Spielberichte

Gelungener Saisonabschluss

VfB Marlow - ESV Lok Stralsund 0:7 (0:2)

Am Kindertag reiste die Mannschaft des ESV Lok Stralsund zum VfB Marlow. Sensationell konnten die Eisenbahner das Hinspiel noch mit 12:0 gewinnen, was natürlich für das letzte Spiel der Saison noch einmal Motivation geben sollte. Der VfB Marlow musste allerdings wie schon im Hinspiel in Unterzahl antreten, da viele Kinder Krankheitsbedingt ausfielen. Bei herrlichstem Kindertagswetter begann die Partie wie erwartet druckvoll. Allerdings führten die Angriffe nicht zum Ziel. Erst über die Außenpositionen konnten die Gäste dann endlich ihr Spiel aufziehen. Viele Angriffe liefen nun über die rechte Seite. Von den Stationen Ole Dittmer und Nico Schröter wurde der Ball stetig in die Mitte gebracht wo Leon Beckmann und Niklas Sobieraj lauerten. Aber die Marlower Defensive konnte den Führungstreffer der Gäste verhindern. In der 8. Spielminute spielte dann Leon Beckmann den frei stehenden Niklas Sobieraj an, der den Ball aus kürzester Distanz an den Torwart vorbei ins Netz beförderte. Marlow wehrte sich in Unterzahl recht gut und versuchte es über Entlastungsangriffe die aber von der Gästeverteidigung geklärt wurden. In der 17. Spielminute konnte Leon Beckmann nach einem schönen Schuss aus dem zentralen Mittelfeld das 2:0 für den ESV Lok Stralsund erzielen, was zugleich der Halbzeitstand war. In der Halbzeitansprache wurden einige Positionen verändert um mehr Druck in der zweiten Hälfte zu erzeugen.

Die 2. Halbzeit begann dann wie erwartet druckvoller, da Justin Sommerfeld vom linken Mittelfeld in den Angriff wechselte. Es dauerte jedoch bis zur 27. Spielminute, als Leon Beckmann wieder einmal aus der Distanz den Spielstand auf 3:0 ausbaute. Die Junioren des VfB Marlow zeigten, eine bessere Defensivleistung als noch im Hinspiel, mussten aber in der 40. Spielminute mit ansehen, wie Leon Beckmann seinen dritten Treffer des Spiels erzielte. Keine drei Minuten später erzielte dann der quirlige Paul Sobieraj nach guter Vorarbeit von Justin Sommerfeld das verdiente 5:0.

Nun schickte das Trainergespann Erik Harder mit in den Angriff, der nun für Verwirrung im Strafraum sorgen sollte. Diese Rechnung ging auch auf und so erzielte er aus dem Getümmel das 6:0 für die Gäste. Den Schlusspunkt setzte dann Jakub Perek in der 50. Spielminute mit seinem ersten Saisontreffer, nach einer scharfen Hereingabe von Justin Sommerfeld. Somit belegt der ESV Lok Stralsund den 4. Tabellenplatz in der Kreisoberliga West. Wir wünschen den VfB Marlow weiterhin viel Erfolg für die nächsten Spielzeiten.

Saisonabschluss und Kindertag

Nach dem Spiel ging es dann auf dem direkten Weg zum heimischen Sportplatz an der Kupfermühle um die Saison bei gegrillten Allerlei und leckeren kühlen Getränken ausklingen zu lassen. Und wie es der Zufall so wollte war auch noch Kindertag. Dabei konnten die Papas beim Kugelstoßen, die Kinder beim Medizinballweitwurf und die Mamas beim 11m-schiessen zeigen was sie können.

Im Medizinballweitwurf mussten die Fussballer auch noch einmal zeigen was sie können.
Im Medizinballweitwurf mussten die Fussballer auch noch einmal zeigen was sie können.
Die Papas mussten zeigen, dass sie nicht nur eine ruhige Kugel schieben können.
Die Papas mussten zeigen, dass sie nicht nur eine ruhige Kugel schieben können.
Beim Elfmeterschiessen mussten die Mamas zeigen, dass sie mehr können als nur zuzuschauen.
Beim Elfmeterschiessen mussten die Mamas zeigen, dass sie mehr können als nur zuzuschauen.

Damit bleibt nur noch zu sagen, dass es eine tolle Saison mit tollen Kindern, eine Menge Emotionen und fleißigen Helfern war.Das Endgültige Highlight zum Saisonende wird dann aber das Trainingslager auf Ummanz sein.


Sieg beim Stadtderby

ESV Lok Stralsund - FC Pommern Stralsund Mädchen 1:0 (0:0)

Zum Letzten Heimspiel der Saison empfingen die E-Junioren die Mädchen des FC Pommern Stralsund zum verlegten Stadtderby. Das Spiel begann mit dem anfänglichen Abtasten beider Mannschaften, wobei der Gastgeber mehr vom Spiel hatte. Die Eisenbahner besannen sich auf das spielen kurzer Pässe und einem kontrollierten Spielaufbau um somit die nötige Sicherheit in ihren Reihen zu haben. Viele Aktionen liefen über Magnus und Fabian Heindl die das Team schon im Hinspiel gut verstärken konnten. Vom zentralen Mittelfeld wurde das Spiel jetzt mehr über die Flügel verlagert was auch Raum in der Mitte schaffte. Mit gut gespielten Doppelpässen kamen die Gastgeber schnell vor das Tor der Gäste. Jedoch wurde der Torabschluss nicht gesucht oder wenn es zum Abschluss kam waren die Schüsse zu harmlos oder einfach für den Torwart zu erreichen. Mit einem spannenden aber torlosen 0:0 gingen beide Mannschaften zur Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel ein ähnliches Spiel beider Mannschaften. Es gab jetzt mehr Strafraumszenen und die Torschüsse wurden nun gefährlicher. Aber der Torwart des FC Pommern Stralsund hielt ihren Kasten bis dahin sauber. In der 33. Spielminute war es schließlich Paul Sobieraj der eine Unachtsamkeit der Hintermannschaft ausnutzte und den Ball über die Linie beförderte. Da war er nun der heiß ersehnte und verdiente Führungstreffer. Mit diesm Rückstand gab sich der FC Pommern nicht zufrieden und versuchte den Ausgleichstreffer zu erzielen. Da sich beide Teams nichts schenkten, wurde es noch einmal spannend. Denn als sich die Gäste über die linke Seite frei spielten und den Ball in Richtung Eisenbahner-Tor brachten. Till Schwiemann konnte jedoch die Führung festhalten. Zehn Minuten vor Schluss hatte dann Justin Sommerfeld noch die Chance das Ergebnis auf 2:0 auszubauen scheiterte aber am rechten Pfosten. Danach passierte nicht mehr viel und am Ende stand ein verdienter 1:0 Erfolg für die Jungs vom ESV Lok Stralsund. Zum letzten Saisonspiel am 01.06.2013 fahren die Junioren zum VfB Marlow. Anstoß ist um 9:00 Uhr. Einen großen Dank an Magnus und Fabian Heindl die uns gut unterstützten, sowie an alle Beteiligten des Stralsunder Stadtderbys für die Faire Partie.


