Spielberichte

Letztes Punktspiel des ESV Lok Stralsund in der Landesklasse

SV Prohner Wiek - ESV Lok Stralsund 4:0 (2:0)

Im vorerst letzten Spiel in der Landesklasse trat die Männermannschaft des ESV Lok Stralsund beim SV Prohner Wiek an. Die Vorzeichen bei beiden Vereinen konnten unterschiedlicher nicht sein. Während Prohn am vergangenen Spieltag den Aufstieg feiern konnte, stand Lok bereits als Absteiger fest. In der Stralsunder Kabine war die Marschroute klar, ohne Druck auflaufen und notfalls keine Klatsche kassieren. Nach einem Jahr Spielpause feierte Marcus Falk sein Startdebüt bei Lok. Um es vorweg zu nehmen, er machte seine Sache insgesamt gut, auch wenn er als einzige Spitze oft ohne Bindung zum Spiel war.

Auf dem Platz zeigte sich dann ganz klar, welche Mannschaft eine Liga nach oben und welche Mannschaft eine Liga nach unten rücken wird. Prohn ließ von Anfang an Ball und Gegner laufen. Tief stehende Stralsunder versuchten sich auf die Defensive zu konzentrieren und bei Gelegenheit Konter zu starten. Das erste große Achtungszeichen setzte Michael Albrecht. Aus 35 Metern zog er beherzt ab und sein Schuss wurde erst vom Prohner Torhüter an den Pfosten geklärt und anschließend auf der Linie gerettet. Fazit dieser Aktion, wenn man oben steht, dann ist so ein Ball auch mal drin.

Eric Buschewski im Stralsunder Tor hatte mehrfach die Gelegenheit sich auszuzeichnen. Und wenn er mal geschlagen war, dann warfen sich Mitspieler noch in die Schussbahn oder kratzten den Ball von der Linie. Unglücklich, dass Prohn durch eine klare Abseitsstellung in der 17. Spielminute mit 1:0 in Führung ging. Natürlich entsprach diese Führung dem Spielverlauf und Lok war noch nicht ganz auf der Reihe, als es 4 Minuten später zum 2:0 einschlug. Dies sollte dann auch der Halbzeitstand werden. Eine Aktion die wieder Hoffnung auf die nächste Saison macht, wurde von Mario Krummheuer und Marcus Falk durchgeführt. Mit mehreren Doppelpässen zwischen beiden, wurde Falk freigespielt, aber er scheitert am Prohner Torhüter.


In der 2. Halbzeit ähnliches Bild, wie in der ersten. Prohn am Drücker und gerade in Zweikämpfen einfach stabiler und agiler. Ein sehenswerter Spielzug von Prohn führte zum 3:0. Ein Konter der per Außenristpass sehr schnell über außen durchgeführt wurde, konnte letztendlich völlig freistehend über die Linie gedrückt werden. Fragende Blicke, warum der Spieler so frei war, erübrigten sich. Loks Matthias Harder konnte den langen Sprint nicht mehr nach hinten gehen, um das Tor zu verhindern. Entkräftet ließ er sich kurze Zeit später auswechseln. Er ließ es sich allerdings nicht nehmen, mit seiner letzten Aktion den Prohner Schlussmann zu einer Parade zu zwingen, die eine Ecke einbrachte. Die letzten Minuten lassen sich kurz zusammenfassen. Die Spieler von Lok gaben sich nicht auf. Trotz Chancen kam Prohn nur noch zu einem weiteren Treffer nach einer Ecke. Eine nach vielen Seiten außergewöhnliche Saison geht damit zu Ende. Die Vorbereitung zur neuen Saison laufen im Hintergrund bereits auf Hochtouren.


ESV Lok Stralsund steigt aus der Landesklasse ab

SV Behren-Lübchin - ESV Lok Stralsund 5:2 (1:2)

Seit Sonntag ist es nun bittere Gewissheit, die Männermannschaft des ESV Lok Stralsund muss den Gang in die Kreisoberliga antreten. Nach nur einem Jahr in der Landesklasse ist nun Schluss, da das entscheiden Spiel gegen SV Behren-Lübchin nicht gewonnen wurde. Der Gastgeber Behren-Lübchin begann kraftvoll und energisch. Erneut fing sich Lok Stralsund schnell einen Gegentreffer. Diesmal fand ein direkt verwandelter Freistoß den Weg in das von Eric Buschewski gehütete Tor von Lok. Nun zeigten die Lok Spieler endlich die richtige Reaktion auf dem Rasen und Kapitän Christian Möller bekam die Defensive zusammen mit Ricardo Ozorowski und Dirk Grützmacher besser in den Griff. Als Mathias Harder sich auf der rechten Außenbahn durchsetzte, war Verwirrung im gegnerischen Strafraum angesagt, die Mario Krummheuer zum 1:1 Ausgleich nutze. Es dauerte nicht lange und eine Flanke von Robert Beise brachte Torsten Fiebelkorn auf das gegnerische Tor und Mario Krummheuer erlief sich diesen Ball und drückte ihn zum 1:2 über die Linie. Weitere Chancen blieben leider ungenutzt, so flogen unter anderem, zwei scharf getretene Eckbälle von Michael Albrecht durch den kompletten Fünfmeterraum. 

