weitesgehend von der Gästeabwehr geklärt werden. Wenig später war Schluss. Mit einer enormen Leistungssteigerung traten die Oldies dann die Heimreise an. Am kommenden Samstag reist die Mannschaft um Trainer Klaus Gaede dann zur SG Empor Richtenberg zum letzten Test. Der ESV Lok Stralsund bedankt sich beim SV Abtshagen für das faire Testspiel und wünscht dem Team eine erfolreiche Alt-Herren-Saison.


Erster Test auf Rasen

SV Samtens - ESV Lok Stralsund 3:0 (0:0)

 

Zum ersten Test im freien, reisten die Oldies des ESV Lok Stralsund am 15.03.2014 zum SV Samtens. Mit gerade einmal 12 Mann reiste man auf die Insel. Trotz allem stand eine schlagkräftige Truppe auf dem Rasen, welcher nach langer Hallenzeit wieder neu entdeckt werden sollte. Mit dem Wind im Rücken starteten die Sundstädter furios und hätten schnell mit 2:0 führen können, jedoch fehlte das Quäntchen Glück, was sich später noch rächen sollte. Dirk Grützmacher, Ricardo Ozorowski, Ronny Becker und Thomas Kirchner ließen viele Chancen liegen. Der SV Samtens ließ im Gegenzug auch eine Menge Chancen liegen. Es hätte durchaus schon 5:3 aus Sicht der Gäste stehen können.

 

Im zweiten Durchgang wurde etwas umgestellt, sodass der unerfahrene Sven Titze sein Debüt im Tor gab. Sören Husen machte einen Sprung von der Torwart-Position in den Sturm. Nun spielten die Eisenbahner gegen den Wind und bekamen nicht mehr so viele Chancen wie noch in der ersten Hälfte. Schnell musste der Gast vom Festland mit ansehen, wie innerhalb von fünf Minuten der Gastgeber mit 2:0 in Führung ging. Alles Aufbäumen nützte nichts, denn wenig später erhöhte der SV Samtens auf 3:0. So musste der ESV Lok Stralsund mit einer 3:0 Niederlage die Heimreise antreten.

 

Das war das Erste von drei Testspielen. Am 23.03.2014 geht die Reise zum SV Abtshagen und am 29.03.2014 lädt die Alt-Herrenmannschaft der SG Empor Richtenberg zum Test.


Hallenturnier des PSV Ribnitz

Rabenschwarzer Tag für die Eisenbahner-Oldies

Am 08.03.2014 folgte das Alt-Herrenteam der Einladung des PSV Ribnitz zum vorerst letzten Hallenturnier. Dabei sah es am Freitagabend noch ganz so aus, als würde man das Turnier absagen müssen, denn zahlreiche Spieler sagten aus den verschiedensten Gründen ab. Somit sprangen Torsten Rüger und Jörg Chamier vom Traditionsteam bei den Oldies ein. Auch Torsten Martens gab sein Debüt bei einem Hallenturnier.

 

TSV Sanitz/Lüsewitz – ESV Lok Stralsund 2:1

 

Das erste Spiel bestritt der ESV gegen den TSV Sanitz/Lüsewitz und geriet schnell mit 2:0 in Rückstand. Abstimmungsschwierigkeiten im Team und eine völlig andere Mannschaft als in den Turnieren zuvor sollten die Spielgestaltung nicht einfacher machen. Frank Gehrmann konnte auf 2:1 verkürzen. Leider konnten weitere Möglichkeiten nicht genutzt werden um wenigstens einen Punkt aus dem ersten Spiel mitzunehmen. Tore: Frank Gehrmann

 

ESV Lok Stralsund – SV Pastow 1:2

 

Auch im zweiten Spiel geriet man wieder schnell mit 2:0 in Rückstand. Genau wie im ersten Spiel konnten die Stralsunder nicht zu ihrer Linie finden. Chancen blieben liegen und Manndeckung wurde nicht wirklich ernst genommen. Frank Gehrmann war es dann der das Ergebnis noch korrigieren konnte. Tore: Frank Gehrmann

 

ESV Lok Stralsund – FC Pommern Stralsund 4:6

 

Das wohl interessanteste Spiel des Turniers fand zwischen den beiden Stralsunder Mannschaften statt. Das Spiel war keine zwei Minuten alt, als der ESV wieder mit 2:0 hinten lag. Das Team um Trainer Klaus Gaede kam jetzt zu Möglichkeiten und nutzte diese um auf 2:1 durch Ronny Becker zu verkürzen. Im Gegenzug konnte der FC Pommern auf 3:1 erhöhen. Der Hallensprecher konnte den Torschützen gerade noch durchsagen, als ein schneller Angriff von Torsten Rüger durch Thomas Kirchner zum 3:2 vollendet wurde. Keine Minute später war es erneut Thomas Kirchner der schließlich den Ausgleich besorgte. Ronny Becker konnte sogar die erstmalige Führung für den ESV erzielen. Statt das Ergebnis zu verwalten und kontrolliert zu spielen, liefen die Eisenbahner direkt in die Konter der Pommeraner. Immer wieder konnte die Abwehr den quirligen Hendrik Mertes nicht in den Griff bekommen und so verlor man am Ende mit 6:4. Die Zuschauer sahen sicherlich ein sehr unterhaltsames und mitunter das torreichste Spiel des Turniers. Tore: 2x Ronny Becker, 2x Thomas Kirchner

 

BSV Löbnitz – ESV Lok Stralsund 3:1

 

Die Spiele wurden im Laufe des Turniers nicht leichter und mit dem BSV Löbnitz stand dem ESV Lok eine Spielstarke Mannschaft gegenüber. Auch hier geriet man schnell mit 2:0 in Rückstand und so liefen die Stralsunder erneut einem Rückstand hinterher. Einziger Lichtblick war der sehenswerte Anschlusstreffer von Torsten Rüger der noch mal ein aufbäumen in der Mannschaft erzeugte. Doch es war der BSV Löbnitz der kurz vor Schluss das Ergebnis auf 3:1 ausbaute. Tore: Torsten Rüger

 

ESV Lok Stralsund – SV Rot-Weiss Trinwillershagen 2:4

 

Die Eisenbahner konnten ihre Leistung nicht steigern und so musste das Team wieder einen Rückstand hinnehmen. So liefen die Spieler erneut einem 2:0 Rückstand hinterher. Selbst zwei Tore von Andreas Lotzow halfen nicht, die drohende 2:4 Niederlage zu verhindern. Tore: 2x Andreas Lotzow

 

PSV Ribnitz – ESV Lok Stralsund 4:1

 

Das letzte Spiel der Eisenbahner fand dann gegen den Gastgeber statt. Leider musste man auf zwei Spieler verzichten, die vorzeitig die Heimreise antreten mussten. So übernahm Andreas Lotzow den Posten des Torhüters. Auch hier geriet man schnell mit 4:0 in Rückstand. Man merkte schon, dass die Luft bei den Spielern raus war und die Ergebnisse der Spiele zuvor nicht gerade der Moral und Motivation dienten. Einziger Lichtblick war dann Sven Peplow der dafür sorgte, dass der ESV Lok Stralsund wenigstens den Ehrentreffer erzielen konnte. Tore: Sven Peplow

 

Platzierung:

1. BSV Löbnitz 13 Punkte

2. FC Pommern Stralsund 11 Punkte

3. SV R/W Trinwillershagen 11 Punkte

4. SV Pastow 11 Punkte

5. PSV Ribnitz 8 Punkte

6. TSV Sanitz/Lüsewitz 4 Punkte

7. ESV Lok Stralsund 0 Punkte

 

Die Mannschaft der Alten Herren möchte sich bei Kapitän Michael Borchardt sowie bei Jörg Chamier und Torsten Rüger für ihre Mitwirkung bedanken.


Toyota-Cup 2014

Stralsunder Fußball-Altstars dominieren den 16. Toyota-Cup

Hartmut Völz, Fred Krohn, Ronald Schneider, Thomas Moldenhauer - alles klangvolle Namen, die Stralsunder Fußballherzen höher schlagen lassen und Erinnerungen wecken, an glorreiche Zeiten in  der DDR-Liga. Beim Toyota-Cup, ausgerichtet vom ESV Lok Stralsund, kann man sie alle noch einmal in Aktion erleben, ihre Balltechnik bestaunen, das präzise Passspiel bewundern und glänzend herausgespielte Tore bejubeln. Wenn die alten Haudegen ihre Fußballschuhe schnüren ist Fußballkost vom Feinsten garantiert. „Es ist schon eine ganz besondere Herausforderung, sich mit den ehemaligen Motor- und Vorwärts-Spielern zu messen“, meinte Thomas Kirchner vom Alte Herren-Team des ESV Lok. Beim Eröffnungsspiel des Turniers am Samstag in der Diesterweghalle gegen die Traditionsmannschaft von Motor Stralsund bekamen Kirchner und Co. umgehend die Effizienz und Kaltschnäuzigkeit der Altstars am eigenen Leib zu spüren. Ein Angriff, ein Torschuss – 1:0 für Motor durch Hendrik Mertes. Ein Rückstand, dem die Lok-Kicker vergeblich hinterherliefen. Thomas Haese besorgte schließlich das 2:0 und bescherte den Motor-Kickern einen Auftakt nach Maß. 

Mit enger Ballführung und Zug zum Tor. Motor-Stürmer Thomas Haese (rotes Trikot)
Mit enger Ballführung und Zug zum Tor. Motor-Stürmer Thomas Haese (rotes Trikot)
Die Lok-Kicker hatten gegen die Stralsunder Traditionsteams das Nachsehen.
Die Lok-Kicker hatten gegen die Stralsunder Traditionsteams das Nachsehen.

Im zweiten Turnierspiel legte Vorwärts nach. Ohne Wechselspieler antretend, zeigten die Stralsunder dem FC Förderkader René Schneider die Grenzen auf und siegten mit 3:1. In der Partie gegen spielstarke Gäste aus dem polnischen Swinoujscie hatten die Vorwärts-Oldies allerdings das Nachsehen und mussten ihrerseits eine 1:3-Niederlage einstecken. Vorjahressieger Motor gab sich dagegen keine Blöße. Mit Siegen gegen Sassnitz, Swinoujscie, den Förderkader und die Lok Traditionsmannschaft sammelten sie eifrig Punkte und brauchten im Duell mit Vorwärts letztlich nur noch ein Unentschieden, um den Turniersieg unter Dach und Fach zu bringen. In einer Partie, der es lange an Höhepunkten fehlte, markierte Svend Krieger schließlich das 1:0 für Motor. Noch einmal alle Kräfte mobilisierend, kam Vorwärts kurz vor dem Abpfiff zum Ausgleichstreffer durch Frank Zellmer und sicherte sich mit diesem Tor in der Abschlusstabelle den zweiten Platz hinter Turniersieger Motor. Dritter in der Gesamtwertung wurden die Gäste aus Polen vor den Alten Herren des ESV Lok. Die Auszeichnung als bester Torjäger nahm Frank Zellmer entgegen, der für Vorwärts Stralsund sechs Tore erzielte.

 Loks Sven Peplow (rechts) mit vollem Körpereinsatz.
Loks Sven Peplow (rechts) mit vollem Körpereinsatz.
Loks Andreas Lotzow (am Ball) zieht vorbei an Vorwärts-Stürmer Frank Zellmer (links).
Loks Andreas Lotzow (am Ball) zieht vorbei an Vorwärts-Stürmer Frank Zellmer (links).