Deutlicher Heimerfolg

ESV Lok Stralsund - Grimmener SV II 7:2 (3:2)

Zum Vorletzten Heimspiel der Saison empfingen die E-Junioren des ESV Lok Stralsund die zweite Vertretung des Grimmener SV. Das Hinspiel konnten die Eisenbahner noch mit 5:0 für sich entscheiden. Vor der Partie bekam das Trainergespann noch eine krankheitsbedingte Absage von Stürmer Justin Sommerfeld, der kurzfristig ersetzt werden musste. Und so bekam Leon Beckmann einmal die Möglichkeit diese Position zu besetzen. Die erste Halbzeit begann und die Gastgeber ließen den Ball in den eigenen Reihen laufen, dies war am vergangenen Mittwoch nicht immer der Fall. Es konnten sich nun Chancen erspielt werden die im ersten Moment ungenutzt blieben. Grimmen konnte gut dagegen halten und versuchte auch ihr Spiel aufzuziehen. So kam es in der 9. Spielminute das ein Abstimmungsfehler der beiden Innenverteidiger zur 1:0 Führung der Gäste führte. Nicht wirklich beeindruckt spielten die Sundstädter weiter und integrierten nun mehr die Außenpositionen mit ins Spiel. Gerade Ole Dittmer der seinem Gegenspieler überlegen war konnte sich mit seiner Schnelligkeit gut über die Rechte Seite durchsetzen und zog mehrmals zur Grundlinie, leider konnten die Offensivkräfte daraus kein Kapital schlagen. Es dauerte bis zur 15. Spielminute als der Quirlige Jakub Perek im Mittelfeld sich gut durchsetzte und einem schönen Pass in den Lauf von Leon Beckmann spielte, der wiederum eiskalt das 1:1 erzielte.

 

Zwei Minuten später war es dann Leon Beckmann der im Strafraum den wartenden Paul Sobieraj bediente und locker zum 2:1 für den ESV Lok einschob. Die erstmalige Führung gab erst einmal Sicherheit aber auch unnötige Ballverluste. Genau so ein Ballverlust in der 23. Spielminute nutze ein Grimmener Stürmer von der linken Seite zum 2:2 Ausgleich. Jetzt wurde es ein spannendes Spiel was auch für die Zuschauer für Unterhaltung sorgte. Kurz vor dem Halbzeitpfiff erzielte Leon Beckmann mit etwas Glück den 3:2 Führungstreffer, als sein Schuss auf dem nassen Rasen dem Torwart durch die Hände rutschte.

Die zweite Halbzeit war nun etwas einseitiger, da die Grimmener im ersten Durchgang ein hohes Tempo gingen. Mit der Führung im Rücken erspielten sich die Hausherren Chance um Chance. Dies verhalf auch Vincent Kunze zu seinem ersten Saisontreffer, als er eine Vorlage von Jakub Perek nutzte. In der 33. Spielminute konnte Leon Beckmann das Dritte mal jubeln. Nach einen schönen Sololauf netzte er zum 5:2 ein. Nun stellte das Trainerteam um und Erik Harder durfte in den Sturm. Keine drei Minuten später konnte auch er jubeln, als er den Ball auf die kurze Ecke brachte und der Grimmener Keeper das Nachsehen hatte. Zwischenstand 6:2. Nun stellten die Trainer ein zweites Mal um, denn auch Kapitän Erik Schult sollte es mal im Sturm versuchen. Dies tat er richtig gut und erspielte sich einige Chancen. In der 42. Spielmute traf er noch den Pfosten bevor er dann in der 48. Spielminute endlich jubeln durfte und den 7:2 Endstand besorgte. Man sah heute eine geschlossene Mannschaftsleistung von allen Junioren die auf dem Platz standen. Das gibt noch einmal genug Motivation für das letzte Heimspiel am 29.05.2013 gegen die Mädchen des FC Pommern Stralsund. Zudem wünscht das Trainerteam auf diesem Weg,  Justin Sommerfeld eine schnelle Genesung und das er bald wieder zum Team stoßen kann.


Niederlage blieb ohne Konsequenzen

ESV Lok Stralsund - Tribseeser SV 1:2 (0:1)

Dieses Wochenende kam es zum zweiten Mal in der Saison zum „Spiel ohne Punkte“. Und so trafen sich beide Mannschaften bei herrlichstem Frühlingswetter zum 14. Spieltag an der Kupfermühle. Bei diesem Spiel sollten Spieler den Einsatz erhalten, den sie sonst nicht bekommen. Und so fing die Partie mit einigen Umstellungen an. Die Anfangsminuten waren geprägt von Fehlern im Spielaufbau und Unkontrollierten Pässen. Der Gast aus Tribsees konnte den Spielaufbau der Hausherren ständig unterbinden und so ergaben sich kaum Torchancen der Lokakteure. Justin Sommerfeld und Leon Beckmann hatten die größten Chancen der ersten Halbzeit die leider kläglich vergeben wurden. Es dauerte bis zur 17. Spielminute als der erste Torschrei im Stadion zu hören war. Allerdings jubelten die Gäste aus Tribsees mit ihrem ersten Treffer der Partie. Mit dieser 1:0 Führung ging es dann auch in die Halbzeitpause.

 

In der zweiten Hälfte ein ähnliches Spiel wie in Durchgang eins. Dies spiegelte wohl auch die Trainingseinstellung unter der Woche wieder. Dennoch ergaben sich Chancen die aber meist ungenutzt blieben. In der 33. Spielminute flankte ein Tribseeser von der rechten Seite in den Strafraum, den daraus resultierenden Kopfball konnte Torhüter Till Schwiemann nicht kontrollieren und es stand 2:0 aus Sicht der Gäste.