Mario Krummheuer netzte in dieser Situation zum 1:1 Zwischenstand ein
Mario Krummheuer netzte in dieser Situation zum 1:1 Zwischenstand ein

Die 2. Halbzeit war Sinnbild für die komplette Rückrunde. Man konnte den Lok Spielern mangelnde Einstellung nicht nachsagen, aber man ließ sich erneut den Schneid vom wütend anrennenden Gastgeber abkaufen. Insbesondere die Abstimmung zwischen den Mannschaftsteilen blieb unausgewogen. Die erste große Chance hatte Mario Krummheuer, doch sein langer Ball über den Torhüter von Behren-Lübchin ging neben das Tor. Zwei klare Abseitstreffer übersah der junge Linienrichter, die Behren-Lübchin in Front brachten. Letztendlich spielt das auch keine Rolle, denn Behren-Lübchin baute verdient den Vorsprung noch auf 5:2 aus, während Chancen für Lok absolute Mangelware waren.

Eine von wenigen Standardsituationen blieben hier durch Robert Beise ungenutzt
Eine von wenigen Standardsituationen blieben hier durch Robert Beise ungenutzt

Lok mit Heimniederlage

ESV Lok Stralsund - SV Blau-Weiss Baabe 1:2 (1:0)

Eine empfindliche Niederlage in der Landesklasse musste die Männermannschaft des ESV Lok Stralsund einstecken. Im letzten Heimspiel gegen den SV Blau-Weiß Baabe wollte der Gastgeber noch einmal Punkte gegen den Abstieg sammeln. Gegen den Mitaufsteiger merkte man den Spielern allerdings erneut die Absteigsangst an. Keiner wollte einen Fehler machen und die Verantwortung wurde gern an den nächsten Spieler weitergegeben. Baabe spielte befreit auf. Insbesondere Baabes Spielmacher Mathias Walter bekam Lok während der gesamten Partie nicht in den Griff. Die Fans von Lok mussten gleich 2 Mal hinschauen, als sie mit einmal Lok in Führung sahen. Bei einem gefälligen Spielaufbau aus der Abwehr heraus, spielte Thomas Kirchner mit einem schnellen Seitenwechsel Oldie Torsten Fiebelkorn frei. Dieser setzte sich mit einem Übersteiger gekonnt gegen seinen Gegenspieler durch und markierte die 1:0 Führung. Die Führung brachte nicht die erhoffte Ruhe ins Spiel von Lok. Baabe erspielte sich mehrere Chancen zur Führung, die aber nicht genutzt wurden oder von Loks Torwart Eric Buschewski vereitelt wurden. Loks Stürmer Mario Krummheuer hatte noch die Chance das Halbzeitergebnis höher zu gestalten, allerdings ging sein Kopfball nach einem Freistoss vorbei.

 

Auch in der 2. Halbzeit war Baabe die gefährlichere Mannschaft und sie belohnten sich Mitte der Halbzeit mit dem 1:1 Ausgleich. Kurz vor Schluss wurde der Ball von Lok an der Mittellinie nicht richtig geklärt, den daraus resultierenden Konter nutzte Baabe zum 1:2 Endstand. Mit diesem Ergebnis fahren die Stralsunder nächste Woche zum Endspiel nach Behren-Lübchin. Sollten sie dort nicht gewinnen, ist der Abstieg aus der Landesklasse unvermeidlich.


Lok mit hoher Auswärtsniederlage

HFC Greifswald 92 - ESV Lok Stralsund 7:1 (2:0)

Motiviert mit 14 Spielern trat die 1. Männermannschaft die Reise zum Punktspiel beim HFC Greifswald an. Da Torhüter Eric Buschewski wieder zur Verfügung stand, rückte Oldie Torwart Sören Husen ins zentrale Mittelfeld. Marcel Boguslawski feierte sein Saisondebüt. Nach wenigen Sekunden ging der Gastgeber in Führung. Ein Ball, der bereits im Aus war, führte zum Einstellen der Tätigkeiten bei einigen Lok Spielern. Der Gastgeber nutzte dies geschickt aus und mit einem Pass wurden gleich 3 Leute ausgespielt und der Stürmer netzte mit dem ersten Angriff zum 1:0 ein. Was sich dann entwickelte, war absolute Strafe für jeden Lok Spieler. Sie mussten hilflos erfahren, was es bedeutet, von einer jungen, topfitten und spielfreudigen Mannschaft bei schwülen Wetterbedingungen auseinander genommen zu werden. Vielen Dank Eric Buschewski! Mit diesen Worten lässt sich die 1. Halbzeit zusammen fassen, denn zur Halbzeitpause stand es nur 2:0 für den Gastgeber. Klar hat auch Lok mal einen vernünftigen Spielaufbau drin, aber diese punktuellen Bemühungen reichen gegen diesen Gegner nicht aus. Beide Chancen für Lok in der 1. Halbzeit fallen unter die Kategorie harmlos. 