Kleeblatt-Cup

Die Oldies des ESV Lok Stralsund reisten am 15.02.2014 zum Kleeblatt-Cup nach Güstrow. Mit voller Spannung erwarteten die Sundstädter noch eher unbekannte Mannschaften, gegen diese noch nie in einem Turnier gespielt wurde. In der Güstrower Sport- und Kongresshalle nahmen 10 Mannschaften teil. Gespielt wurde in 2 Gruppen mit je 5 Mannschaften, auf zwei Spielfeldern. Zum Kader der Oldies gesellten sich Robert Vallentin und Heiko Friese um fehlende Stammkräfte zu ersetzen.

 

ESV Lok Stralsund – Malchower SV 0:1

Im ersten Spiel standen sich der ESV Lok Stralsund und der Malchower SV gegenüber. Die Partie sollte sich schwieriger gestalten als gedacht, denn mangelnde Laufbereitschaft und ein schnelles vorrücken war hier selten zu sehen. Wenn die Oldies einmal offensiv agierten, wurde der Ball wieder verloren oder unkonzentriert in der Defensive gearbeitet. Gleich mehrere Angriffsmöglichkeiten über Thomas Kirchner und Ronny Becker konnten nicht genutzt werden, wenig später traf Sven Peplow nur den Pfosten. Die schlechte Chancenverwertung sollte sich wenig später rächen und die Malchower gingen mit 1:0 in Führung. Die Sundstädter konnten bis zum Schluss der Partie das Ergebnis nicht korrigieren und gingen mit einer Auftaktniederlage in die Kabine. Tore: Fehlanzeige

 

ESV Lok Stralsund – ETSV Lok Güstrow 0:3

Im zweiten Spiel im Turnier bekam der ESV Lok Stralsund den späteren Turniergewinner ETSV Lok Güstrow zu tun. Das Team wusste, dass die Spiele nicht leichter werden. Wieder konnten die Oldies in diesem Spiel ihre Leistungen nicht wirklich abrufen und die wenigen Chancen die man hatte wurden kläglich vergeben. Die Güstrower Eisenbahner konnten schnell mit 3:0 in Führung gehen, bei allen Toren war Torhüter Sören Husen, der bis dahin das Team vor weiteren Treffern bewahrte machtlos. Am Ende konnten die Güstrower das Ergebnis verwalten und haben am Ende verdient gewonnen. Tore: Fehlanzeige

 

ESV Lok Stralsund – Laager SV 03 5:3

Gegner im dritten Spiel war der Laager SV 03. Hier standen die Eisenbahner schon mit dem Rücken zur Wand und haben natürlich theoretisch auf ein weiterkommen gehofft. Sven Peplow konnte die Stralsunder schnell in Führung bringen, sogar eine 2:0 Führung konnten die Eisenbahner verbuchen. Die Freude währte jedoch nicht lang, denn der Laager SV kam eindrucksvoll zurück und forderte dem ESV alles ab. Das gab natürlich Platz zum kontern und man erhöhte schnell auf 4:1. Der Laager SV machte es weiter spannend und kam noch zu zwei Treffern. Sören Husen war es erneut zu verdanken, dass die Oldies endlich die ersten 3 Punkte mitnahmen, denn am Ende stand ein hart umkämpfter 5:3 Erfolg. Tore: 2x Sven Peplow, 2x Ronny Becker, Andreas Lotzow

 

ESV Lok Stralsund – Güstrower SC 09 II 3:1

Im letzten Spiel der Vorrunde war die 2. Vertretung des Güstrower SC 09. In dieser Partie besannen sich die Eisenbahner auf ihre alte Stärke und spielten nun endlich einen schnellen Ball, aber der Ball wollte nicht ins Gehäuse der Güstrower und im Gegenzug mussten die Stralsunder den Rückstand hinnehmen. Wenig später konnte Thomas Kirchner nach guter Vorarbeit von Sven Peplow den Ausgleich markieren. Keine 30 Sekunden später erzielte Sven Peplow dann die Führung. Den Schlusspunkt setzte Andreas Lotzow mit dem 3:1. Am Ende belegten die Eisenbahner den 3. Tabellenplatz in der Staffel B. Tore: Thomas Kirchner, Sven Peplow, Andreas Lotzow

 

ESV Lok Stralsund – Güstrower SC 09 I 1:2

Im Spiel um Platz 5 bekamen es die Stralsunder mit der ersten Vertretung des Gastgebers zu tun. Vor der Partie schwuren sich die Oldies ein, denn nach eher miserablen Ergebnissen der Vorrunde, sollte wenigstens der 5. Platz gesichert werden. Nach anfänglichen Schwierigkeiten kam es, dass der Gast vom Sund wieder einem Rückstand hinterher laufen musste. Der Spielaufbau kam nur zögerlich bis gar nicht zustande und die dickste Chance hatte Sven Peplow der jedoch nur die Latte traf. Wenig später konnte Ronny Becker den Ausgleich erzielen. Wenig später nutzte ein Güstrower eine Unachtsamkeit in der Defensive und netzte zum 2:1 ein. Dies war dann auch der Endstand und das Team des ESV belegte am Ende den 6. Platz. Tore: Ronny Becker

 

Platzierung

1. ETSV Lokomotive Güstrow

2. Malchower SV

3. TSV Bützow

4. Sun-Tech Waren

5. Güstrower SC 09 I

6. ESV Lokomotive Stralsund

7. Laager SV 03

8. FSV Kühlungsborn

9. Güstrower SC 09 II

 

Es war ein gelungenes Turnier mit einem Klasse Gastgeber und einer Menge unbekannter Mannschaften die einen guten Ball spielten.


Kreismeisterschaft - Endrunde

Am 01.02.2014 fand um 10:00 Uhr die Endrunde der Ü35-Hallenkreismeisterschaft in Sassnitz statt. Noch vor Turnierbeginn loste Sven Peplow die Gruppe des ESV Lok Stralsund aus, aber Fortuna hatte kein einsehen mit den Lok-Oldies und so gesellte sich der FC Pommern Stralsund, die SG Empor Sassnitz und der SV Traktor Kirchdorf in die Gruppe B.

 

Das erste Halbfinale spielte der VfL Bergen gegen SG Empor Sassnitz, was die Sassnitzer souverän mit 3:1 gewannen. Im zweiten Halbfinale stand sich der FC Pommern Stralsund und der PSV Ribnitz-Damgarten gegenüber. Hier musste der FC Pommern Stralsund eine 1:2 Niederlage einstecken. 

 

Nun wurden die unteren Platzierungen im 9m-Schiessen ausgetragen. Den Anfang machte der SV Samtens der gegen den SV Traktor Kirchdorf um den Platz 7 antrat. Hier konnten sich die Samtenser mit 3:1 durchsetzen. Danach war der ESV Lok Stralsund an der Reihe, der es mit SG Velgast/Niepars zu tun bekam. Am Ende konnten sich die Eisenbahner mit einem1:3 den 5. Platz sichern.

 

Den dritten Platz holte sich am Ende der FC Pommern Stralsund, der den VfL Bergen in einem packenden Duell mit 4:3 bezwang. Das Finale wurde dann zwischen SG Empor Sassnitz und dem PSV Ribnitz-Damgarten ausgetragen, da es am Ende der regulären Spielzeit immer noch 0:0 stand, kam es zum ungeliebten 9m-Schiessen. Mit einem 3:2 i.N. konnte sich SG Empor Sassnitz den Kreismeistertitel sichern.

 

Alles in allem war es ein gelungenes Turnier mit vielen attraktiven Spielen und einer Menge Emotionen. Der ESV Lok Stralsund gratuliert auf diesem Weg den frisch gebackenen Hallenkreismeister.

 

Tabelle Gruppe A

1. VfL Bergen 9 Punkte

2. PSV Ribnitz-Damgarten 6 Punkte

3. SG Velgast/Niepars 3 Punkte

4. SV Samtens 0 Punkte

 

Tabelle Gruppe B

1. FC Pommern Stralsund 9 Punkte

2. SG Empor Sassnitz 6 Punkte

3. ESV Lok Stralsund 3 Punkte

4. SV Traktor Kirchdorf 0 Punkte


2. Winterturnier des SV Weiß-Blau 92 e.V.

Am 26.01.2014 stand die Einladung für das 2. Winterturnier des SV Weiß-Blau 92 an, welches die Alten Herren des ESV Lok Stralsund gern annahmen. Die Oldies wurden allerdings durch Robert Schiefner und Andreas Knepper von der Männermannschaft aufgestockt, da sich einige Spieler bei einem Turnier in Rostock befanden oder anderweitig verhindert waren. Gespielt wurde in 2 Gruppen mit 4 Mannschaften, mit einer Spielzeit von 12 Minuten.

 

In der Gruppe A spielten: SV Post Stralsund, PSK Zenit, Blau-Weiß und der SV Pommern Trans um den Einzug in die K.O.-Runde, während die etwas betagteren Kicker in der Gruppe B mit dem Gastgeber Weiß-Blau 92, Stralsunder FC, ESV Lok Stralsund und die Loitzer Götterboten um die nächste Runde kämpften.

 

SV Weiß-Blau 92 – ESV Lok Stralsund 0:0

Das erwartet erste Spiel stand gleich gegen den Gastgeber an und es sollte sich als mühevolle Aufgabe gestalten. Was sich auch beim Ergebnis wiederspiegeln sollte, denn dieses Spiel endete mit einem 0:0 Unentschieden.

 

Loitzer Götterboten – ESV Lok Stralsund 1:3

Nach sage und schreibe sechs Spielen Pause stand dem Eisenbahnersportverein die Loitzer Götterboten gegenüber, die ihr erstes Spiel mit 4:0 gewannen. Hier konnten die Oldies sich einige Chancen erarbeiten blieben aber erst ungenutzt. Nach und nach wurden die Chancen in Tore umgemünzt und so wurde das Spiel am Ende mit 1.3 gewonnen. Tore: 1x Sören Husen, 2x Robert Schiefner

 

ESV Lok Stralsund – Stralsunder FC 2:0

Das letzte Spiel der Gruppe B wurde gegen den Lokalrivalen in der Kreisoberliga ausgetragen. Dieses Spiel konnte man auch souverän mit 2:0 gewinnen und stand somit als Tabellenerster der Gruppe im Halbfinale. Tore: 1x Robert Schiefner, 1x Ronny Becker

 

ESV Lok Stralsund – SV Pommern Trans 1:2

Der Gegner im zweiten Halbfinale war der SV Pommern Trans. Dieses Spiel würde das schwerste an diesem kalten Sonntag werden. Die Oldies gerieten auch früh in Rückstand, konnten aber in der 6. Spielminute den Ausgleichstreffer erzielen. Die Spielweise der Pommeraner brachte die Eisenbahner ständig in Bedrängnis. Das Spiel stand auf der Kippe und wurde erst in den Schlusssekunden entschieden, als der Ball im Tor des ESV Lok einschlug. Tore: 1x Thomas Kirchner

 

Loitzer Götterboten – ESV Lok Stralsund 1:3

Das kleine Finale wurde dann gegen den Staffelrivalen ausgetragen und der ESV konnte schnell in Führung gehen. Die Loitzer konnten wenig später mit einem schlitzohrigen Hackentor den Ausgleich erzielen. Nun drückten die Stralsunder auf das Gegnerische Tor und wurden mit einem Strafstoß durch Handspiel auf der Linie belohnt. Diesen konnte Rober Schiefner eiskalt verwandeln. Das Spiel wurde leicht härter und wurde durch viele Nicklichkeiten geprägt. Den Schlusspunkt setzte dann Robert Vallentin der mustergültig von Robert Schiefner freigespielt wurde und nur noch einschieben musste. Mit diesem 3:1 Endstand sicherten sich die Spieler des ESV Lok Stralsund den 3. Platz des Turniers. Tore: 1x Robert Vallentin, 2x Robert Schiefner

 

Platzierung

1. SV Pommern Trans

2. PSK Zenit

3. ESV Lok Stralsund

4. Loitzer Götterboten

5. Blau-Weiß Stralsund

6. Stralsunder FC

7. SV Weiß-Blau 92

8. SV Post Stralsund


Hallenkreismeisterschaft - Vorrunde

Am 11.01.2014 reisten die Eisenbahner Oldies zur Hallenkreismeisterschaftsvorrunde (Ü35) nach Sassnitz. Das dortige Teilnehmerfeld bestand aus dem TSV Empor Göhren, FSV Altenkirchen, TSV Sagard, PSV Bergen und den SV Samtens.