Nun sahen die Gäste, dass das Ergebnis nach oben geschraubt werden könnte und spielte sehr offensiv. Das nutzten die Eisenbahner zum Konter und so war es Justin Sommerfeld in der 44. Spielminute, als er mit einem schönen Solo den 2:1 Anschlusstreffer besorgte. Danach passierte nicht mehr viel und das Spiel endete mit einer 1:2 Niederlage. Am kommenden Mittwoch den 08.05.2013 reisen die Junioren zum Tabellenzweiten den SV 93 Niepars.


Glückliches Ende in Ribnitz

PSV Ribnitz-Damgarten II - ESV Lok Stralsund 2:3 (0:3)

Am 28.04.2013 reisten die E-Junioren zur zweiten Vertretung des PSV Ribnitz. Nach einer kleinen Stadtbesichtigung, weil man nicht in Ribnitz, sondern in Damgarten spielte, erreichten die Junioren endlich die Spielstätte. Das Wetter war ausgezeichnet und somit war dies auch schnell vergessen. Das Trainer-Trio gab vor dem Spiel die Aufstellung und Taktik bekannt, diese hieß klar die Positionen zu halten und an den Gegenspielern zu stehen. Das Hinspiel endete im letzten Jahr noch mit einem  1:1 unentschieden. Die erste Halbzeit begann und der Ball lief auf dem relativ geschundenen Rasen recht gut. Kleine Ballverluste wurden wieder zurück erobert und jeder kämpfte für jeden. Die quirligen Ribnitzer waren nur schwer zu stoppen, wenn sie erst mal in Bewegung waren. In der 8. Spielminute versuchte Leon Beckmann Justin Sommerfeld frei zu spielen, dessen Pass konnte ein Ribnitzer Spieler  zwar abwehren, aber Ole Dittmer schlenzte dann anschließend diesen schon geklärten Ball aus 20 Metern einfach mal aufs Tor, der Ball wurde immer länger und länger und senkte sich hinter den Torwart ins lange Eck. Da stand es plötzlich 1:0 für die Gäste. Sowas nennen Fachleute: „Sonntagsschuss“!

Mit der Führung im Gepäck wurde das Aufbauspiel sichtlich leichter, spielte man nun mit mehr Sicherheit und Selbstvertrauen. In der 22. Spielminute wurde nach einem Einwurf von der linken Seite  Justin Sommerfeld bedient, der konnte den Ball an seinen Gegenspieler vorbeilegen und stand plötzlich allein vor dem Ribnitzer Torwart der aber nicht rauslief sondern auf der Linie „klebte“. Den scharfen Abschluss von Justin Sommerfeld konnte der Keeper nicht mehr parieren und so stand es 2:0 für den ESV. Zwei Minuten später und mit viel Klein-Klein im Mittelfeld, spielte Leon Beckmann mit einem schönen Pass in die Spitze Justin Sommerfeld frei und dieser fackelte nicht lange und schloss zum 3:0 für die Gäste ab.


Mit einer 3:0 Führung ging es dann zu den Erfrischungsgetränken und Halbzeitansprache. Die Ansage war klar. Aufpassen, dass die Spielstarken Ribnitzer nicht zu nah an das Gästetor kommen.

 

In der zweiten Hälfte legten die Ribnitzer gleich einen enormen Start hin und man sah, dass die Gastgeber hier keine Punkte zu verschenken hatten. Die Hausherren tasteten sich immer näher an das Tor der Sundstädter heran, aber die Abwehr um Mannschaftskapitän Erik Schult konnte schlimmeres verhindern. Entlastungsangriffe der Stralsunder erbrachten nicht den versprechenden Erfolg und Chancen von Justin Sommerfeld und Leon Beckmann blieben ungenutzt. In der 45. Spielminute kam ein lang geschlagener Ball in den Strafraum der Gäste, dieser konnte zwar erst geklärt werden aber bei dem Nachschuss war Till Schwiemann machtlos. 

Nun wurde das Spiel auf einmal hitzig und teilweise hektisch. Die Zustimmung stimmte nicht mehr und so kamen die Gastgeber zum 2:3 Anschlusstreffer. Da waren schon 48 Minuten gespielt. Der PSV drückte nun mächtig auf das Tor der Stralsunder. Die offizielle Spielzeit von 50 Minuten war bereits um, als der Schiedsrichter zwei Minuten Nachspielzeit anzeigte. Und genau in diesen zwei Minuten war die größte Möglichkeit der Heimmannschaft das 3:3 zu erzielen, als der Ribnitzer Stürmer allein vor Till Schwiemann stand, den Schuss zum Glück der Lokomotive weit über das Tor schoss. Dann war Schluss und die Freude riesengroß. Damit zeigt sich wieder einmal, dass ein Spiel so lange geht bis der Schiri pfeift.


Geglückte Revanche

ESV Lok Stralsund - SV Rot-Weiss Trinwillershagen 5:1 (2:0)

Das erste Heimspiel 2013 fand am 20.04. statt. Da empfing der ESV Lokomotive Stralsund die Rot-Weißen aus Trinwillershagen. Das Hinspiel endete 4:2 für die Triner und somit war dem Team klar, dass hier eine Revanche fällig wäre. Das Spiel begann dann auch pünktlich um 9:00 Uhr,  an der Kupfermühle. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit Platz und Ball konnten die Gastgeber gut den Ball laufen lassen. Jedoch wie so oft in der Vergangenheit, kamen Pässe nicht immer an das Ziel, sondern direkt zum Gegner. So war es auch in der 2. Spielminute, wo sich ein Triner rechts gut durchsetzte, den Ball in den Strafraum brachte und somit seinen Mitspieler bediente. Dessen Schuss konnte der Pfosten für die Gastgeber klären. 

Die Lokeraner taten sich schwer im Spielaufbau und kamen nur gelegentlich in den Strafraum der Gäste. Meist wurden Bälle aus hoher Distanz auf das Tor gebraucht oder der freie Mitspieler wurde einfach übersehen. Dieses zögerliche Spiel zog sich bis zur 13. Spielminute hin. Dann war es wieder so ein Spielaufbau der allerdings alle überraschte, denn ein schwach gespielter Ball aus der Mitte erreichte irgendwie Ole Dittmer, der einfach mal aus dem linken Halbfeld drauf hielt, sein Schuss trudelte ins lange Eck und somit gingen die Gastgeber mit 1:0 in Führung. Die Gäste waren zwar im ersten Moment etwas geschockt, spielten jedoch weiter munter nach vorn. Gerade der quirlige Spielmacher der Gäste sorgte stets für Gefahr und war kaum zu stoppen. Damit hatte die Abwehr des ESV so ihre Mühe. Keine drei Spielminuten später, kam Paul Sobierraj an den Ball, er lupfte den Ball in Richtung des Gästetores. Ole Dittmer kam als erstes an den Ball schoss aufs Tor. Der Verteidiger konnte den Ball zwar klären, schoss dabei jedoch den Torwart an und dieser lenkte den Ball selbst über die Linie. Mit einem 2:0 ging es dann zum Pausentee.