In der 2. Halbzeit versucht Lok noch einmal was zu reißen. Spielerisch antwortet Greifswald in der 58. Minute mit dem 3:0. Hoffnung keimt auf, als Thorsten Fiebelkorn Mario Krummheuer freispielt und er den 3:1 Anschlusstreffer markiert. 9 Minuten währte diese Hoffnung, dann stellte Greifswald wieder den 3 Tore Abstand her. Bezeichnende Aktion für das Spiel anschließend. Die Lok Kicker werfen alles rein, aber es reicht nicht. Endlich kann sich Thomas Kirchner auf der Außenbahn durchsetzen und seine Flanke verpassen in der Mitte mit Michael Albrecht, Mario Krummheuer und Robert Beise gleich 3 Spieler.

Den anschließenden Konter bringt den Gastgeber mit 5:1 in Führung. Gleich drei Mal liegt der Linienrichter bei Abseitsentscheidungen daneben, die Tore für den Gastgeber in der 2. Halbzeit einbringen. Dies täuscht nicht darüber hinweg, dass diese Niederlage unterm Strich auch in dieser Höhe verdient war. Nach der Partie schauen sich Spieler und Trainer von Lok in die Augen. Aufgeben ist nicht, da  sind sich alle einig. Nächste Woche geht es im Heimspiel gegen Baabe wieder bei 0:0 los.


ESV Lok bleibt Schlusslicht

ESV Lok Stralsund - SV Kandelin 0:4 (0:2)

Im Heimspiel der Landesklasse III gegen den SV Kandelin wollten die Spieler der Männermannschaft vom ESV Lok Stralsund die rote Laterne wieder abgegeben, die sie unter der Woche durch Nachholspiele erhalten hatten. Das gesamte Spielkonzept gegen Kandelin wurde jäh über den Haufen geworfen, als die Gäste bereits in der Anfangsphase einen Konter erfolgreich zum 0:1 abschlossen. Auch die frühzeitige Verletzung von Dennis Joppich tat den Stralsundern nicht gut. Die Gäste blieben insbesondere durch schnelle Pässe in die Spitze gefährlich. Gleich 2 Mal blieb Lok Torhüter Sören Husen Sieger in der 1. Halbzeit und verhinderte weitere Gegentreffer. Lok hatte ebenfalls Chancen zu verzeichnen. Erst scheiterte Nick Umland, dann setzte Mario Krummheuer einen abgefälschten Kopfball knapp über das Tor. Kurz vor der Halbzeit brachte ein individueller Fehler in der Lok Abwehr den 0:2 Pausenstand. 


In der 2. Halbzeit steigerten sich die Lok Spieler noch einmal. Mario Krummheuer schickte Robert Beise mit einem guten Pass auf die Reise, der leider den Gästetorhüter nicht umkurven konnte. Kurz danach hatte Nick Umland die große Chance auf den Anschlusstreffer, nachdem sich Thomas Kirchner auf der Außenbahn durchsetzte. Die Kandeliner zeigten sich davon unbeeindruckt und warteten auf ihre Gelegenheit. Ein fehlgeleiteter Einwurf im Mittelfeld brachte die Konterchance mit mustergültigem Abschluss zum 0:3. Und zum dritten Mal sprang der Ball vom Pfosten aus ins Stralsunder Tor. Den Schlusspunkt setzte erneut Kandelin. Nachdem ein Angriff eigentlich erfolgreich abgewehrt wurde, konnte der Kandeliner Spieler noch einen Nachschuss von der Grundlinie ansetzen, der dann abgefälscht zum 0:4 Endstand im Stralsunder Tor einschlug. Trotz der Unterstützung mehreren Spieler der alten Herren, blieb die Erkenntnis, dass es gegen diesen Gegner nicht reicht, auch wenn der Abstand mit 4 Toren zu hoch ausfiel.


Torloses Abstiegsduell

ESV Lok Stralsund - SG Wöpkendorf 0:0

Zu einem Abstiegsduell in der Landesklasse empfing die Männermannschaft des ESV Lok Stralsund die SG Wöpkendorf. Das Abstiegsgespenst hatte die Partie fest im Griff und selten konnten beide Mannschaften richtigen Fußball auf dem Platz zeigen. Hüben wie drüben war Kampf und Krampf angesagt. Nachdem Loks erfolgreichster Torjäger Robert Schiefner eine Rotsperre absitzt, wurde die Mannschaft von den Oldies Torsten Fiebelkorn und Jürgen Patzelt verstärkt. Die Anfangsviertelstunde gehörte klar den Gästen aus Wöpkendorf. Immer wieder drängten sie auf das Tor der Stralsunder und holten Standartsituationen heraus. Große Chancen sprangen jedoch nicht heraus. Loks Startschuss schien die gute Aktion von Torsten Fiebelkorn zu sein, dessen Abschluss vom Wöpkendorfer Torwart pariert wurde. Durch einen Konter war plötzlich Mario Krummheuer durch, dessen Linksschuss ebenfalls entschärft wurde. 
Auch in der 2. Halbzeit blieb es beim äußerst schwachen Spiel beider Mannschaften. Wöpkendorf begann mit zwei Torabschlüssen, die Loks Torwart Sören Husen nicht in Schwierigkeiten brachten. Auch Michael Albrechts beherzter Antritt brachte nur einen harmlosen Abschluss heraus. Zwei Fehlentscheidungen seitens der Schiedsrichter brachten noch einmal Würze in die Partie. Zuerst wurde Lok der reguläre Führungstreffer von Michael Albrecht aberkannt, dann legte er ein Foulspiel im Strafraum von Lok als Offensivfoul aus. Hier wäre ein Elfmeter für Wöpkendorf fällig gewesen. Letztendlich trennen sich beide Mannschaften nicht unverdient mit 0:0, denn Lok konnte aus dem geringen Chancenplus kein Kapital herausschlagen.