 

TSV Empor Göhren - ESV Lok Stralsund 1:4

Das erste Spiel, was eigentlich immer das schwierigste ist, fand gegen den TSV Empor Göhren statt, nach anfänglichen Schwierigkeiten kamen die Oldies besser ins Spiel und ließen Ball und Gegner laufen. Somit konnten am Ende die Hansestädter mit einem 4:1 Erfolg das Spielfeld als Sieger verlassen. Tore: 1x Frank Gehrmann, 1x Ricardo Ozorowski, 2x Sven Peplow

 

PSV Bergen - ESV Lok Stralsund 1:5

Im zweiten Spiel stand der PSV Bergen den Eisenbahnern gegenüber. Die Gäste vom Festland mussten gleich zu Beginn einem 1:0 Rückstand hinterherlaufen, was den Eisenbahner gut gelang und erzielten rasch den Ausgleich. Nach guten und schnellen Kombinationen konnten sie  sogar das Ergebnis auf 5:1 erhöhen was zugleich der Endstand war. Tore: 3x Thomas Kirchner, 2x Ricardo Ozorowski

 

TSV 1862 Sagard - ESV Lok Stralsund 2:4

Die dritte Partie sollte sich weitaus schwieriger gestalten, stand man den bis dahin auch ungeschlagenen TSV Sagard gegenüber. Der TSV nutzte in den Anfangsminuten ein Durcheinander in der Gästeabwehr und konnte folgerichtig schnell mit 2:0 in Führung gehen. Dennoch kämpften sich die Stralsunder mit einer tollen Moral ins Spielgeschehen zurück und konnten innerhalb von wenigen Minuten den Ausgleich erzielen. Das war aber längst nicht alles, denn am Ende siegte man verdient mit 4:2 gegen einen stark spielenden Gegner. Tore: 1x Thomas Kirchner, 1x Andreas Lotzow, 2x Sven Peplow

 

ESV Lok Stralsund - FSV Altenkirchen 11:1

Im vierten Spiel standen sich der ESV Lok dem FSV Altenkirchen gegenüber, der seine erste Hallenmeisterschaft spielte. Aber auch hier geriet man schnell in Rückstand. Aber auch hier konnten die Spielstarken Eisenbahner mit Spielwitz und guten Kombinationen das Ergebnis korrigieren und siegten am Ende mit 11:1 Toren. Den ansehnlichsten Treffer erzielte Sven Peplow per Hacke in einem grandiosen und für die Zuschauer interessanten Spiel. Tore: 5x Ronny Becker, 1x Thomas Kirchner, 1x Sven Brandenburg, 3x Sven Peplow, 1x Frank Gehrmann

 

ESV Lok Stralsund - SV Samtens 4:4

Das letzte Spiel stand an und der Gegner war der auch bis dahin ungeschlagene SV Samtens, welcher sich bereits wie der ESV Lok Stralsund für die Finalrunde qualifiziert hatte. Das Spiel ging munter los und man konnte schnell mit 3:1 in Führung gehen. Der SV Samtens war jedoch stets in der Offensive gefährlich und konnte das Ergebnis zum 3:3 ausgleichen. Wieder ging der ESV in Führung, konnte diese Führung leider nicht zum Ende des Spiels halten. Damit endete ein ansehnliches Spiel mit einem gerechten 4:4 Unentschieden. Durch das bessere Torverhältnis sicherte sich der ESV Lok Stralsund den ersten Tab ellenplatz. Tore: 2x Sven Peplow, 2x Ricardo Ozorowski

 

Platzierung

1. ESV Lok Stralsund 13 Punkte

2. SV Samtens 13 Punkte

3. TSV Sagard 6 Punkte

4. PSV Bergen 6 Punkte

5. TSV Empor Göhren 6 Punkte

6. FSV Altenkirchen 0 Punkte


Hohe Niederlage im Stadtderby

FC Pommern Stralsund - ESV Lok Stralsund 7:1 (3:1)

 

Am Freitag den 13.09.2013 tourten die Oldies des ESV Lok Stralsund zum letzten Punktspiel der Saison ins Stadion der Freundschaft. Gegner war kein geringerer als der Staffelsieger  FC Pommern Stralsund. Schon vor gut zwei Wochen spielten die Eisenbahner hier das Halbfinale im Kreispokal und konnten den FC Pommern so einiges abverlangen. Dieses sollte nun wiederholt werden. Allerdings mussten die Gäste auf drei wichtige Spieler verzichten, konnten aber auf Trainer Klaus Gaede zurück greifen der aus dem Urlaub wieder zum Team stieß.  

 

Die erste Halbzeit begann mit einem dominanten FC Pommern Stralsund. Der Gast von der Kupfermühle konnte den Gastgeber recht gut vom eigenen Tor fern halten, allerdings verliefen die Angriffe eher erfolglos. In der 15. Spielminute musste Sören Husen dann das erste Mal hinter sich greifen, als ein Schuss von der Strafraumgrenze nicht verhindert werden konnte. Gerade einmal fünf Minuten später konnte der Gastgeber aus ähnlicher Position auf 2:0 erhöhen. Wie schon im Pokalspiel vor 14 Tagen ließen die Eisenbahner den FC Pommern spielen und die Zuordnung stimmte überhaupt nicht. Aber gerade in diesem Moment spielte Sven Peplow einen langen Ball in die Spitze Torwart und Verteidiger des FC Pommern waren sich nicht ganz einig und der lachende Dritte war dann Ronny Becker der dadurch den Anschlusstreffer erzielte. Fast im Gegenzug konnte ein Stürmer des Gastgebers an der Strafraumgrenze nur mit einem Foulspiel gestoppt werden. Den daraus resultierenden Freistoß verwandelte der FC Pommern direkt ins kurze Eck zum 3:1. Das war zugleich der Halbzeitstand.

 

Im zweiten Durchgang der Partie begann der Gast wieder agiler und man spielte nun mehr über die Außenpositionen. Eine dieser zuspiele erreichte Thomas Kirchner der schnell in den Strafraum zog und quer zu Ronny Becker legte, dieser konnte den Ball leider nicht im Tor unterbringen. Fast im Gegenzug erhöhte der FC Pommern auf 4:1. Was nun kam konnte keiner der mitgereisten so richtig glauben, denn kurz nach dem Anstoß wurde der Ball leichtfertig vergeben und der Gastgeber erhöhte mit einiger Mithilfe des Gästeschlussmanns auf 5:1. Kurz darauf konnten die Gäste den Ball wieder nicht in den eigenen Reihen halten und leiteten so das 6:1 ein. Selbst einige Entlastungsangriffe führten zu keinem richtigen Erfolg und so gelang dem Heimteam den 7:1 Endstand.

 

Damit geht eine spannende Saison zu Ende mit einigen Höhen und Tiefen. Der ESV Lok Stralsund war in dieser Saison eine wahre Wundertüte und bedankt sich bei den zahlreichen Schlachtenbummlern die die Mannschaft tatkräftig unterstützten.


ESV Lok mit Heimsieg

ESV Lok Stralsund - PSV Stralsund 4:1 (1:1)

 

Zum letzten Heimspiel der Saison empfing der ESV Lok Stralsund am 06.09.2013 den Stadtrivalen PSV Stralsund. Mit einem eventuellen Sieg und der zeitgleichen Niederlage vom SV Putbus gegen den SV Prohner Wiek konnte der ESV Lok Stralsund auf den dritten Tabellenplatz klettern. Bei sonnig-warmen Temperaturen pfiff der Unparteiische vor rund 50 Zuschauern die Partie an.

 

Im ersten Durchgang erspielten sich die Hausherren eine Menge Chancen in Führung zu gehen, scheiterten jedoch am Passspiel in den eigenen Reihen. Der Gast stand hinten kompakt und stellte sich den Angriffen der Heimmannschaft. In der 10. Spielminute konnte Kapitän Michael Borchardt mit einen langen Ball die Gästeabwehr überwinden, Danilo Rempt nahm sich den Pass an und erzielte per Kopf das 1:0 für die Eisenbahner. Leider brachte dieser Führungstreffer nicht den gewünschten Effekt. Im Gegenteil. Viele Unstimmigkeiten in der Hintermannschaft und mangelnder Einsatz waren nun zu sehen. Folgerichtig konnte der PSV Stralsund mit einem Konterspiel über deren linke Seite einen Ball in die Mitte bringen, den Ball konnte der Gäste-Kapitän mit einem schönen Treffer zum Ausgleich im Tor der Gastgeber unterbringen. Die Heimmannschaft brachte bis zum Halbzeitpfiff keine vernünftigen Aktionen mehr zustande. Demzufolge gingen beide Mannschaften  mit einem 1:1 in die Pause.

 

Im zweiten Durchgang und einer Menge selbstgetankter Motivation wollten die Eisenbahner das Ergebnis für sich gestalten. Dieses Vorhaben sollte nun gelingen. In der 50. Spielminute wurde Danilo Rempt im Strafraum der Gäste unsanft vom Ball getrennt. Der Schiedsrichter stand gut zum Ball und entschied zu Recht auf Strafstoß. Diesen verwandelte Frank Hillmann souverän zum 2:1 Zwischenstand. Der PSV jedoch gab sich nie auf und nutzte die eine oder andere Möglichkeit durch Standardsituationen. Gefährlich wurde es meist über die Außenpositionen der Gäste welche dann schnell in die Spitze spielten. So konnte Sören Husen einen Angriff stark parieren, als plötzlich ein Gästestürmer vor ihm stand. Dann begann die wohl stärkste Phase der Gastgeber als Frank Hillmann in der 60. Spielminute einen Pass durch die Gasse bekam und allein vor dem Torwart der Gäste nur noch zum 3:1 einschieben brauchte. Keine drei Minuten später konnte der Keeper des PSV einen Ball am Rande des Strafraums nicht festhalten, Ronny Becker war es,  der den Ball in die Mitte zu Frank Hillmann schob, dieser dann den 4:1 Endstand besorgte.

 

Zum letzten Saisonspiel am 13.09.2013 trifft der ESV Lok Stralsund dann auf den FC Pommern Stralsund im Stadion der Freundschaft.


Knappe Pokalniederlage

FC Pommern Stralsund - ESV Lok Stralsund 4:3 (4:1)

 

Das lang ersehnte Pokalhalbfinale gegen den FC Pommern Stralsund fand am 30.08.2013 im Stadion der Freundschaft statt. Dem ESV Lok Stralsund war klar, dass da ein hartes Stück Arbeit auf die Eisenbahner zukommen würde. An der Seitenlinie stand diesmal wieder Frank Gehrmann der den Urlaubsreifen Trainer Klaus Gaede vertrat. Zusammen mit Kapitän Michael Borchardt und Betreuer Fred Rumbohm sollte das Unmögliche Möglich gemacht werden.  