Die zweite Halbzeit begann ähnlich wie die erste, allerdings kamen die Gäste besser ins Spiel und drückten auf das Tor der Hausherren. Die Abwehr konnte den Ball nicht immer klar aus der Gefahrenzone spielen, dadurch machte man den Gegner stark. In der 30. Spielminute kam dann so ein unnötiger Ballverlust doch zum 2:1 Zwischenstand. Dieser Treffer kam aus dem heiteren Nichts, wobei drei Spieler des ESV Lok den Ball nicht behaupten konnten. Nun sahen die Gäste, dass hier eventuell doch was zu holen wäre und spielten auf das Tor des ESV. Das gab Platz für Konter der Heimmannschaft. 

Und so kam Leon Beckmann aus dem zentralen Mittelfeld, nahm zwei bis drei Spieler aus und führte das 3:1 herbei. Genau drei Minuten später war es wieder Leon Beckmann der aus fast derselben Position auf 4:1 erhöhte. Den Schlusspunkt setzte dann Ole Dittmer, als er in der 46. Spielminute den Spielstand auf  5:1 erhöhte. Alles in allem täuscht der hohe Sieg ein wenig, da die Gäste das ganze Spiel über nur mit 6 Mann auf dem Feld standen. Dies war aber zu keiner Zeit sichtbar. Und somit müssen die Junioren weiter an sich arbeiten um solch eine Feldüberlegenheit besser ausnutzen zu können.


Verpatzter Start ins Jahr 2013

SV Prohner Wiek - ESV Lok Stralsund 7:0 (3:0)

Am 13.04.2013 musste die junge Truppe des ESV Lok Stralsund zum Favoriten nach Prohn reisen. Dieses Spiel sollte eigentlich erst am 24.04.2013 stattfinden, doch beide Trainer einigten sich darauf es vorzuziehen. Das Spiel stand unter keinen guten Stern, fehlten mit Erik Schult, Jakub Perek, Vincent Kunze und Cedric Schulz gleich vier Spieler. Nach eher dürftigen Frühlingstemperaturen und leichten Nieselregen fing das Spiel zehn Minuten früher an, um nicht ganz zu viel Regen abzubekommen. Die erste Halbzeit begann mit leichtem Abtasten beider Teams wobei  Prohn auch gleich ihre Favoriten-Rolle einnahm und  sehr offensiv spielte.  Dank einer disziplinierten Positionierung der Abwehr konnten diverse Angriffe der Prohner unterbrochen werden. Es dauerte bis zur 15. Spielminute bis die Gastgeber eine Unachtsamkeit der Stralsunder Hintermannschaft eiskalt zum 1:0 ausnutzte.  Einige Entlastungsangriffe der Lokomotive kamen nicht genau ans Ziel und so liefen die weit aufgerückten Gäste in einen sauberen Konter, wo plötzlich drei Prohner vor dem Stralsunder Schlussmann standen und einer dann trocken zum 2:0 ein netzte. Kurz vor der Pause erhöhte der SV Prohner Wiek zum 3:0 Halbzeitstand.

 

Die zweite Halbzeit begann ähnlich, wie die 1. Halbzeit und man sah die Gastgeber erneut auf das Gästetor stürmen, allerdings konnte Till Schwiemann viele Möglichkeiten der Prohner vereiteln. Die beste Möglichkeit zur Ergebnis-Kosmetik hatte Justin Förster der sich schön gegen zwei Prohner Verteidiger durchsetzen konnte, sein Schuss ging aber über das Tor. In der 31. Spielminute verloren die Stralsunder in der Vorwärtsbewegung den Ball und Prohn nutzte dies wiederum eiskalt zum 4:0 aus. Kurz darauf rutschte ein langer flacher Ball der Prohner an Freund und Feind vorbei, der Schlussmann der Stralsunder sah diesen Ball erst sehr spät und somit stand es  5:0. Entlastungsangriffe liefen meist über Leon Beckmann der einmal mehr Justin Sommerfeld suchte, dieser sich dann auf der rechten Seite gut durchsetzte. Sein Schuss allerdings streifte nur das Außennetz. Jetzt sah man klar, dass es das erste Spiel an der frischen Luft für die Gäste war, und bei einigen die Kräfte nachließen. Nach einem Versuch einen Prohner Spieler den Ball vom Fuß zu nehmen, traf dieser zwar den Ball aber das harte Einsteigen ahndete der Schiedsrichter mit einem Strafstoß. Bei diesem Platzierten und harten Schuss vom Neunmeterpunkt war der Stralsunder Schlussmann machtlos. Kurz darauf viel dann das 7:0 was auch gleichzeitig der Endstand war.


I. Lingrön-Cup 2013

26.01.2013

Am 26.01.2013 fand das erste Hallenturnier der E-Junioren statt. Dies war auch zugleich das erste Turnier, was das junge Trainergespann organisierte. Nun lag es an den Mannschaften das Turnier mit schönen Spielen zu beleben. Um neun Uhr war es dann soweit, die einzelnen Mannschaften wurden mit musikalischer Begleitung und tosenden Beifall von den Zuschauern begrüßt. Die Spielzeit betrug 10 Minuten und es wurde in zwei Staffeln mit je 4 Mannschaften gespielt. Der ESV Lok Stralsund stellte gleich zwei Mannschaften, diese allerdings mit krankheitsbedingten Absagen zu schrumpften drohte. Trotzallem konnten zwei Mannschaften auflaufen und somit ging es auch schon los. 

ESV Lokomotive Stralsund – FSV Altenkirchen

Das Eröffnungsspiel bestritt der ESV Lok Stralsund gegen den FSV Altenkirchen. Die Partie begann recht zögerlich und die Altenkirchener gingen durch einen Stellungsfehler mit 1:0 in Führung. Kurz danach konnte Leon Beckmann das 1:1 markieren. Das Spiel drohte mit einem Remis zu enden, als kurz vor Schluss der schönste Spielzug der Begegnung zum 2:1 Führungstreffer und somit zum ersten Sieg der Gastgeber führte.