ESV Lok Stralsund entgleist im heimischen Stadion

ESV Lok Stralsund -FC Pommern Stralsund II 1:7 (1:3)

Personell pfeift die Lok aus dem letzten Loch. Immer wieder müssen Stralsunds Landesklassekicker um Trainergespann Sven Peplow und Robert Vallentin das Team mit Spielern der Alten Herren auffüllen, um den Ligabetrieb überhaupt noch aufrecht halten zu können, und bei nur drei Punkten aus fünf Partien in der Rückrunde steckt man derzeit mitten drin im Abstiegskampf.  Ausgerechnet in dieser angespannten Situation empfing Lok Stralsund am vergangenen Mittwoch im Stadion an der Kupfermühle die zweite Mannschaft des FC Pommern zum Stadtderby. „Wir sind heute der klare Außenseiter“, stellte Loks Spielertrainer Robert Vallentin im Vorfeld der Partie klar. „Aus einer kompakten Defensive heraus werden wir aber trotzdem alles daran setzen, den Pommern zumindest einen Punkt abzutrotzen“, so Vallentin weiter. Gegen Pommerns Zweite, in der Landesklasse III immerhin im oberen Tabellendrittel rangierend und über verbandsligaerfahrene Spieler verfügend, ein hoch gestecktes Ziel, das sich nach Anpfiff der Partie schnell als zu hoch erweisen sollte. 

In den spielentscheidenden Szenen kamen Loks Landesklasse-Kicker meistens einen Schritt zu spät. Hier kann Lok’s Spielertrainer Robert Vallentin (links) Pommerns Adrian Hogreve (rechts) nicht am Flanken hindern.
In den spielentscheidenden Szenen kamen Loks Landesklasse-Kicker meistens einen Schritt zu spät. Hier kann Lok’s Spielertrainer Robert Vallentin (links) Pommerns Adrian Hogreve (rechts) nicht am Flanken hindern.

Nach einer Höhepunktarmen Anfangsviertelstunde machte der FC Pommern ernst und nutzte erste Zuordnungsschwierigkeiten in der Lok-Defensive. Mit einem Doppelschlag brachten Brain Kutz in der 15. und Arne Wedel in der 17. Spielminute den Favoriten mit 2:0 in Front, bevor Loks unermüdlicher Mittelfeldmotor Robert Beise in der 20. Minute, nach einer Hereingabe von Michael Albrecht, per Kopf den Anschlusstreffer erzielte und noch einmal für Hoffnung bei den Lok-Fans sorgte. Diese wurde aber je zerstört, als Loks Oliver Rossow den quirligen Brain Kutz in der 35. Minute im Strafraum zu Fall brachte. Pommerns Arne Wedel verwandelte den fälligen Elfmeter und stellte mit seinem zweiten Treffer zur 3:1-Führung für den FCP den Zwei-Tore-Abstand wieder her, gleichzeitig auch der Pausenstand. 

Sebastian Schwerin (links) sorgte als Vorbereiter und Torschütze in der Pommern-Offensive für Furore, hier bei seinem Treffer zum 4:1. Loks Danilo Rempt (Mitte) und Keeper Sören Husen (rechts) chancenlos.
Sebastian Schwerin (links) sorgte als Vorbereiter und Torschütze in der Pommern-Offensive für Furore, hier bei seinem Treffer zum 4:1. Loks Danilo Rempt (Mitte) und Keeper Sören Husen (rechts) chancenlos.

Nach Wiederanpfiff hätten Loks Oliver Gielow und Mario Krummheuer dem Spiel noch einmal eine andere Wendung geben können. Sie ließen ihre guten Kopfballmöglichkeiten aber ungenutzt. Die Strafe folgte auf dem Fuße. Quasi im Gegenzug sorgte Pommerns Sebastian Schwerin für die Entscheidung und markierte nach Vorlage von Brain Kutz in der 53. Spielminute das 4:1 für den FCP. Konsterniert ergaben sich Loks Landesklasse-Kicker in die Niederlage, während sich die Pommern in einen Rausch spielten und weitere Treffer von Nodori Rekhiesvili, Brain Kutz und Daniel Hartz zum 7:1 Endstand für die Gäste folgen ließen. Trauriger Höhepunkt für Lok Stralsund: Angreifer Robert Schiefner sah nach einer abfälligen Äußerung über den Schiedsrichter die rote Karte und wird beim wichtigen Heimspiel am kommenden Wochenende gegen Wöpkendorf seinem Team fehlen.