Der erste Durchgang begann aber alles andere als souverän. Mangelndes Zweikampfverhalten und Stellungsspiel der Gäste stimmte keineswegs und der ESV Lok kam überhaupt nicht ins Spiel. Pommern hingegen erspielte sich durch die vermehrten Abspielfehler der Eisenbahner eine Menge Chancen die zum Glück ungenutzt blieben. In der 10. Spielminute setzte sich ein Spieler des FC Pommern auf der rechten  Seite durch und konnte mit einem abgefälschten Schuss das 1:0 für sein Team erzielen. Keine fünf Minuten später wurde genau dieser Spieler von der linken Seite bedient und er markierte mit dem Kopf das 2:0 für den Gastgeber. Der ESV Lok sichtlich geschockt brachte in dieser Phase nichts zustande und Unmut machte sich im Team breit. Der FC Pommern spielte seine Überlegenheit aus und konnte mit einem Pass in die Spitze der 19. Spielminute auf 3:0 erhöhen. Torwart Sören Husen war bei diesem Treffer machtlos. Während der FC Pommern agierte konnte der Gast von der Kupfermühle nur reagieren und so kam es in der 27. Spielminute, als der FC Pommern mit 4:0 in Führung ging. Was war denn nun los? Das fragten sich auch die Anhänger der Lokomotive. Die Antwort lieferte dann Torsten Fiebelkorn, der nach einem Fehler vom Schlussmann des FC Pommern Stralsund den Ball in die Maschen beförderte. Kurz darauf pfiff der Unparteiische zur Halbzeit.

Im zweiten Durchgang ein anderes Bild der Eisenbahner. Endlich wurde der Kampf angenommen und der Ball kurz gespielt. So erspielten sich die Gäste mehr Chancen und eine dieser Möglichkeiten nutze Frank Hillmann in der 43. Spielminute, der einen scharfen Pass auf den zweiten Pfosten brachte, Robert Beise sich  dann diesen annahm und zum 4:2 verkürzte. Der FC Pommern musste dem hohen Tempo der der ersten Halbzeit Tribut zollen und kamen zwar noch gefährlich vors Gästetor aber nicht mehr so zwingend wie noch im ersten Durchgang. In der 58. Spielminute sah ein Spieler des FC Pommern die rote Karte nach einer unsportlichen Aktion, da sah man schon die Brisanz in diesem Derby. Nun hatte der ESV Lok zwar eine Überzahl an Spielern konnten dies jedoch nicht wirklich ausnutzen. Acht Minuten vor dem Ende wurde Danilo Rempt unsanft im Strafraum zu Fall gebracht, den daraus resultierenden Strafstoß verwandelte Sven Peplow mit Glück zum 4:3. Alles aufbäumen nutzte nichts und somit blieb es bei diesem knappen Ergebnis. Der ESV Lok Stralsund hatte sich gut in der Höhle des Löwen verkauft und versucht am kommenden Freitag im nächsten Derby gegen den PSV Stralsund die Chance auf den dritten Tabellenplatz zu wahren.


Glanzloser Heimerfolg

ESV Lok Stralsund - SV Steinhagen 3:1 (3:1)

 

Zum vorletzten Heimspiel empfingen die Oldies des ESV Lok Stralsund den SV Steinhagen. Das Hinspiel fand leider nicht statt, da der SV Steinhagen keine komplette Mannschaft ins Rennen schicken konnte. Somit wurde der SV Steinhagen erneut zur Kupfermühle eingeladen.

 

Die Anfangsminuten begannen mit den üblichen abtasten beider Teams. Die Stralsunder versuchten an die Leistung der Vorwoche anzuknöpfen was aber nur teilweise gelang. Wieder sollte es über kurze und flach gespielte Pässe zum Torerfolg kommen, was sich schwieriger gestalten sollte, da der Gast aus Steinhagen in der Defensive gut stand. Aber gerade ein hoher Ball lies die Eisenbahner jubeln, als Ronny Becker mit einiger Mithilfe der Gästeabwehr den Ball bekam und verdeckt in die lange Ecke schlenzte. Da waren gerade sieben Minuten gespielt. Kurz darauf wurde wieder ein langer Ball in die Spitze gespielt zum startenden Frank Hillmann, dieser konnte den Ball nicht unter Kontrolle bringen und ein Verteidiger der Gäste rauschte mit zu hohem Bein heran. Vom Schiedsrichter ertönte zu Recht der Pfiff. Den daraus resultierenden Freistoß aus gut 17 Metern schlenzte Thomas Kirchner mit einiger Mithilfe eines Verteidigers ins lange Eck. Da waren gerade elf Minuten um. Die Stralsunder Mannschaft wog sich nun in Sicherheit und das sahen auch die 65 Zuschauer. 

 

Leider waren Abspielfehler und mangelnde Manndeckung nun zugegen. Das machte den SV Steinhagen natürlich stärker und sie kamen auch zu Chancen das Ergebnis zu verkürzen. In der 17. Spielminute nahm der Schlussmann der Gastgeber reflexartig einen Rückpass von Maik Buchheister auf. Der Schiedsrichter zögerte keine Sekunde und entschied auf indirekten Freistoß. Aber aus gut fünf Metern konnten die Gäste den Ball nicht im Tor unter bringen. Keine zwei Minuten später ertönte wieder ein Pfiff des Schiedsrichters. Denn nach einem Versuch der Stralsunder Verteidigung den Ball aus dem eigenen Strafraum zu befördern kam der Ball unabsichtlich an die Hand eines Verteidigers. Strafstoß für den SV Steinhagen. Diese Möglichkeit ließ sich Thomas Czerwinsky vom SV Steinhagen nicht nehmen und verwandelte eiskalt zum 2:1 Zwischenstand. Nun lagen die Nerven blank und die Zuordnung stimmte nicht mehr bei den Hausherren. Dann kam aus dem nichts ein schön gespielter Pass aus dem Mittelfeld zu Ronny Becker der von halblinker Position den Ball zum 3:1 ins Tor beförderte. Kurz danach pfiff der Unparteiische zur Halbzeit.

 

Im zweiten Durchgang ein völlig anderes Bild, denn es spielte nur noch der Gastgeber. Jedoch wurden viele Chancen liegen gelassen das Ergebnis auszubauen. Der SV Steinhagen konnte mit einer sehr guten Defensivleistung und guten Stellungsspiel schlimmeres verhindern. Durch die Einwechselung von Robert Vallentin der für den angeschlagen Andre Gielow kam und Dirk Grützmacher  für Sven Brandenburg häuften sich die Chancen, allerdings blieben auch diese ungenutzt.  Den Unmut über die schwachen Chancenverwertung merkte man den Eisenbahner förmlich an, damit endete das Spiel zwar verdient 3:1 für den ESV Lok Stralsund, jedoch müssen die Oldies am kommenden Freitag paar Kohlen mehr auf den Kessel schmeißen, das es zum Pokalhalbfinale gegen den amtierenden Landesmeister den FC Pommern Stralsund geht.


Geglückte Revanche

ESV Lok Stralsund - FSV Garz 1947 5:0 (2:0)

 

Am 16.08.2013 empfing der ESV Lok Stralsund den FSV Garz. Anstoß war um 18:30 Uhr im Stadion an der Kupfermühle. Das Hinspiel verloren die Eisenbahner mit 3:0 auf der Insel. Nun hieß es vor heimischer Kulisse diese Schmach wieder wett zu machen.

 

In der Anfangsphase der ersten Halbzeit kamen die Gäste besser ins Spiel und erarbeiteten sich einige Chancen um in Führung zu gehen, so hatten die Gastgeber Glück als ein Kopfball nach einer Ecke an die Latte klatschte. Kurze Zeit später kamen die Gäste wieder zu Chancen, da die Abwehr zögerlich auf den Ballführenden Spieler ging und dieser dann zum Schuss kam, aber dieser fand nicht das eigentliche Ziel und somit konnte diese Situation geklärt werden. Infolge des Getümmels verletzte sich der Garzer Kapitän, der dann danach ausgewechselt werden musste.

 

Nun wachten die Gastgeber endlich auf und führten die Angriffe über die Außenpositionen durch. Über die rechte Seite konnte sich Thomas Kirchner gleich mehrmals durchsetzen, seine hereingaben verfehlten jedoch das Ziel. In der 10. Spielminute bediente Kapitän Michael Borchardt durch einen schönen Pass in die Spitze Ronny Becker, der den Ball mit der Hacke die Abwehr völlig durcheinander brachte und Sven Peplow erreichte, der den Ball nur noch ins leere Tor einschieben brauchte.

 

Jetzt kam der Stein ins Rollen und man merkte den Eisenbahnern die Erleichterung an. Viele Chancen die erspielt wurden blieben leider ungenutzt. Zwei Minuten vor dem Halbzeitpfiff bediente Sven Brandenburg mit einem schönen Pass in die Spitze den startenden Sven Peplow, der allein auf den Torwart zulief und den Ball zum 2:0 im Tor unterbringen konnte.

 

Im zweiten Durchgang kamen die Gastgeber nun besser in die Partie und erspielten sich viele Chancen. Wieder wurden die Außenpositionen ins Spiel mit einbezogen. In der 47. Spielminute konnte Thomas Kirchner mit einer Flanke den freistehenden Ronny Becker bedienen, der den Ball mit viel Gefühl rechts oben in den Winkel beförderte. Kurze Zeit später sollte Sven Brandenburg zu seiner großen Chance kommen, als er sich mit einem Solo in den Strafraum durchspielte und den Ball ins lange Eck schlenzte.

 

Sieben Minuten vor Schluss kam der eigentliche Torwart Sören Husen zu seiner Chance. Mit einem langen Pass kam Sören Husen aus Abseitsverdächtiger Position zu seinem Treffer. Der FSV Garz hatte dann doch noch eine dicke Möglichkeit den Ehrentreffer zu erzielen, als die Stralsunder Defensive wohl schon in der Kabine war und plötzlich sechs Gäste frei standen, eine scharfe Hereingabe von der linken Seite verfehlten gleich drei Garzer Spieler. Danach pfiff der Unparteiische die Partie ab. Mit einem 5:0 Heimerfolg meldete sich der ESV Lok Stralsund zurück im Ligaspielbetrieb.

 

Der ESV Lok Stralsund bedankt sich für die tolle Unterstützung von den Rängen und wünscht dem verletzten Spieler des FSV Garz eine gute Besserung!


Tropisches Viertelfinale

PSV Ribnitz-Damgarten - ESV Lok Stralsund 0:1 (0:1)

 

Im Pokalviertelfinale reiste die Lokomotive aus Stralsund am 02.08.2013 zum PSV Ribnitz-Damgarten. Da man in der Liga nur mit wenig Glanz überzeugte war diese Partie eine Mammut-Aufgabe. Bei Temperaturen um die 30°C im Stadion am Bodden pfiff der Unparteiische die Partie vor ungefähr 30 Zuschauern pünktlich an. Die ersten Möglichkeiten hatte auch gleich die Gäste aus der Hansestadt, als Robert Beise den Ball steil auf Thomas Kirchner schob, dessen Flanke konnte ein Ribnitzer Verteidiger gerade noch vor dem bereit stehenden Torsten Fiebelkorn klären.

 

Die Gastgeber spielten hinten zwar sicher, versuchten aber meist lange Bälle auf die Stürmer zu bringen, diese konnten aber aus Eisenbahner Sicht gut geklärt werden. Der ESV stand in der Defensive gut und ließ nur wenige Chancen zu. Die Ribnitzer waren meist präsenter und versuchten auf Fehler der Sundstädter regelrecht zu warten. Diese Fehler vermehrten sich und so kam der Gastgeber zu Möglichkeiten die Führung für sich zu erzielen, die Angriffe vergaben die Ribnitzer jedoch leichtfertig oder Sören Husen parierte den einen oder anderen Ball. Chancen für die Gäste durch Ronny Becker, dessen Schuss knapp am Tor vorbei ging oder ein direkten getretenen Freistoß von Sven Peplow, der auch knapp das Tor verfehlte wurden liegen gelassen. In der 25. Spielmute kam einer der schönsten Angriffe des Spiels. Der Ball kam über Torsten Fiebelkorn, der mit der Hacke den freilaufenden Ronny Becker bediente und dieser dann den Ball in die Gasse zu Thomas Kirchner spielte, der schob den Ball dann überlegt rechts unten am Torwart zum 0:1 ein. Damit hat der Gastgeber nicht wirklich gerechnet. Nach einer wahren Hitzeschlacht pfiff der Schiedsrichter wenig später zur wohlverdienten Pause.