ESV Lokomotive Stralsund II – Greifswalder SV 04

Die zweite Vertretung musste gleich gegen den starken Greifswalder SV ran. Die Greifswalder drückten gewaltig auf das Gehäuse der Gastgeber. Jedoch der Keeper und das Aluminium hatte etwas dagegen, dass die Gäste in Führung gehen konnten. Somit retteten sich die Lokeraner mit einem 0:0 über die Zeit.

ESV Lokomotive Stralsund – SV Kandelin

Das zweite Spiel der Vorrunde stand an. Mit dem SV Kandelin kam ein alter Bekannter, schließlich hatten die Eisenbahner bei der Hallenkreismeisterschaft schon mit dem SVK zu tun. Das Spiel lief recht gut und es konnte gut kombiniert werden. Allerdings muss man sagen, dass der SV Kandelin das jüngste Team im Turnier hatte. Mit Toren von Paul Sobieraj mit einem schönen Heber und Leon Beckmann konnte man das Spiel letztendlich mit 2:0 für sich entscheiden.

ESV Lokomotive Stralsund II – Grimmener SV II

Auch hier stand das zweite Spiel der Vorrunde auf dem Plan. Der Grimmener SV II, der auch Ligakonkurrent in der Kreisoberliga ist, war also auch bestens bekannt. Chancen waren auf beiden Seiten vorhanden, jedoch wollte die Murmel einfach nicht hinter die Linie. Auch hier trennten sich beide Mannschaften torlos.


ESV Lokomotive Stralsund – FSV Fortuna 90 Neuenkirchen

Das letzte Spiel der Vorrunde. Mit dem FSV Neuenkirchen kam der große Unbekannte. Auch der FSV hatte eindrucksvoll ihre ersten beiden Spiele souverän gewonnen. Bei diesem Spiel hatte die Lok-Crew den Faden verloren und man geriet schnell mit 2:0 in Rückstand. Das Stellungsspiel blieb zu wünschen übrig. Nach dem 3:0 aus Neuenkirchener Sicht wachten die Lok-Jungs auf. Doch mehr als den Ehrentreffer durch Leon Beckmann, passierte nichts mehr. 

ESV Lokomotive Stralsund II – Tribseeser SV

Auch für die zweite Mannschaft war es das letzte Vorrundenspiel. Nun ging es gegen den Ligakonkurrenten Tribseeser SV. Überraschender Weise spielten die Jungs einen guten Ball und gingen durch Fabian Eichstädt folgerichtig mit 1:0 in Führung. Wer dachte die Eisenbahner wollten das Ergebnis halten sah sich getäuscht. Fabian Eichstädt war es dann der mit nicht ganz fairen Mitteln das 2:0 und somit den Endstand herbei rief.

ESV Lokomotive Stralsund – Greifswalder SV (1. HF)

Im Kreuzvergleich ging es dann gegen den Tabellenersten der Staffel 2, dem Greifswalder SV. Wieder drückte der Greifswalder SV wie bei dem Spiel der 2. Mannschaft. Sie trafen nur das Tor nicht oder scheiterten am gut aufgelegten Keeper. Und wie es im Fußball so ist, wenn man die Dinger vorn nicht macht …    Und so war es Justin Sommerfeld, der das Goldene Tor zum Finaleinzug schoss.

ESV Lokomotive Stralsund II – FSV Fortuna 90 Neuenkirchen (2. HF)

Nun kam mit der Fortuna aus Neuenkirchen der absolute Titelaspirant. Und das sah man auch gleich. Spielerisch der zweiten Mannschaft überlegen spielten sie sich ständig Torchancen heraus. Shairaz Malik hielt die Mannschaft lange auf Kurs. Am Ende musste man sich aber 2:0 geschlagen geben.

ESV Lokomotive Stralsund II – Greifswalder SV (Spiel um Platz 3)

Die zweite Eisenbahn bekam es also wieder mit dem Greifswalder SV zu tun, die zuvor gegen die erste Mannschaft verlor. Aber anders als im Vorrundenspiel gingen die Gastgeber mit Fabian Eichstädt in Führung. Der GSV 04 konnte den Ball einfach nicht ins Gehäuse der Gastgeber unterbringen. Dann 3 Minuten vor dem Ende dann doch noch der Ausgleich zum 1:1. So blieb es bis zum ertönen der Schluss-Sirene. Nun musste das 7m-Schiessen die Entscheidung um den 3. Platz bringen. Da der Greifswalder SV einen verschoss brauchte der ESV den folgenden nur noch zu verwandeln. Fabian Eichstädt nahm die Kugel und verwandelte sicher zum verdienten 3:2 n.S. Damit holte sich die zweite Mannschaft den verdienten 3. Platz. 


ESV Lokomotive Stralsund – FSV Fortuna 90 Neuenkirchen (Finale)

Das Finale stand unter keinen guten Zeichen. Stand man gegen dem Bezwinger aus der Vorrunde auf dem Feld. Aber anders als in der Vorrunde spielten die Lokeraner besser mit und gingen mit einem überlegten Schuss schon früh mit 1:0 in Führung. Nun ging es ständig hin und her. Es wurde ein Spiel auf Messers Schneide. Viele Konter-Möglichkeiten die Führung auszubauen konnten nicht genutzt werden. Im Gegenzug hielt der bis zum Finale immer wieder stark haltende Shairaz Malik den Kasten sauber. Und so wurden die Sekunden von den Zuschauern lautstark runter gezählt. Als die Schluss-Sirene ertönte lag sich die Mannschaft in den Armen. Was für ein Triumph in diesem Herzschlagfinale für das stark geschrumpfte Team.  


Ein großes Lob an Shairaz Malik, der in beiden Teams eine absolute Topleistung brachte. Demzufolge von den Trainern der teilnehmenden Mannschaften zum„Besten Torhüter“ des Turniers gewählt wurde.

Vor allem bedanken wir uns bei unserem Sponsoren Olaf Lingrön, der uns die wunderbaren Pokale zur Verfügung stellte und somit das Turnier erst ermöglichte.


Verbandsmeisterschaft-Vorrunde Staffel 3 in Grimmen

Grimmen, 02.12.2012

 1. Spiel: ESV Lok Stralsund - FC Pommern Mädchen

Zum ersten Spiel des Turniers bekamen es die Eisenbahner gleich mit dem Wunschkandidaten aus Stralsund zu tun. Man sah gleich die Unsicherheit bei den Jungs an. Der Ball wollte nicht so richtig laufen und es gelang nicht viel. Die Mädchen des FC Pommern kamen immer gefärlich in Tornähe, aber Till Schwiemann hielt für die Lokeraner am Ende das Remis fest. So hatten die Trainer sich das ganze vorgstellt und man sah zuversichtlich in die nächsten Spiele. 