Der FC Pommern demonstrierte gegen Lok seine technische Überlegenheit. Der Seitfallzieher von Martin Röpke (vorne) blieb allerdings ohne Torerfolg. Dahinter kann Loks Matthias Pischke nicht mehr eingreifen.
Der FC Pommern demonstrierte gegen Lok seine technische Überlegenheit. Der Seitfallzieher von Martin Röpke (vorne) blieb allerdings ohne Torerfolg. Dahinter kann Loks Matthias Pischke nicht mehr eingreifen.

Quelle: OSTSEE-ZEITUNG Jürgen Schwols


Lok mit klarer Auswärtsniederlage

Demminer SV 91 - ESV Lok Stralsund 4:1 (1:0)

Die 1. Männermannschaft des ESV Lok Stralsund trat erstmals beim Demminer SV 91 an. Mit dem Sieg der letzten Woche im Rücken wollte man selbstbewusst auftreten und auch Demmin mit einem Auswärtssieg mitten in den Abstiegskampf ziehen. Dies gelang den Stralsundern allerdings in der gesamten Partie nicht. Die Demminer zeigten auf, wie man im Abstiegskampf auftreten muss. In Sachen Einsatzbereitschaft, Zweikampfstärke und Schnelligkeit waren die Demminer haushoch überlegen.

 

Der 1:0 Halbzeitstand für die Demminer ließ Lok noch auf Punkte in der 2. Halbzeit hoffen. Zu Mal Robert Schiefner die große Chance zum Ausgleich auf dem Fuß hatte. Ein schnell ausgeführter Freistoss von Schiefner erreichte ihn per Doppelpass mit Mario Krummheuer wieder, doch scheiterte er im Duell mit dem gegnerischen Torhüter. Doch auch die 2. Halbzeit begann mit einem Gegentreffer nach einer Ecke.


Kurze Hoffnung flackerte bei den Stralsundern auf, als Ricardo Ozorowskis Flanke Robert Schiefner zum 2:1 einköpfte. Doch das kurze Aufbäumen wurde per Konter zum 3:1 jäh unterbunden. Danach schloss Demmin praktisch im Minutentakt gefährliche Konter auf das Stralsunder Tor ab. Sören Husen im Tor von Lok spielte eine überragende Partie und brachte die Demminer praktisch zur Verzweiflung. Ihm allein war es zu verdanken, dass die Niederlage mit 4:1 nicht noch höher ausfiel. Im Nachholspiel am 1. Mai gegen den FC Pommern bedarf es einer großen Leistungssteigerung, um nicht erneut so unter die Räder zu gelangen.


Lok mit ersten Heimsieg

ESV Lok Stralsund - SV Rambin 61 2:0 (1:0)

Gleich reihenweise hörte man die Steine von den Herzen der Spieler und Anhänger der Männermannschaft des ESV Lok Stralsund fallen. Lok fährt den ersten Heimsieg in dieser Saison ein und hat das Siegen doch nicht verlernt. Gegen den Tabellennachbarn und Abstiegskonkurrenten SV Rambin 61 reichte es zu einem 2:0. Wer schönen Fußball an diesem Tag sehen wollte, war in dieser Landesklassenpartie fehl am Platze. Kampf und Krampf bestimmten die Partie. Beide Mannschaften warfen sich rein und neutralisierten sich gegenseitig. Der Schiedsrichter hatte in einer fair geführten Partie alle Hände zu tun und regelmäßige Spielunterbrechungen halfen dem Spielgeschehen auch nicht weiter. Die größte Torchance der 1. Hälfte hatte Loks Robert Schiefner auf dem Fuß. 


Der Stürmer ließ gleich 2 Abwehrspieler stehen, umkurvte anschließend den Torwart und scheiterte letztendlich am Pfosten. Auch Michael Albrecht hätte sich fast in die Torschützenliste eingetragen, allerdings hielt Rambins Torwart seinen Freistoß bravourös mit dem Fuß. Die 1:0 Führung besorgte später dann Mario Krummheuer. Ein scharf getretener Eckball von Thomas Kirchner köpfte Mario Krummheuer aus Nahdistanz ein. Das es mit diesem Spielstand in die Halbzeitpause ging lag am SV Rambin, die nach einer Ecke per Kopf die große Möglichkeit zum Ausgleich hatten.