 

In der zweiten Hälfte ein ähnliches Spiel. Ribnitz drückte nun mehr was Platz für Konter schaffen sollte. In der Phase des Spiels hatte Torsten Fiebelkorn die wohl größte Möglichkeit, als er in der 45. Spielminute den zu weit vor dem Tor stehenden Keeper mit einem Schlenzer überraschen wollte. Der Ball ging jedoch Zentimeter neben das Tor. Kurze Zeit später kam es zu einem indirekten Freistoß innerhalb des Sechzehnmeterraumes, da Torwart Sören Husen den Ball einfach zu lange in der Hand behielt. Der daraus resultierende Freistoß ging etwa sieben Meter über das Tor.

 

Nach der letzten Trinkpause des Spiels schafften beide Teams nicht mehr das Ergebnis anders zu gestalten. Die einzig größte Chance hatte Lars Bennat in der 68. Spielminute, aber sein Schuss trudelte rechts am Tor vorbei. Dann war Schluss im Stadion am Bodden und der ESV Lok Stralsund zieht verdient ins Halbfinale des Kreispokals ein. Am 30.08.2013 heißt der Halbfinalgegner dann FC Pommern Stralsund. Der ESV Lok Stralsund möchte sich für die faire Partie bei den Ribnitzern und den ausreichenden Wassereimern am Spielfeldrand bedanken und wünschen den PSV Ribnitz noch viel Erfolg in der Saison!


In der Liga weiter auf Formsuche

ESV Lok Stralsund - SV Prohner Wiek 0:2 (0:0)

 

Am 19.07.2013 empfing der ESV Lok Stralsund den Tabellenzweiten aus Prohn. Trainer Klaus Gaede musste auf einigen Positionen umstellen, da das Spiel schon um 17:30 Uhr begann und einige Spieler noch arbeitsbedingt fehlten. Mit etwas Verspätung pfiff der Schiedsrichter die Partie an. Die etwa 50 Zuschauer sahen bei tropischen Temperaturen ein schnelles Spiel auf beiden Seiten. Chancen waren auf beiden Seiten vorhanden. Die Lokomotive versuchte das Spiel zu bestimmen, jedoch führten viele Ballverluste in den eigenen Reihen zu zahlreichen Kontermöglichkeiten der Gäste. In der 10. Spielminute musste der Gastgeber dann verletzungsbedingt wechseln, als Frank Hillmann ohne Fremdeinwirkung auf dem trockenen Platz wegknickte und voraussichtlich mehrere Wochen fehlen wird. Das Spiel verflachte zunehmt und so kam die Pause gerade recht. Mit einem Torlosen Remis ging es dann in die Kabine.

 

Die zweite Halbzeit wurde dann turbulenter.  Die Spielanteile lagen jetzt mehr beim SV Prohner Wiek. Diese konnten in der 40. Spielminute aus einer Abseitsposition das 1:0 für sich erzielen. Aber die Gastgeber gaben nie auf und versuchten den Ausgleich zu erzielen. Nach einem Foulspiel an Danilo Rempt im Strafraum der Gäste blieb der Pfiff des Schiedsrichters leider aus. Im Gegenzug wurde ein Prohner Stürmer im Strafraum der Eisenbahner zu Fall gebracht. Elfmeter? Zwar strittig aber der Referee zeigte auf den Punkt. Nun kochten die Emotionen hoch und durch lautes lamentieren sah Heiko Friese erst Gelb und wenig später dann die Gelb-Rote Karte. Den Strafstoß verwandelten die Prohner eiskalt und ließen Torwart Sören Husen keine Chance. Wenig später pfiff der Schiedsrichter das Spiel ab. Damit bleiben die Eisenbahner glücklos im Ligaspielbetrieb. Am 02.08.2013 reist der ESV Lok Stralsund dann nach Ribnitz um im Pokal-Viertelfinale gegen den PSV Ribnitz-Damgarten anzutreten.


Ungeschlagen ins Viertelfinale

ESV Lok Stralsund - TSV Sagard 3:2 (0:0)

 

Das letzte Gruppenspiel der Gruppe C im Kreispokal fand am 05.07.2013 auf dem Kunstrasenplatz in Stralsund statt. Bei warmen Temperaturen und ungefähr 60 Zuschauern pfiff der Unparteiische die Partie an.

 

Im ersten Durchgang hatten die Stralsunder so ihre Mühe ein vernünftiges Spiel aufzuziehen, es kam kein vernünftiges Kurzpassspiel zu Stande. Der Gast von der Insel besann sich auf das Konterspiel, welches mit den schnellen Stürmern ermöglicht werden sollte. In der 10. Spielminute hatte Frank Hillmann die größte Möglichkeit die Eisenbahner in Führung zu bringen, scheiterte aber am Schlussmann der Gäste. Auch in der Folgezeit wurden viele Chancen liegen gelassen. Die Gäste hatten vor der Pause noch eine riesen Chance die Führung für sich zu erzielen, als ein strammer Schuss nach einer Ecke von der Strafraumgrenze mit viel Dusel verteidigt werden konnte. Kurze Zeit später pfiff der junge Stralsunder Schiedsrichter zur Halbzeit.

 

In der zweiten Halbzeit wollten die Gastgeber jetzt mehr für die Offensive tun. In der 37. Spielminute war es dann Frank Gehrmann der das 1:0 für den ESV Lok Stralsund erzielte. Jetzt spielten die Eisenbahner mutiger nach vorn, verpassten jedoch das Ergebnis auszubauen, was sich später rächen sollte, denn nach einem Foulspiel auf der rechten Seite bekamen die Gäste einen Freistoß zugesprochen. Der ausführende Spieler brachte den Ball scharf und zentral auf das Tor, Georg Ziemann im Tor der Gastgeber konnte den Ball nicht beim ersten Mal festhalten und die nutze ein Stürmer der Gäste eiskalt zum 1:1 Zwischenstand aus.  Sieben Minuten später konnten die Gäste nach Abstimmungsproblemen der Hintermannschaft auf 2:1 erhöhen. Es dauerte bis zehn Minuten vor Schluss, als Ricardo Ozorowski mit einem sehenswerten Treffer den verdienten Ausgleich erzielen konnte. Der Gastgeber spielte nun auf Sieg. In der letzten Spielminute und einem kurz ausgeführten Freistoß von der rechten Seite kam Frank Hillmann an den Ball und beförderte diesen unhaltbar in die Maschen. Somit hat die Lokomotive in der Vorrunde des Kreispokals die maximale Punktzahl erreicht und wartet mit Spannung auf die Auslosung der nächsten Runde. Auch ein Dankeschön an die motivierten Spieler, die leider nicht zum Einsatz gekommen sind und ihre Mannschaft trotzallem unterstützt haben.


Verdienter Sieg auf Kunstrasen

PSV Bergen - ESV Lok Stralsund 0:3 (0:1)

 

Zum Rückspiel im Kreispokal der Gruppe C reisten die Oldies am 28.06.2013 zum PSV Bergen. Gespielt wurde jedoch auf dem Kunstrasen des VfL Bergen. Noch im Hinspiel konnten die Sundstädter die Bergener mit einer 9:1 Niederlage zurück auf die Insel schicken. Damit sich dies nicht ein zweites Mal wiederholt schöpften die Insulaner aus den Vollen und konnte dem Kader nach, eine starke Truppe auf den Platz stellen, was sich im Spiel auch zeigen sollte.

 

Die Anfangsminuten gehörten den Bergenern Spielern die den Ball kontrolliert oft zum Strafraum brachten. In der 5. Spielminute kam ein Spieler des PSV Bergen aus halblinker Position zum Schuss, dieser wurde immer länger und klatschte mit voller Wucht an den 2. Pfosten, den Nachschuss vergaben die Gastgeber  dann aber kläglich. Durchatmen in den Reihen der Eisenbahner. Etwas später erspielten sich die Gäste dann Chancen ihrerseits in Führung zu gehen. Eine der Möglichkeiten nutzte  Frank Hillmann aus spitzem Winkel zum 1:0 Führungstreffer. Beide Mannschaften erspielten sich in der Folgezeit weitere Chancen, die jedoch nicht zum Tor führten. Mit dieser knappen Führung ging es dann zur Pause.

 

Im zweiten Durchgang drückte der PSV Bergen zwar, konnte aber seine Möglichkeiten nicht in zählbares Ummünzen. Anders die Gäste aus Stralsund, die mit einem schönen Spielzug das 2:0 durch Frank Hillmann bejubeln konnten. Der Gastgeber zerrte nun an seinen Kräften, was der Lokomotive noch zu weiteren Chancen verhalf. Eine dieser Chancen nutzte wieder einmal Frank Hillmann im Nachschuss zum 3:0 Endstand. Alles in allem war es eine faire und für die Zuschauer sicherlich unterhaltsame Partie. Am kommenden Freitag, den 05.07.2013 empfängt der ESV Lok Stralsund dann den TSV Sagard zum letzten Gruppenspiel des Kreispokals in der Gruppe C.


ESV Lok Stralsund mit Kantersieg

ESV Lok Stralsund - PSV Bergen 9:1 (3:1)

 

Die Alt-Herrenmannschaft des ESV Lok Stralsund konnte am vergangenen Freitag das Pokalspiel gegen den PSV Bergen in der Gruppe C für sich entscheiden. Den Grundstein für das Torfestival legte Frank Hillmann in der 4. Spielminute, als er die Gäste-Abwehr regelrecht schwindelig spielte und mit einem platzierten Schuss in die linke untere Ecke keine Chance für den Gäste-Keeper ließ. In der 10. Spielminute konnte der Torwart eine Ecke von der linken Seite nicht eindeutig klären und so kam der Ball zu Thomas Kirchner der den Ball mit einem wuchtigen Schuss ins Tor beförderte. In der 13. Spielminute konnte Torsten Fiebelkorn im Strafraum nur unsanft gestoppt werden. Der Schiedsrichter entschied auf Strafstoß welcher gerechtfertigt war. Den fälligen Strafstoß verwandelte Sven Peplow zum 3:1 sicher.

 

Die Zuschauer sahen bis dahin ein munteres Spiel mit vielen Torchancen der Gastgeber, leider blieben diese ungenutzt oder wurden leichtfertig vergeben. Die Gäste von der Insel spielten jetzt offensiver und so näherten sie sich nun öfter dem Stralsunder Tor. In einer diesen Aktionen konnte ein Bergener ungefähr 20 Meter vor dem Tor nur mit unfairen Mitteln gestoppt werden. Den daraus resultierenden Freistoß wurde durch die Mauer zum 3:1 genutzt. Keine drei Minuten später gab es in der Abwehr Missverständnisse, was dazu führte, dass plötzlich zwei Verteidiger vorm Schlussmann der Stralsunder standen. Nach einem Querpass konnte der Bergener Stürmer den Anschlusstreffer erzielen. Dachten die Insulaner, denn der Referee entschied auf Abseits.  Sören Husen im Tor der Stralsunder konnte danach noch einen scharfen Schuss eines Bergener Stürmers zur Ecke parieren. Das war die stärkste Phase der Gäste aus Bergen. So ging es mit einer 3:1 Führung in die Kabine.