2. Spiel: ESV Lok Stralsund - FC Pommern Stralsund II

Nach zwei Spielen Pause kam der nächste Gegner aus Stralsund. Diesmal die 2. Vertretung des FC Pommern. Nach anfänglichen Schwierigkeiten ging man schnell durch einen Doppelpack von Leon Beckmann mit 2:0 in Führung. Aber dann, nach einer Unachtsamkeit fiel aus heiterem Himmel der Anschlusstreffer für die Pommern-Jungs. Die Eisenbahner ließen sich nicht davon abhalten und konnten mit einem weiteren Doppelpack von Justin Sommerfeld, das Ergebnis auf 4:1 auszubauen und somit diesen Stand bis zum Ende halten. 

3. Spiel: ESV Lok Stralsund - SG Reinkenhagen

Nun ging es nach drei langen Spielen Pause ins 3. Spiel für die Eisenbahner. Die lange Pause tat den Jungs gar nicht gut und sie mühten sich zum Spielaufbau. Der Ansturm auf des Gegners Tor brachte jedoch nichts zählbares für die Gäste aus der Hansestadt. Am Ende trennten sich beide Teams mit einem torlosen Remis. 

4. Spiel: Grimmener SV - ESV Lok Stralsund

Nun kam für die Sundstädter das wohl schwerste Spiel des Turniers. Der Favorit und bis dahin ungeschlagene Grimmener SV. Die eher harte Spielweise der Hausherren bei diesem Turnier überraschte nicht nur die Jungs der Lokomotive. Schnell ging der Grimmener SV in Führung. Zwar wurde versucht das Ergebnis zu korrigieren aber viel zu unkonzentriert im Spielaufbau. Folgerichtig gingen die Hausherren mit 2:0 in Führung. Damit war die erste Niederlage des Turniers geschehen. Nach einem unglücklichen Zusammenstoß zwischen Ole Dittmer und eines Grimmener Spielers, musste dieser Verletzungsbedingt ausscheiden. Wir wünschen ihm auf diesem Wege gute Besserung.

5. Spiel: SV Kandelin - ESV Lok Stralsund

Das letzte Spiel des Turniers bestritt dann der SV Kandelin und die Lokomotive aus Stralsund. Dem Stralsunder Team war klar nur ein Sieg würde uns den 3. Platz sichern. Und so spielten die Stralsunder endlich mal einen schönen Kombinationsfussball und gingen mit einem schönen Heber von Niklas Sobieraj mit 1:0 in Führung. Am Ende gewann man, nach zwei weiteren Toren von Justin Sommerfeld das letzte Spiel mit mit 3:0 und sicherte sich somit den 3. Platz.

Vielen Dank an alle Eltern die das Abenteuer Kreismeisterschaftsvorrunde in Grimmen mitgemacht haben.


Gelungener Auftakt in die Rückrunde

ESV Lok Stralsund - SV Barth II 4:0 (2:0)

Zum letzten Heimspiel des Jahres empfingen die Stralsunder am 17.11.2012 die zweite Vertretung des SV Barth. Pünktlich bei früh winterlichen Temperaturen wurde dann das Spiel an der Kupfermühle angepfiffen. Die Gastgeber wurden aber gleich von Beginn an auf dem Boden der Tatsachen zurück geholt, siegte man ja letztes Wochenende noch mit 12:0 gegen den VfB Marlow, so war dies ein ganz anderes Spiel. Und die Gäste nahmen auch gleich das Heft in die Hand. So liefen die Barther in der 2. Spielminute allein auf das Tor der Gastgeber zu, aber ein schneller Reflex vom Schlussmann verhinderte einen frühen Rückstand. Irgendwie wollte es nicht so richtig laufen bei den Eisenbahnern. Es dauerte wieder nicht lange, als die Gäste durch einen Fehlpass aus dem linken Mittelfeld schnell vors Tor der Hausherren kamen, diese scheiterten aber wiederum am gut aufgelegten Till Schwiemann, der sein Team damit im Rennen hielt. Dann wurden aber auch die Gastgeber so langsam warm und es wurde endlich angefangen Fußball zu spielen. Wenn die Eisenbahner dann nach vorn spielten, dann meist über die Flügel. Und damit kamen sie schnell in die gegnerische Hälfte, jedoch fand der Ball nicht immer den Weg zum eigenen Mitspieler. Es dauerte dann bis zur 21. Spielminute, als Leon Beckmann mit einem schönen Schuss den Ball ins Gästegehäuse unterbringen konnte. Das war zugleich auch der Halbzeitstand.

 

Der zweite Durchgang begann besser als der erste, denn diesmal erspielten sich die Gastgeber Chancen über die Außenpositionen, wo der schnelle Justin Sommerfeld auf seine Gelegenheit lauerte. Und so kam es dann in der 37. Spielminute als ein schöner Pass den gerade erwähnten Justin Sommerfeld erreichte, dieser bis zu Grundlinie durchstartete und den Ball uneigennützig zu Leon Beckmann durchsteckte und den Ball nur noch einschieben musste. Jetzt wusste man, da geht noch was und es wurde weiter Druck gemacht. In der 42. Spielminute konnte Justin Sommerfeld nur noch mit einem Foul gestoppt werden. Den daraus resultierenden Freistoß verwandelte Leon Beckmann sensationell direkt ins lange Eck. Die Revanche schien geglückt und man sehnte sich den Abpfiff herbei, als sich Justin Sommerfeld in der 49. Spielminute, nach schönen Zuspiel von Leon Beckmann fast allein in der gegnerischen Hälfte den Ball bekam, sein strammer Schuss wurde dann unhaltbar ins Tor der Gäste abgefälscht. Dann passierte nicht mehr viel und es ertönte der Abpfiff. Damit holt sich das Team den 4. Sieg in Folge und überwintert auf dem fünften Tabellenplatz.