Die Anfangsviertelstunde der 2. Halbzeit gehörte Rambin. Immer wieder drängten sie auf das Stralsunder Tor. Jedoch hatte Stralsunds Torhüter Sebastian Gladrow, wenig Möglichkeiten sich letztendlich auszuzeichnen, da Torchancen der Rambiner Mangelware waren. Lok setzte mehr auf Konter, die allerdings auch wenig Torgefahr brachten. So entschied eine weitere Standartsituation die Partie. Kapitän Christian Möller fand mit seiner Freistoßflanke genau den Kopf von Michael Albrecht, der mit dem Treffer sein gutes Spiel krönte. Lok hätte mit Mario Krummheuer das Ergebnis noch höher ausfallen lassen können, sein Schuss von der Strafraumkante ging knapp vorbei. Letztendlich blieb es beim 2:0 Endstand, da die Rambiner Spieler gleich mehrere Freistoßsituationen um den Strafraum herum, nicht auf das Stralsunder Tor brachten.


Dritte Auswärtsniederlage in Folge

Greifswalder SV II - ESV Lok Stralsund 2:0 (1:0)

Im dritten Auswärtsspiel hintereinander trat die Männermannschaft des ESV Lok Stralsund diesmal beim Greifswalder SV 04 II an. Der Tabellenzweite aus Greifswald übernahm sofort die Spielinitiative, während Lok nur auf Spielzerstörung und Konterchancen setzte. Greifswald mit geduldigem Aufbauspiel, welches gefährlich war, aber zu wenig echten Torchancen führte. Die erste Torchance gehörte Lok Stralsund per Doppelchance. Bei einem schnellen Angriff konnte Mario Krummheuer freigespielt werden, der alleine auf das Tor gegen den Torhüter scheiterte. Per Kopf setzte Michael Albrecht den Abpraller Richtung Tor, der jedoch auf der Linie noch jäh durch den Greifswalder Torwart gerettet wurde. Greifswald spielte nun etwas vorsichtiger, was Lok entgegenkam. Vor der Halbzeit konnten sich die Greifswalder trotzdem gleich 2 Mal auf der Außenbahn durchsetzen und flache Hereingaben bringen. Während die erste noch an Freund und Feind vorbeirauschte, konnte die zweite Hereingabe von Lok nicht konsequent aus dem Strafraum geklärt werden und ein Greifswalder schloss zum 1:0 Halbzeitstand ab.


Die zweite Halbzeit begann ähnlich wie die 1. Halbzeit. Durch eine Standartsituation konnte Greifswald per Kopf die 2:0 Führung erzielen. Damit wurden den Gästen der Zahn gezogen und die Spielentscheidung herbeigeführt. Es spielte nun nur noch Greifswald und Lok konnte keine Torchancen sich erarbeiten oder für Entlastung durch Angriffe sorgen. Die sich ergebenen Torchancen für Greifswald wurden entweder vergeben oder von Loks Torwart Sebastian Gladrow entschärft. Im kommenden Punktspiel empfängt Lok am Sonntag den Tabellennachbarn SV Rambin.



ESV Lok Stralsund mit Dejavú

Grimmener SV II - ESV Lok Stralsund 3:1 (1:1)

Eine erneute 3:1 Auswärtsniederlage musste die Männermannschaft des ESV Lok Stralsund einstecken. Weitere Hiobsbotschaften erreichten unterhalb der Woche das Trainergespann Peplow/Vallentin. Kevin Lubiniecki steht nach Umzug als 7. Winterabgang fest und mit Nick Umland und Andre Schröder fallen zwei weitere Leistungsträger langfristig verletzungsbedingt aus. Das kurzfristig angesetzte Nachholspiel wurde am Sonntag gegen den Grimmener SV II auf dem Grimmener Kunstrasen ausgetragen. Die Taktik für die Lok Spieler war klar, denn mit tief stehender Abwehr sollte hinten dicht gemacht werden, während vorne mit Kontern für Unruhe gesorgt werden sollte. Dies ging auch über weitere Strecken des Spiels auf. Robert Schiefner brachte Lok in der 15. Minute mit 0:1 in Führung, nachdem Michael Albrecht blitzschnell einen Freistoß ausführte. Leider war der Schiedsrichter nicht auf der Höhe und übersah das Foulspiel des Grimmener Torschützen an Verteidiger Oliver Rossow, als in der 31. Spielminute der Ausgleich fiel. Kurz vor der Halbzeit verdiente sich Grimmen den Ausgleich, als 2 Spieler in einem Angriff gleich jeweils am Querbalken des Tores scheiterten.

 

In der 2. Halbzeit schaffte es Grimmen mehr den Ball und Gegner laufen zu lassen. Konditionelle Probleme der Stralsunder, die mit einem Alterdurschnitt über 30 spielten, machten sich ab 70. Minute bemerkbar. Trotzdem hatte Lok gleich 2 hochkarätige Chancen zur Führung. Nach einem Flankenlauf von Michael Albrecht ging die Direktabnahme von Robert Beise über das Tor. Danach spielten Robert Schiefner und Michael Albrecht Mario Krummheuer frei, dessen Schuss freistehend knapp am Tor vorbei ging. Wie man die Chancenverwertung besser gestaltet, machte der Gastgeber vor. Mit einem schönen Spielzug erzielte Grimmens Block den 2:1 Führungstreffer. Zwei weitere Konter endeten einmal am Pfosten und einmal zum 3:1 Endstand im Stralsunder Tor. Lok Torhüter Sören Husen war bei allen Gegentoren machtlos. Weitere Abschlüsse der Stralsunder fallen in die Kategorie ungefährlich und so steht Lok am Ende erneut ohne Punkte da.