 

Die 2. Halbzeit war gerade einmal drei Minuten alt, als der eingewechselte Maik Buchheister mit einem schönen Treffer das 4:1 erzielte. In der 41. Spielminute war es dann Frank Hillmann der das Ergebnis auf 5:1 ausbaute.  Auch der bis dahin glücklose Torsten Fiebelkorn konnte jubeln, denn ein Patzer des Bergener Torhüters nutzte er zum 6:1 Zwischenstand. Der PSV Bergen kam meist über Fehlpässe der Gastgeber zu ihren Möglichkeiten das Ergebnis zu korrigieren, scheiterten aber größtenteils am Schlussmann der Eisenbahner. Spielerisch war es ein Leckerbissen für die 50 Zuschauer, denn sie sahen ein gutes und schnelles Alt-Herrenspiel. Die  Bälle kamen jetzt vermehrt über die rechte Seite und wurden schnell nach vorn gebracht, die daraus resultierenden Flanke in den Strafraum konnte Sven Brandenburg leider nicht verwerten, so wartet er immer noch auf sein erstes Tor im Trikot der Eisenbahner. Eine der schönsten Angriffe des Spiels ging von Ricardo Ozorowski aus, der mit einem Steilpass den startenden Thomas Kirchner bediente, der den freilaufenden Torsten Fiebelkorn sah, dieser wiederum uneigennützig auf Frank Hillmann ablegte, dessen Schuss konnte der Torwart nicht mehr halten. Neuer Zwischenstand 7:1. Wenig später konnte Torsten Fiebelkorn seine gute Leistung mit dem 8:1 krönen. Den Schlusspunkt setzte dann Thomas Kirchner der eine Hereingabe vom eingewechselten Winfried Freese zum 9:1 Endstand nutzte. Damit ist der ESV Lok Stralsund in der Gruppenphase des Kreispokals noch ohne Punktverlust. Am 28.06.2013 geht es dann um 18:30 Uhr zum Rückspiel nach Bergen.


Erster Saisonsieg

PSV Stralsund - ESV Lok Stralsund 1:5 (0:2)

 

Der 07.06.2013 stand im Zeichen des zweiten Stadtderbys. Auf dem Jahnsportsplatz empfing der PSV Stralsund den ESV Lok Stralsund. Nach mittlerweile schon zwei ausgefallenen Spielen waren die Akteure der Lokomotive heiß auf die Begegnung. Das Ziel der Gäste war klar, den Schwung aus den Pokalbegegnungen mit in den Ligaspielbetrieb zu nehmen. Bei recht tropischen Temperaturen pfiff der Unparteiische die Partie pünktlich um 19:00 Uhr an.

 

Die Anfangsminuten gehörten ganz klar dem PSV Stralsund, der mit viel Laufbereitschaft und dem Flügelspiel die Gäste in Bedrängnis bringen wollten. Die Eisenbahner hingegen störten den Spielaufbau und versuchten ihrerseits die Bälle auf die Stürmer Frank Hillmann und Torsten Fiebelkorn zu bringen. Die meisten Pässe fanden jedoch nicht das gewünschte Ziel und somit kam es bei beiden Mannschaften zu zahlreichen Ballverlusten. Die Gäste hatten in der 10. Spielminute endlich ihre erste große Chance, als eine Flanke von der rechten Außenbahn den heranlaufenden Sven Brandenburg erreichte, sein wuchtiger Kopfball ging leider nur an die Querlatte. In der 14. Spielminute konnte sich Dennis Schiller vom PSV auf der linken Seite durchsetzen und einen scharfen Ball auf das Tor der Gäste bringen, dieser flog zum Glück der Eisenbahner an den Pfosten. Es dauerte bis zur 20. Spielminute als die etwa 50 Zuschauer das erste Tor der Partie sehen konnten. Der Torwart der Gastgeber konnte einen Schuss von Torsten Fiebelkorn nicht eindeutig klären und beförderte die Kugel gleich selbst über die Linie. Eigentor des PSV Stralsund. Nun spielten die Gäste befreiter auf und erarbeiteten sich mehr Möglichkeiten das Spiel für sich zu entscheiden. Ein diagonal gespielter Pass erreichte auf der rechten Seite den freilaufenden Torsten Fiebelkorn, der den Ball aus spitzem Winkel ins Tor beförderte. So hieß es in der 29. Spielminute 2:0 für den ESV Lok Stralsund, was zugleich der Halbzeitstand war.

 

In der zweiten Hälfte wollten die Gäste den Spielstand nicht nur verwalten sondern ausbauen. Was auch in der 40. Spielminute gelang, als Frank Hillmann aus halblinker Position einen direkt getretenen Freistoß an der Mauer vorbei in die kurze Torecke schoss. Zwischenstand nun 3:0 für den Gast von der Kupfermühle. Wer dachte das Spiel wäre schon abgehakt sah dann in der 47. Spielminute ein Foulspiel an einem Stürmer des PSV Stralsund. Der Schiedsrichter zögerte nicht lange und entschied auf Strafstoß für den PSV Stralsund, den die Gastgeber mit viel Dusel auch zum 1:3 verwandeln konnten.

 

Die richtige Antwort hatte dann Sven Peplow, der in der 55. Spielminute einen Steilpass aus dem zentralen Mittelfeld nutzte und alleine auf dem Torwart zulief. Den Ball schob er gekonnt und lässig zum 4:1 ein. Das Spiel näherte sich dem Ende und man sah dem Gastgeber an, dass sie in der ersten Hälfte ein hohes Tempo gegangen sind. Dies nutzte der Gast leider nicht immer konsequent aus und lies Chancen zum Ergebnisausbau liegen. In der 60. Spielminute kam der Ball durch eine Flanke von der rechten Seite in den Strafraum der Gastgeber, der Ball konnte nicht eindeutig geklärt werden und so nahm sich André Gielow sich dem Ball an und beförderte diesen zackig in den Winkel. Die Freude währte nicht lang, da der Schiedsrichter auf Freistoß für den PSV entschied. Sechs Minuten später konnte der PSV Stralsund noch einmal Bekanntschaft mit dem Aluminium der Gäste machen. Aber mehr sprang für den Gastgeber an diesem Tag nicht heraus. Den Schlusspunkt setzte Torsten Fiebelkorn der in der 70. Spielminute seinen zweiten Treffer zum 5:1 Endstand erzielte.


Im Pokal noch ohne Punktverlust

SV Traktor Kirchdorf - ESV Lok Stralsund 2:4 (1:2)

Das Rückspiel im Pokal gegen den SV Traktor Kirchdorf fand am 24.05.2013 in Kirchdorf statt. Die Kirchdorfer wollten Revanche, da der ESV Lok das Hinspiel klar mit 6:1 gewann.

Die Anfangsviertelstunde gehörte ganz klar den Gästen aus Stralsund, die auf dem frisch gemähten Rasen gut den Ball laufen ließ. So ergaben sich natürlich auch Chancen um die Führung zu erzielen, jedoch verpasste Sven Peplow die große Gelegenheit den Ball im Tor unterzubringen. Kurze Zeit später war es Frank Hillmann der den etwas zu langen Pass von Frank Gehrmann nicht verwerten konnte. Die wohl größte Möglichkeit hatte Sven Peplow in der 8. Spielminute, als sein Volleyschuss nur das Lattenkreuz berührte. Die Kirchdorfer konnten nur zuschauen und lauerten auf Fehler der Stralsunder Hintermannschaft. In der 10. Spielminute nutzen die Gastgeber  dann einen Abstimmungsfehler in der Stralsunder Defensive und erzielten die 1:0 Führung, was dem Spielverlauf absolut auf dem Kopf stellte. 

 

Die Stralsunder Bemühungen den Ausgleich zu erzielen wurden meist an der Strafraumgrenze im Keim erstickt. Bis zur 23. Spielminute, als Frank Gehrmann sich den Ball schnappt und aus 18 Metern das Spielgerät unhaltbar in den Winkel beförderte. Nun spielte die Lok wie befreit und es ergaben sich wieder viele Möglichkeiten die Führung herbei zu führen. Es dauerte jedoch bis zur 30. Spielminute bis Frank Hillmann endlich die verdiente Führung herbei rief. Mit dieser knappen Führung ging es dann in die Halbzeitpause.

Die 2. Halbzeit begann wieder sehr spielfreudig, indem die  Gäste aus der Hansestadt einmal mehr zeigten, dass sie guten Fussball spielen können. Eine der vielen Möglichkeiten die Führung weiter auszubauen nutzte dann Robert Beise in der 40. Spielminute, dessen eigentliche Hereingabe zum Torschuss mutierte und den dritten Treffer für die Sundstädter erzielte. Das Spiel setzte sich nun mehr im Mittelfeld fest und so richtig wollte der Ball nicht mehr in die Nähe des Strafraums kommen. Aber genau aus diesem Mittelfelfgeplänkel konnte ein diagonal gespielter Ball, den in Position gelaufenen Frank Hillmann erreichen der trocken durch die Beine des Kirchdorfer Schlussmanns das 4:1 erzielte. Kirchdorf steckte aber nicht auf und nutzte eine der wenigen Möglichkeiten, als ein Kirchdorfer Stürmer in der 60. Spielminute plötzlich allein vorm Gäste-Keeper auftauchte und trocken zum 4:2 einschob. Dies war zugleich der Endstand. Am kommenden Freitag empfangen die Eisenbahner den SV Steinhagen zum 4. Spieltag in der Staffel Mitte. Hier muss auch der Flair und die Leidenschaft was bereits in den Pokalspielen gezeigt wurde abgerufen werden. Anstoß ist um 18:30 Uhr im Stadion an der Kupfermühle.


Auswärts noch ohne Punkte

FSV Garz - ESV Lok Stralsund 3:0 (1:0)

 

Zum dritten Auswärtsspiel der noch jungen Saison mussten die Oldies des ESV Lok Stralsund zum FSV Garz reisen. Nach der Niederlage vom vergangenen Freitag gegen den SV Prohner Wiek, wollten die Sundstädter endlich drei Punkte mit nach Hause nehmen. Das Trainergespann musste gleich auf mehreren Positionen umstellen, da einige Stammkräfte fehlten oder Verletzungsbedingt ausfielen. So rutschte Abwehrmann André Gielow ins rechte Mittelfeld und mit dem eigentlichen Torwart Sören Husen wollten die Gäste für Lufthoheit im Sturm sorgen. Vom Beginn an ließen die  Eisenbahner den Ball laufen und sorgten mit kontrolliertem Spielaufbau für die nötige Sicherheit. Die meisten Chancen der Gäste vom Sund blieben meist ungenutzt, so hielt der Schlussmann einen fast schon unhaltbaren Schuss aus linker Position von Frank Hillmann in letzter Sekunde. Auch Sören Husen hatte kein Glück als er den Ball aus guter Schussposition nicht über die Linie drücken konnte. In der 20. Spielminute konnte Ronny Becker im Strafraum der Insulaner nur mit unfairen Mitteln gestoppt werden, leider blieb der Pfiff des Schiedsrichters zum Entsetzen der Mitgereisten Lok-Fans aus. Nun kam der FSV Garz besser ins Spiel und sorgte oft mit schnellen Angriffen über die Flügel für Gefahr. So auch in der 28. Spielminute, als sich ein Garzer  Stürmer  auf der linken Seite durchsetzte, frei vorm Stralsunder Schlussmann stand und den Ball rechts am Torwart vorbei ins Tor unterbrachte. Georg Ziemann war in dieser Situation machtlos. Mit einem unnötigen Rückstand ging es zur Halbzeitpause.