Erster Heimsieg

ESV Lok Stralsund - VfB Marlow 12:0 (6:0)

Am 10.11.2012 empfing der ESV Lok Stralsund den VfB Marlow. Gespielt wurde diesmal mit nur 6 Feldspielern, da der VfB Marlow mit nur 8 Spielern anreiste, da viele krankheitsbedingt ausfielen und es wenigstens einen Auswechselspieler gab. Das Spiel wurde dann bei schönstem Herbstwetter mit sechsminütiger Verspätung um 9:06 Uhr angepfiffen. Das Spiel begann gleich furios und die Gastgeber nahmen gleich das Heft in die Hand und ließen gekonnt den Ball laufen. Und so brauchte es nicht mal eine Minute als sich Justin Sommerfeld rechts gut durchsetzte, dann mit einem strammen Schuss den Führungstreffer erzielte. Keine zwei Minuten später kam Leon Beckmann an den Ball und zögerte nicht lang um mit einem schönen strammen Schuss auf 2:0 zu erhöhen. Nun hatte man die Sicherheit und man merkte wieder einmal was so eine Führung in kurzer Zeit für Kräfte frei setzen kann. Der Ball lief sehr gut im Mittelfeld und viele Kombinationen sorgten stets für Gefahr vor dem Gästetor. In der 7. Spielminute setzte sich Justin Sommerfeld wieder stark auf der rechten Seite durch und zog zur Grundlinie wo er dann den Ball quer und scharf vors Tor brachte, der bereitstehende Niklas Sobieraj stand goldrichtig und netzte eiskalt ein. Das Spiel verflachte jetzt etwas und der VfB Marlow kam nun auch endlich ins Spiel. Aber die Angriffe wurden nicht richtig zu Ende gespielt und der Ball kam wieder in den Besitz der Gastgeber. In der Mitte der ersten Halbzeit bekam Leon Beckmann nach gutem Zuspiel von Paul Sobieraj den Ball, dieser zog aus zehn Metern einfach mal ab, der Gästekeeper war bei diesem Schuss erneut machtlos. Es dauerte nicht lange als Paul Sobieraj mit einem schönen Schuss das 5:0 markierte. Das schönste Tor des Tages erzielte der vorherige Torschütze Paul Sobieraj mit einem schönen Lupfer besorgte er den 6:0 Halbzeitstand.

 

In der zweiten Halbzeit wurde viel durchgewechselt. Was eine gewisse Unordnung ins Team brachte. Wer aber glaubte, dass die Gäste sich aufgaben der sah sich getäuscht. Der VfB Marlow versuchte alles um wenigstens den Ehrentreffer zu erzielen, waren allerdings zu harmlos im Abschluss. So dauerte es bis zur 35. Spielminute als Justin Sommerfeld über die rechte Seite das 7:0 erzielte. Keine 2 Minuten später war es wieder Justin Sommerfeld der die Lokomotive jubeln ließ. Nun fand eine regelrechte Belagerung vor dem Gästetor statt. Leider wurden viele Chancen nicht genutzt und jeder wollte ein Tor erzielen. Wieder nach zwei Minuten war es dann diesmal Ole Dittmer, der nach gestocher im Strafraum den Ball hinter die Linie drücken konnte. Man sah nun Chancen im Minutentakt, die leider nicht richtig ausgespielt wurden. In der 45. Spielminute bekam Leon Beckmann nach einer unglücklichen Abwehr den Ball vor die Füße und verwandelte mit einem satten Volleyschuss zum 10:0. So eindeutig hätte es wohl keiner vermutet, aber für die Gäste kam es noch dicker, als Justin Sommerfeld zum 11:0 erhöhte. Den Schlusspunkt setzte der bis dahin dreifache Torschütze Leon Beckmann, als er aus 11 Metern den Ball an die Unterlatte setzte. Der Ball sprang zwar wieder aus dem Tor, doch der Schiedsrichter gab das Tor und so gewannen die Hausherren verdient mit 12 Toren. Für die Zuschauer war es sicherlich eine Unterhaltsame Partie, aber man sollte das Ergebnis nicht überbewerten. Wir wünschen den VfB Marlow alles Gute für die nächsten Spiele. 


Zweiter Sieg in Folge

FC Pommern Stralsund - ESV Lok Stralsund 0:2 (0:0)

Am 06.11.2012 mussten die Eisenbahner zum ungeliebten Kunstrasenplatz, um dort gegen die Mädchen vom FC Pommern zu spielen und damit den 8. Spieltag zu komplettieren. Das Spiel begann eine viertel Stunde später, da die Tore und ihre Netze mittlerweile in die Jahre gekommen sind und dementsprechend aussahen. Die Mannschaft war vor dem Spiel schon von der Spielstärke der Mädchen gewarnt worden, sind diese ja auch meist ein bis zwei Jahre älter. Größenmäßig ein Spiel David gegen Goliath. In der ersten Hälfte begannen die Eisenbahner vorsichtig, um ein Gespür für das Geläuf zu bekommen. Und das begann eigentlich ganz gut. Allerdings merkte man eine gewisse Unsicherheit bei den Jungs. Die Mädchen konnten das gekonnt ausnutzen und spielten munter nach vorn. Aber meist konnten die teilweise schönen Kombinationen der Mädchen geklärt werden. Die Gäste kamen daher meist über Magnus und Fabian Heindl die die Außenbahnen besetzten in die Hälfte der Gastgeber. Und so kam in der ersten Halbzeit einer der besten Möglichkeiten der Lokomotive die Führung zu erzielen, als der Ball Leon Beckmann erreichte, dieser aus dem linken Halbfeld die Murmel aufs Tor brachte, lediglich der Torwart hatte etwas dagegen und klärte mit einem riesen Reflex zur Ecke. Danach passierte nicht mehr allzu viel und es ging in die trockene Umkleidekabine.

 

Die zweite Halbzeit verlief anders als erwartet. Hatte der Gast nun mehr Platz im Mittelfeld und man traute sich mehr zu. So kam es dann in der 34. Spielminute, als Leon Beckmann durch ein Zuspiel von Magnus Heindl frei zum Schuss kam, sein Schuss wurde unhaltbar in den Winkel abgefälscht. Nun stand es auf einmal 1:0 aus Sicht der Gäste. Diese Führung wirkte wie befreiend und es wurde munter nach vorn gespielt. Aber ungenaue Zuspiele die auf dem nassen Teppich unverzeihbar sind sorgte stets für Gefahr der Gastgeber. Aber meist wurden die Bälle gut abgelaufen oder Till Schwiemann zeigte seine Klasse. Zehn Minuten vor Schluss war es dann wieder Leon Beckmann der mit einem schönen flachen Schuss vom rechten Strafraumeck das 0:2 markierte. Danach verteidigten die Gäste diese 2:0 Führung sehr gut und man holte seinen zweiten Auswärtsdreier. Die Mannschaft bedankt sich bei den zahlreichen Lokanhängern für die tolle Unterstützung bei diesem herrlichen Herbstwetter. 