Turbulente Winterpause beim ESV Lok Stralsund

Greifswalder SV Puls - ESV Lok Stralsund 3:1 (1:1)

Die turbulente Winterpause im Männerbereich des ESV Lok Stralsund ist beendet. Zur Halbserie verließen gleich 5 Stammkräfte die 1. Männermannschaft. Nach dem Abschied des Sportdirektors Andre Hillmann im neuen Jahr blieben auch die avisierten Neuzugänge aus. Ende Janaur verließ auch das ernannte Aushängeschild der 1. Männermannschaft Nico Vanek den Verein und heuerte beim FC Pommern Stralsund an. Als einziger Neuzugang konnte Mario Krummheuer verzeichnet werden, der viele Jahre für Schifffahrthafen Stralsund die Töppen schnürte. Aufgrund der Personalsituation im Männerbereich, da auch Jan Littmann und Robert Vallentin verletzungsbedingt länger ausfallen, wurde die 2. Männermannschaft aufgelöst. Nach verkorkster Vorbereitung mit Ausfällen von Trainingseinheiten sowie Freundschaftsspielen und insbesondere durch mangelnder Trainingsbereitschaft sah Dirk Neumann sein Konzept gefährdet und trat vom Traineramt zurück. Bis Saisonende stellen sich Sven Peplow und Robert Vallentin als Trainergespann zur Verfügung, deren Hauptaufgabe in den nächsten Wochen die Eingespieltheit und Fitness wird.

Zum 1. Rückrundenspiel stand die Auswärtspartie beim Greifswalder SV Puls 1970 an. Mit Unterstützung durch die alten Herren in Person von Thomas Kirchner, Danilo Rempt und Sören Husen konnte eine schlagkräftige Truppe aufgestellt werden. Der Gastgeber aus Greifswald überwinterte auf Tabellenplatz 4 und nahm sofort die Favoritenrolle an. Die 1. Torchance hatte jedoch Lok als nach einer Ecke Sören Husens Kopfball auf der Linie von einem Feldspieler erst gerettet wurde. Ein Geschenk durch einen Querschläger durch den eigenen Strafraum nahm ein Greifswalder dankend an, in dem er den Ball aus Nahdistanz nur über die Linie drücken musste. Nach einem schönen Spielzug konnte Robert Schiefner Mario Krummheuer freispielen, der aus 16 Metern den Ball zum 1:1 Halbzeitstand in den rechten Winkel versenkte.

In der 2. Halbzeit konnte sich Lok Torhüter Eric Buschewski mehrfach auszeichnen, doch auch er war machtlos als per Doppelschlag Greifswald erneut durch Standartsituationen den Spielstand auf 3:1 erhöhte. Greifswald hatte das Spiel nun voll im Griff und Lok hatte gerade in Sachen Fitness und Zweikampf wenig entgegenzusetzen. Allein Eric Buschewski war es zu verdanken, dass die Niederlage nicht höher ausfiel. Mit dem Schlusspfiff hatten Michael Albrecht und Robert Schiefner die große Chance jeweils für Ergebniskorrektur zu sorgen, allerdings scheiterten beide am Greifswalder Torhüter.

Die Fotos wurden uns von R. Krumbholz vom GSV Puls zur Verfügung gestellt.


Unnötige Heimniederlage

ESV Lok Stralsund - SV Prohner Wiek 1:4 (1:1)

Nach 5 Spielen ohne Niederlage musste nun der ESV Lok Stralsund eine völlig unnötige 1:4 Niederlage gegen den Staffelfavoriten hinnehmen. 1:0 hieß es bereits nach 3 Minuten, als ein Freistoß von Michael Albrecht im langen Eck einschlug. Mit der schnellen Führung im Rücken übernahm der Gastgeber auch das Spiel, Prohn überhaupt noch nicht anwesend, doch klar min 12. wie in den letzten Wochen war es wieder die erste Torchance des Gegners und schwups drin - das Ding. Was nun beginnt möchte ich nicht weiter umschreiben, Albrecht, Vanek, Schiefner mit Riesenchancen, kurz vor der Pause die wohl Spielentscheidende Situation, nach dem besten Spielzug des Tages steht Albrecht allein vor Gästekeeper Hein, der kann den Ball zunächst abwehren, beim Nachschuss von Rossow ist er machtlos. Tor??? Der Linienrichter hebt die Fahne Abseits!!! Die Bildmaterialen zeigen nach dem Spiel eine deutliche Fehlentscheidung und das so klar, dass hinterfragt werden muss, was dem Mann bewegt hatte da die Fahne zu heben! Halbzeit. Fazit: Wenn die Lokomotive mit 3 oder 4 Toren vor der Pause in Führung geht, ist alles vorbei, selbst Schuld nennt man das!