Die 2. Hälfte ging gleich turbulent los, denn nach anfänglichen Foulspiel im Strafraum der Gäste, ertönte der Pfiff des Schiedsrichters, der Schlussmann nahm den Pfiff auch war und drehte schon ab, als der Ball aber zu einem Spieler der Gastgeber gelangte und diesen im Tor unterbrachte entschied der Referee auf Vorteil. Und gab das Tor. Sehr ominös. Auch Frank Hillmann der im Strafraum unsanft von den Beinen geholt wurde, musste mit Entsetzen feststellen, dass der Unparteiische nicht gern auf dem Punkt zeigt. Selbst die Gastgeber sahen sich mit Verwunderung an. In der 62. Spielminute konnten die Gastgeber mit einem Freistoß von der linken Seite auf 3:0 erhöhen. Später sollte Sören Husen mit einem schönen Schuss aus 20 Metern die Chance bekommen das Ergebnis zu korrigieren, aber der stark agierende Schlussmann hielt seinen Kasten sauber. Alles Aufbäumen nutze nichts und so verloren die Sundstädter ihr drittes Auswärtsspiel in der laufenden Saison. Am kommenden Freitag empfängt der ESV Lok Stralsund dann den TSV Sagard zum Pokal-Nachholspiel an der Kupfermühle.


Zweite Auswärtsniederlage der Eisenbahner Oldies

SV Prohner Wiek - ESV Lok Stralsund 2:1 (1:0)

Am 03.04.2013 reisten die Eisenbahner bei sonnigem Frühlingswetter zum SV Prohner Wiek. Durch die Ergebnisse in Pokal und Liga waren die Gäste vor der Stärke der Prohner gewarnt worden. Mit fünfminütiger Verspätung begann die Partie der Kreisoberliga Staffel Mitte. Recht ungewöhnlich war die Trikotfarbe der Gastgeber, mit einem doch ungewöhnlichen Lila-Ton ging es gegen die Blau Spielenden Lokeraner. Durch die tief stehende Sonne sollte es zu Schwierigkeiten im Erkennen der eigenen Mitspieler kommen.

 

Die Anfangsminuten gehörten dem Gast aus der Hansestadt, die den Ball gut laufen ließen, aber richtig zwingendes kam dabei nicht heraus. Die Prohner standen tief und konnten die Angriffe der Gäste unterbinden. Es dauerte bis zur 8. Spielminute als ein Prohner ungefähr zwanzig Meter vor dem Gästetor nur mit einem Foulspiel zu stoppen war. Der daraus resultierende Freistoß wurde dann mit viel Effet an die Querlatte geschlenzt. Glück für die Sundstädter in dieser Situation. Im weiteren Verlauf kam es nur zu wenigen Torchancen. Die Größte Möglichkeit in Führung zu gehen hatte in der 25. Spielminute Robert Beise, als er einen schönen Pass aus dem Mittelfeld erhielt und dann völlig frei vor dem Prohner Keeper stand, den aber nicht überwinden konnte. Es dauerte bis zur 33. Spielminute als die Prohner einen Freistoß von der linken Seite scharf auf das Tor brachten, den ersten Ball konnte Heiko Tonat noch auf der Linie klären, der Nachschuss war dann aber drin. Mit einem 1:0 Rückstand ging es zur Pause. 

In der zweiten Halbzeit bot sich ein anderes Bild, da mit Lars Bennat  für den Verletzten Heiko Tonat kam und somit die Abwehr umgestellt wurde. Die wenigen Chancen der Sundstädter blieben erfolglos und es gab Platz für Konter der Gastgeber. So bot sich in der 50. Spielminute ein Konter über die linke Seite der eiskalt zum 2:0 ausgenutzt wurde. Alles aufbäumen nutzte nichts und so dauerte es bis zur 68. Spielminute als Danilo Rempt den freistehenden Frank Hillmann sah, der mit seinen sehenswerten Treffer auf 2:1 verkürzen konnte.


Stadtderby endet mit Remis

ESV Lok Stralsund - FC Pommern Stralsund 2:2 (2:1)

 

Am letzten Tag im April empfing der ESV Lok Stralsund den Lokalrivalen und Ligakonkurrenten FC Pommern Stralsund. Dieses Spiel hätte eigentlich erst am 12.06.2013 stattgefunden jedoch fahren dort die Mannen des FC Pommern zum Endausscheid der Alt-Herren-Meisterschaft nach Neubrandenburg. So wurde dieses Spiel auf den 30.04.2013 vorverlegt.

Das Spiel pfiff der Unparteiische pünktlich um 19:00 Uhr, bei relativ guten Wetter und Platzbedingungen an. Die Partie begann mit langsamen Abtasten beider Teams, wobei der FC Pommern den Ball sicherer laufen ließ. Der Weitere Spielaufbau der Gäste wurde jedoch mit konsequenten Zweikämpfen der Eisenbahner unterbrochen. Durch dieses Auftreten der Hausherren waren die Gäste wohl überrascht. Und so konnte durch einen schnell gespielten Angriff Frank Hillmann auf der linken Seite gut freigespielt werden. Dieser schoss aus gut 15 Metern aufs Tor, der Torwart konnte den Ball zwar abwehren aber nicht festhalten, den Abpraller konnte Torsten Fiebelkorn dann eiskalt verwerten. Nun stand es auf einmal 1:0 für die Hausherren. Das hatte so wohl keiner der Zuschauer auf dem Zettel. Pommern wohl noch sichtlich überrascht, konnten ihr Spiel nicht wirklich aufziehen. Die Angriffe der Gäste kamen meist bei den Verteidigern zum erliegen. In der 25. Spielminute brachte Maik Buchheister eine Flanke von der rechten Seite diagonal in den Strafraum wo Frank Hillmann den Ball dann trocken in den Giebel des Gästetores beförderte. Da war der Torhüter machtlos. 2:0 für den ESV Lok Stralsund. Na wer hätte das für möglich gehalten.

 

Wer allerdings dachte der Drops wäre hier gelutscht musste sehen wie kurz vor dem Pausentee der FC Pommern mit einem schönen Angriff über die linke Seite ihren Stürmer freispielte und den Ball am heraus laufenden Sören Husen vorbei auf das Tor brachte. Danilo Rempt konnte den Ball nicht mehr von der Linie kratzen. Damit verkürzten die Gäste auf 2:1. Kurz darauf erfolgte der Abpfiff der ersten Halbzeit.


Die zweite Halbzeit wurde nun etwas turbulenter. Das musste wohl an der Halbzeitansprache der Gäste gelegen haben die wohl etwas lauter ausfiel. Der FC Pommern spielte nun etwas kontrollierter und mit gutem Kurzpassspiel. Dies konnten die Eisenbahner nun nicht mehr so oft unterbinden und so kamen die Pommeraner des Öfteren vor das Tor der Gastgeber. Nach einem Verletzungsbedingten Wechsel im Abwehrbereich stimmte die Zuordnung nicht mehr und so kamen die Gäste zu zahlreichen Möglichkeiten den Ausgleich herbeizuführen, scheiterten jedoch am Torwart oder am Aluminium. In der 65. Spielminute sollten die Gäste dann für ihr Anrennen belohnt werden als ein steiler Pass in den Strafraum gebracht wurde und Schlussmann Sören Husen den heranstürmenden Spieler nur noch mit einem Foulspiel stoppen konnte. Den daraus resultierenden Elfmeter nutzte der FC Pommern eiskalt und traf vom Punkt zum 2:2 Ausgleich. Danach passierte nicht mehr viel, da der Gast noch einige Möglichkeiten liegen ließ eventuell als Sieger vom Platz zu gehen. Somit blieb es beim schmeichelhaften aber nicht unverdienten Remis aus Sicht der Gastgeber.

Damit hätte vor dem Spiel sicherlich keiner gerechnet und die Mannschaft kann mit einer guten Moral und genug Motivation am kommenden Freitag zum Liga-Favoriten, den SV Prohner Wiek reisen.


Souveräner Heimsieg

ESV Lok Stralsund - SV Traktor Kirchdorf 6:1 (4:0)

Am 26.04.2013 stand das erste Pokalspiel für die Alten Herren des ESV Lok Stralsund auf dem Plan. Nach zwei Spielabsagen sollte das mittlerweile schon 3. Spiel im Pokal endlich stattfinden. Zu Gast war der SV Traktor Kirchdorf. Die  Ansprache vor dem Spiel vom Trainergespann Klaus Gaede und Fred Rumbohm war klar, dass gegenüber dem Putbus-Spiel eine enorme Steigerung her muss und sich auf das Kurzpass-Spiel konzentriert werden soll.

Mit etwas Verzögerung, pfiff der Unparteiische die Partie um 18:35 Uhr an. Bei anhaltenden Nieselregen begannen die Hausherren mit kontrolliert gespielten Bällen und erarbeiteten sich gute Chancen um in den Strafraum der Gäste zu gelangen. Noch zögerlich wagten sich die Eisenbahner vor das Gästetor. Ein Abwehrfehler der Gäste nutzte der Raumdeckende Frank Hillmann als Geschenk und führte den 1:0 Führungstreffer für den ESV herbei. Da waren gerade einmal fünf Minuten gespielt. Das Spiel der Gäste fand nur wenig Entlastung, da die Hausherren den Ball gut laufen ließen und diszipliniert ihre Positionen hielten. In der 10. Spielminute konnte sich erneut Frank Hillmann auf der linken Seite durchsetzen, seinen Schuss konnte der Torwart zwar noch abwehren, jedoch nicht kontrollieren. Den abprallenden Ball konnte Sven Peplow dann über die Linie drücken. Wieder fünf Minuten später erreichte ein Steilpass durch die Mitte, Torsten Fiebelkorn der dadurch mustergültig frei gespielt und seinen Sololauf mit einem sehenswerten Heber zum 3:0 Zwischenstand erzielte. Die Gäste kamen zwischenzeitig zwar durch Angriffe in die Hälfte der Gastgeber aber diese konnten meist vom Torhüter oder den Verteidigern geklärt werden. Eine Kostprobe von schnell gespielten Pässen, konnten die etwa 30 Zuschauer in der 25. Spielminute sehen, als ein scharf gespielter Pass aus dem Mittelfeld, den frei stehenden Jürgen Patzelt erreichte, dieser gleich weiter auf Frank Hillmann schob, der dann nur noch in die lange Ecke schieben musste. Mit 4:0 gingen beide Teams zum wohl verdienten Pausentee. Dieser war auch bitter nötig, regnete es nun heftiger und der Wind frischte auf! Fritz Walter Wetter halt …

 

In der zweiten Hälfte gab es gleich zwei Auswechselungen. Dies minderte das Spiel der Eisenbahner auf keinen Fall. Und so kam es in der 40. Spielminute, als der gerade erst eingewechselte Maik Buchheister das Ergebnis auf 5:0 erhöhte. Nun wurde das Spiel ausgeglichener, denn der ESV musste eigentlich nicht mehr  viel machen. Zwei Minuten später jedoch, kam der SV Traktor Kirchdorf doch noch zu seinem Treffer, als auf der linken Seite gleich zwei Gäste frei standen und somit auf 5:1 verkürzen konnten. Das Spiel verflachte nun etwas, was zum Teil auch am Wetter lag, denn es regnete noch immer und der Ball wurde schnell. Chancen das Ergebnis auszubauen waren gegeben, aber diese wurden nicht genutzt. Den Schlusspunkt setzte dann aber nochmal Frank Hillmann, der mit seinen Treffer den 6:1 Endstand herbei führte und damit seine gute Leistung krönte.