 

Die 2. Halbzeit beginnt ausgeglichen, in der 56 Spielminute dann die zweite Prohner Torchance, jooo drin 1:2! Den Spielverlauf völlig auf den Kopf gestellt muss die Lok nun aufmachen, Torchance drei und vier ergeben sich per Konter für die Gäste und Beide sitzen! 1:4. Mit der Nummer 10 von Prohn hatten die Gäste jemand in den Reihen der an Effektivität nicht zu übertreffen ist, 4 Torschüsse - 4 Tore ... ganz stark der Junge im Abschluss !! 


Erneutes Remis

ESV Lok Stralsund - SV Behren-Lübchin 2:2 (1:1)

Im Sonntagsspiel des 11. Spieltages bleibt der ESV Lok Stralsund auch im 5. Spiel in Folge ungeschlagen, das am Ende wieder nur ein Unentschieden raus sprang bleibt daran fest zu machen, dass wie so oft in letzter Zeit der Gegner mit seiner ersten Torchance zum Erfolg kommt. Es waren keine 10 Minuten gespielt, da lief man wieder durch einen schlimmen Patzer in der Defensive einem 0:1 Rückstand hinterher. Robert Schiefner konnte kurz vor der Pause allerdings ausgleichen, nachdem er von Mathias Prietz über rechts super bedient wurde.

 

Die 2. Halbzeit begann wie die erste, nach einem unnötigen Foulspiel bekamen die Gäste ein Freistoß zugesprochen. Mit Ihrem 2. Torschuss klingelte es dann auch das 2. Mal im Kasten der Eisenbahner. Schöner Freisoß. Der Spielverlauf, besonders in der 2. Hälfte ließ kaum Tormöglichkeiten offen, lediglich Schüsse aus der 2. Reihe oder durch zahlreiche Ecken. Eine von Nico Vanek getretene Ecke nutzte Mathias Prietz per Kopf zum Ausgleich und Endstand!


Ähnlich wie in Baabe, hatte wieder Marcel Mohr in der Schlussminute den Siegtreffer auf den Fuss, aber sichtlich irritiert vergab er aus 2 Metern. Nun wird am Wochenende wieder im Stadion an der Kupfermühle angepfiffen, der Gegner ist der SV Prohner Wiek der uns bat, das Heimrecht zu tauschen.  Anstoss ist um 13.00 Uhr!


Glücklicher Auswärtspunkt

SV Blau-Weiss Baabe - ESV Lok Stralsund 1:1 (1:0)

Vier Spiele in Folge ohne Niederlage, das ist die Bilanz des ESV Lok Stralsund. In der ersten Halbzeit von den Gastgebern kaum was zu sehen, abwarten und auf Konter lauern war wohl die taktische Vorgabe vom Trainer. Der ESV immer bemüht den Spielaufbau über Vanek und Mohr anzukurbeln, die erste Chance aber hat dann der Gastgeber, nach einem fatalen Abspielfehler im Mittelfeld nimmt Rast den Ball auf und kann zum 1:0 einschieben. Die LOK unbeeindruckt will sofort den Ausgleich, ein Anrennen beginnt Mitte der ersten Hälfte, als Vanek sich den Ball nimmt gleich 5 Gegenspieler stehen lässt um am Ende am Innenpfosten zu scheitern, kurz darauf fast dieselbe Situation, wieder Vanek aus gut 18 Metern, doch sein Schuss verfehlt das Tor nur knapp. In der 35. Spielminute dann die nächste hochkarätige Szene, als Oliver Rossow alleine auf den Torwart der Baaber zuläuft, im eins gegen eins behält Offermann die Nerven und hält stark. Baabe in Halbzeit eins nur mit einigen langen Bällen gefährlich, Torwart Gladrow aber muss nicht eingreifen. Kurz vor der Pause dann schon der Torjubel auf den Lippen der Eisenbahner, wieder zieht Vanek nach toller Passstafette von der Strafraumgrenze ab doch wieder Offermann im unteren rechten Eck kann den Ball über die Latte lenken. Halbzeit.

 
Nach der Pause dann ein ausgeglichenes Spiel, ernsthafte Möglichkeiten gibt es Vorerst nicht. Zwischen der 60. und 75. Spielminute dann die beste Phase der Gastgeber gleich 3 Hundertprozentige werden liegen gelassen, immer wieder glänzt Sebastian Gladrow im Tor der Eisenbahner. Mit seinen starken Aktionen hielt er die Lokomotive im Spiel und diese wachte nun wieder auf. In der 76. Spielminute bringt Vanek den Ball auf die linke Seite zu Lubeniecki, der sieht am langen Pfosten Prietz einlaufen und Der kann ungehindert einköpfen. Ausgleich. Die letzten zehn Minuten der Partie dann sehr verfahren das Spiel von beiden Seiten. Nennenswert noch die längst überfällige gelbrote Karte für Rast vom gut leitenden Schiedsrichtergespann. In der 90. Spielminute dann doch noch die Chance zum Auswärtsdreier, Vanek setzt sich über links gegen Baabes kompletter Defensive durch und spielt dann den Ball zum mitlaufenden Mohr, der aber versagt im Abschluss kläglich! Am Ende ein verdienter Auswärtspunkt.