Keine Punkte in der Ferne

SV Putbus - ESV Lok Stralsund 1:0 (0:0)

 

Am 12.04.2013 reisten die Oldies des ESV Lok Stralsund zum Ligakonkurrenten dem SV Putbus. Für die Eisenbahner war es bis dahin das erste Spiel auf dem Rasen. Denn nach mittlerweile schon zwei abgesagten Pokalspielen ging es nun um Punkte im Ligaspielbetrieb. Nach den wüsten „Frühlingswochen“ mit einer Menge Schnee, sah der Platz in Putbus zwar recht gut aus, doch war dieser recht tief und uneben, was sich später auch an der Kondition der Mannschaft wiederspiegeln sollte.

 

Pünktlich um 18:30 Uhr eröffnete der Unparteiische die Begegnung. Nach der Abtastphase beider Mannschaften waren es die Eisenbahner die spielerisch überzeugen konnten. Putbus dagegen besann sich auf das kontern. Mit ihren schnellen Stürmern klappte es auch recht gut. Aber Sören Husen im Tor der Gäste zeigte einmal mehr seine Klasse. Der ESV kam mit ihrem Kurzpassspiel nur langsam voran, da der Platz dies eigentlich unmöglich machte. Zudem wurden einige Hochkaräter liegen gelassen und so ging es Torlos zum Pausentee.

 

In Halbzeit zwei bot sich ein etwas anderes Bild, denn der SV Putbus stellte etwas um und stand nun enger an den Männern. Dies machte es nicht leichter für die Sundstädter. Denn noch kamen diese zu einigen Chancen in Person von Ronny Becker und Sven Peplow, die den Ball leider nicht im Tor unterbringen konnten. Putbus war weiter auf das Kontern aus und so wurde in der 50. Spielminute ein langer Ball in die Spitze gespielt, die Stralsunder Verteidigung konnte diesen Ball nicht eindeutig klären und ein Putbuser Spieler netzte mit einem strammen Schuss zum 1:0 ein. Torhüter Sören Husen war bei diesem Treffer machtlos. Die Zeit spielte nun gegen den ESV, aber alles aufbäumen nutze nichts. Die wohl dickste Chance hatten gleich zwei Spieler der Gäste als in der Nachspielzeit Frank Gehrmann nach einer Ecke von Thomas Kirchner den Ball nicht hinter die Linie drücken konnte. Seinen Ball klärte der Torwart mit höchster Not. Den Nachschuss von Lars Bennat klärte ein Putbuser Spieler auf der Linie. Kurz darauf pfiff der Schiedsrichter diese Partie ab. Damit steht im ersten Spiel der Saison die erste Niederlage zu Buche.


15. Toyota-Cup 2013

Der 16.03.2013 stand im Zeichen des lang ersehnten Alt-Herrenturniers „Toyota-Cup“, dieser sich mittlerweile zum 15. Mal wiederholte und ein wahrer Publikumsmagnet in Stralsund geworden ist. Zu den teilnehmenden Mannschaften zählten dieses Mal der FC Neubrandenburg, der SV Putbus, die SG Empor Sassnitz, die Vorwärts Stralsund Tradition, Motor Stralsund Tradition, ESV Lok Stralsund Tradition und die Alte Herrenmannschaft des ESV Lok Stralsund. Leider hatte der Rostocker FC kurzfristig abgesagt, sodass es nun im Spiel Jeder gegen Jeden  um den begehrten Pokal gehen sollte. Pünktlich um 9:00 Uhr eröffnete dann Harald Ihlo den „15. Toyota-Cup 2013“.

ESV Lok Stralsund (AH) – SG Empor Sassnitz 1:1

Den Anfang des Turniers machte gleich der Gastgeber gegen die Spielgemeinschaft aus Sassnitz. Beide Teams sahen sich zum Beginn des Spiels auf Augenhöhe, aber die unkonzentrierte Spielweise der Sundstädter brachte nicht den gewünschten Erfolg. In der 4. Spielminute konnte sich Frank Gehrmann über links durchsetzen und verwandelte aus recht spitzen Winkel zur 1:0 Führung. Jedoch zahlreiche Abspielfehler und mangelnde Laufbereitschaft verschafften dem Gast von der Insel dann doch noch den Ausgleich. Tor: Frank Gehrmann

ESV Lok Stralsund (AH) – SV Putbus 1:0

Im zweiten Spiel wollte man sich in der Spielweise steigern, aber mit dem SV Putbus stand dem Gastgeber ein recht spielstarker Gegner gegenüber. Man versuchte aus den Fehlern vom ersten Spiel zu lernen und aktiver in die Partie zu gehen, aber dies konnte nicht umgesetzt werden. Zahlreiche Möglichkeiten wurden vergeben und der Schlussmann der Lokomotive hielt die Null fest. Ganze 45 Sekunden blieben den Hausherren noch in diesem Spiel, als der freistehende Thomas Kirchner von Ricardo Ozorowski den Ball bekam und dieser den Ball zum Siegtreffer herbei führen konnte. Tor: Thomas Kirchner 

Motor Stralsund – ESV Lok Stralsund (AH) 3:0

Bei dem schwersten Spiel des Turniers bekamen die Gastgeber es mit der Mannschaft von Motor Stralsund zu tun, diese hatte bisher eine Lupenreine Weste und haben alle Spiele gewonnen. Viele Abspielfehler auf Seiten der Lokomotive und die mangelnde Defensivleistung machten diese nicht unverdiente Niederlage erst möglich. Nun hieß es Kopf hoch und auf die nächsten Spiele konzentrieren.

ESV Lok Stralsund (Tradition) – ESV Lok Stralsund (AH) 1:3

Das Vereinsinterne Derby stand auf dem Plan. Hier wollte man auf keinen Fall den kürzeren ziehen. Beide Teams kennen sich nur zu gut aus den gemeinsamen Trainingszeiten. Bei diesem Spiel spielten beide Mannschaften wie befreit auf. Aber das Alte Herren Team konnte in der 3. Spielminute durch Sven Peplow in Führung gehen. Keine zwei Minuten später nutzte Torsten Rüger nach einer Ecke eine Unachtsamkeit der Hintermannschaft und konnte zum 1:1 ausgleichen. Nun wurde es ein munteres Spielchen und es ging regelrecht hin und her. In der 6. Spielminute konnte Frank Hillmann den herbei gesehnten Führungstreffer erzielen. Den Schlusspunkt setzte dann Frank Gehrmann der das Ergebnis auf 3:1 erhöhte. Tor: Frank Hillmann, Sven Peplow, Frank Gehrmann

ESV Lok Stralsund (AH) – FC Neubrandenburg 1:0

Zum vorletzten Spiel kam es zum erwarteten schweren Spiel. Der FC Neubrandenburg spielte bis dahin sehr gut mit und überzeugte mit schönen Kombinationen und schnell gespielten Bällen. In der 3. Spielminute war es dann aber Sven Peplow der den erlösenden Führungstreffer markierte. Nun besann man sich auf das Kontern und diese Möglichkeiten ergaben sich mehrfach. Aber Torsten Fiebelkorn ließ zwei sehr gute Möglichkeiten liegen. Wer sich mit Fussball-Weisheiten auskennt der weiß was passiert… Aber dem war nicht so, denn die Defensive hielt das knappe Ergebnis fest. Tor: Sven Peplow

Vorwärts Stralsund – ESV Lok Stralsund (AH) 1:1

Für den Gastgeber reichte der sprichwörtliche Punkt zum zweiten Tabellenplatz. Das Spiel begann sehr zaghaft und man hatte die besseren Spielanteile. In der 4. Spielminute ließ Ricardo Ozorowski die Mannschaft jubeln als er den Ball passgenau links unten ins Tor beförderte. Wer glaubte das Vorwärts aufgab sah sich getäuscht. Denn in der 7. Spielminute konnten die Gäste doch noch zum 1:1 ausgleichen. Der ESV konnte das Ergebnis bis zum tönen der Schluss-Sirene halten und sicherte sich somit den 2. Tabellenplatz. Tor: Ricardo Ozorowski


Platzierung im Überblick

  1. Motor Stralsund
  2. ESV Lok Stralsund (AH)
  3. Vorwärts Stralsund
  4. SG Empor Sassnitz
  5. FC Neubrandenburg
  6. SV Putbus
  7. ESV Lok Stralsund (Tradition) 

Einen großen Dank an Harald Ihlo, der das Turnier erst ermöglichte.

tk


Neujahrsturnier des VfB 93 Stralsund

Die Eisenbahner Oldies folgten am 09.02.2013 der Einladung des VfB 93 Stralsund in die Adolph-Diesterweg-Sporthalle. Bei dem Turnier spielten insgesamt 6 Mannschaften im Modus Jeder gegen jeden. Die Spielzeit wurde von 15 auf 13 Minuten reduziert.

 

SV Babelsberg 74 – ESV Lok Stralsund 0:0

Mit dem SV Babelsberg 74 stand dem ESV gleich im ersten Spiel des Turniers der Titelverteidiger aus dem Vorjahr gegenüber. Das Team war allerdings nicht dasselbe wie im Vorjahr, hatten die Babelsberger zeitgleich ein Turnier in ihrer Region. Nach anfänglichen Schwierigkeiten im verflixten ersten Spiel, kamen die Lokeraner nicht über ein 0:0 hinaus. Und so beendeten sie das Spiel mit einem torlosen Remis, da man einfach zu viele Chancen auf den Sieg liegen ließ.

 

ESV Lok Stralsund - SV Kandelin 1:0

Im zweiten Spiel hatten die Oldies es mit dem ehemaligen Liga-Konkurrenten, dem SV Kandelin zu tun. Dieses Spiel sah schon eher nach ordentlichem Fußball aus und man sah viele Kombinationen, die leider oft nicht genutzt wurden. Das erlösende Tor  erzielte Jürgen Patzelt. Und so war der erste Sieg des Turniers geschafft.

 

VfB 93 Stralsund B – ESV Lok Stralsund 0:1

Das dritte Spiel des Turniers stand auf dem Programm. Hier war man vor der Partie schon gewarnt, gewann die B-Mannschaft gegen die A-Mannschaft in dem Spiel zuvor. Auch in diesem Spiel hatten die Gäste das Heft in die Hand genommen und Kombinierten recht souverän, leider wurden die gut raus gespielten Chancen wieder nicht genutzt. Aber dann in der 8. Spielminute kam die Lok nach schöner Vorarbeit von Sören Husen zum erlösenden 0:1. Thomas Kirchner konnte sich in die Torschützenliste eintragen lassen. Das war Zugleich auch der Endstand.

 

VfB 93 Stralsund A – ESV Lok Stralsund 1:1

Nach ganzen vier Spielen Pause mussten die Oldies gegen die erste Vertretung der VfB-Akteure ran. Hier klappte rein gar nichts und man lief ständig hinterher und verlor völlig den Faden. Folgerichtig gingen die Gastgeber mit einem Verdeckten Schuss in Führung. Auch hier wurden die Chancen zum Ausgleich kläglich vergeben. In der 10. Spielminute war es dann Sven Peplow der den erlösenden Ausgleich für die Gäste besorgte.

 

ESV Lok Stralsund - SV Traktor Stoltenhagen  3:0

Zum letzten Spiel des Turniers musste die Lok gegen den Traktor Stoltenhagen ran. Hier musste ein Sieg her um den 1. Platz zu festigen. Das Spiel begann recht zügig mit vielen Kombinationen und schnellem Spiel. Aber es dauerte bis zur 5. Spielminute,  als nach schnellen Zuspiel von Thomas Kirchner der völlig frei stehende Sven Peplow bedient wurde und dieser zur Führung ein netzte. Nun war der Bann gebrochen und die Lokeraner konnten befreit aufspielen.  Nach einem schönen Treffer von Sören Husen und später von Frank Gehrmann, konnten die Oldies den 1. Platz verteidigen.