Und nochmal ein großen Dankeschön an die Spieler, die an diesem Tag nicht im Kader stehen konnten, jedoch den Weg zum Stadion nicht scheuten um das Team zu unterstützen.


Auswärtssieg bei eisigen Temperaturen

Grimmener SV - ESV Lok Stralsund 0:5 (0:2)

Bei winterlichen Temperaturen reisten die E-Junioren am vergangenen Samstag nach Grimmen, um dort ihr Auswärtsspiel gegen den ansässigen Grimmener SV zu bestreiten. An diesem Wochenende konnten die Eisenbahner endlich wieder auf Stürmer Justin Sommerfeld zurückgreifen, mussten allerdings auf  Justin Förster verzichten. Gespielt wurde auf dem dortigen Kunstrasenplatz, der bei diesen niedrigen Temperaturen zur regelrechten Rutschbahn wurde. Die erste Halbzeit wurde pünktlich angepfiffen und beide Teams hatten regelrecht mit dem rutschigen Geläuf so ihre Schwierigkeiten. Ein kontrolliertes Kurzpassspiel konnte man daher eher selten sehen. Chancen erspielten sich beide Teams trotz allem. So kamen die Gastgeber mehrmals vors Gästetor, aber die Abwehr um Mannschaftskapitän Erik Schult konnten die Bälle gut vom Gäste-Gehäuse fern halten. Nun versuchten die Gäste aus der Hansestadt ihr Spiel aufzuziehen, schnelle Bälle über die Flügel sollten für Gefahr bei den Gastgebern sorgen. Es dauerte aber bis zur 15. Spielminute, als eine kurz ausgeführte Ecke den heranlaufenden Leon Beckmann erreichte, dieser dann den Ball flach in den Strafraum brachte, Justin Sommerfeld reagierte am schnellsten und traf aus dem Getümmel zum verdienten 1:0.

Die Gastgeber gaben sich nie auf und versuchten mit aller Macht den Ausgleich zu erzielen. Aber die gut nach hinten arbeitenden Spieler wussten dies stets zu verhindern. In der 20. Spielminute war es dann Leon Beckmann der aus dem zentralen Mittelfeld den Ball Richtung gegnerischen Tor trieb, als er freie Bahn hatte zog er aus gut 15 Metern einfach mal ab, durch den noch zum Teil gefrorenen Kunstrasenplatz wurde der Ball unhaltbar ins Gehäuse der Gastgeber befördert. So ging es mit einer doch verdienten 2:0 Führung in die Pause.

 

Nach dem sprichwörtlichen Pausentee begann die zweite Halbzeit furios, als in der 27. Spielminute wieder Leon Beckmann mit einem strammen Schuss den Torwart überraschte. 3:0 aus Sicht der Gäste. Nun passierte nicht mehr allzu viel. Der Grimmener SV kam noch in der Mitte der 2. Halbzeit zu Möglichkeiten das Ergebnis zu korrigieren, scheiterten jedoch am gut aufgelegten Till Schwiemann der seinen Kasten bis dahin sauber hielt. Es dauerte dann bis zur 48. Spielminute als Leon Beckmann wieder die Arme nach oben riss und das gesamte Team zum Jubeln brachte. Den Schlusspunkt setzte dann der wieder stark agierende Erik Harder als er mit einem schönen Schuss den Endstand von 5:0 besorgte. Die allerletzte Spielaktion hatte dann aber der kleine „Magier“ Paul Sobieraj, der sich sehr stark gegen zwei Grimmener Spieler auf der linken Außenbahn durchsetze, rasch zum Tor lief, noch einen Gegenspieler stehen ließ, den Ball dann aber mit den Außenrist rechts um ein paar Zentimeter am Tor vorbei schoss. Endstand 0:5 nach einer starken Vorstellung bei eisigen Temperaturen auf dem Kunstrasenplatz, wobei der starke Schlussmann Till Schwiemann endlich zu Null spielte. Jetzt heißt es weiter an sich arbeiten, denn am kommenden Spieltag bekommen es die Eisenbahner mit den Mädels vom FC Pommern Stralsund zu tun. Das Trainerteam bedankt sich bei der gesamten Mannschaft, die das umgesetzt hat was vor dem Spiel angesprochen wurde. Zudem bedanken wir uns bei Frau Harder für den leckeren und heißen Pfefferminztee.


Nachholspiel endet mit knapper Niederlage

ESV Lok Stralsund - SV 93 Niepars 0:1 (0:1)

Das Nachholspiel gegen den SV 93 Niepars stand am vergangenen Donnerstag auf dem Programm. Aus dem letzten Auswärtsspiel wollten die Kicker des Eisenbahner Sportvereins die gewonnene Moral und Motivation mit in den 6. Spieltag nehmen. An diesem rabenschwarzen Donnerstag sollte alles anders kommen als erwartet. Musste man doch auf Justin Sommerfeld und Cedric Schulz verzichten, die beide krankheitsbedingt ausfielen. So ging es dann in die erste Halbzeit, diese war noch keine Minute alt, als ein Stürmer der Gäste die Unordnung in der Abwehr ausnutzte und eiskalt ins kurze Eck traf. Das hat natürlich gesessen. Jetzt merkte man, dass die Köpfe der Spieler gar nicht so recht frei waren. Nun liefen die Hausherren wieder einem Rückstand hinterher. Die Nieparser spielten in dieser Phase sehr offensiv und drückten die Gastgeber regelrecht in deren Hälfte. Nur gelegentlich kamen die Gastgeber zu Entlastungsangriffen, die aber nicht richtig ausgespielt wurden. So ging es mit einem 0:1 Rückstand in die Pause.

 

Die zweite Halbzeit begann etwas kontrollierter und es wurde mehr der Ball laufen gelassen, jedoch kam nicht wirklich zwingendes dabei heraus, da die Nieparser ständig beim Spielaufbau störten. So drückte Niepars, die teilweise recht hart agierten auf das Tor der Gastgeber, aber die Eisenbahner verteidigten diesen knappen Rückstand mit aller Macht. Till Schwiemann zeigte in der Schlussphase des Spiels nerven und bewahrte den Gastgeber vor weiteren Treffern. In der letzten Spielminute wurde ein langer Ball in die Spitze zu den in den Sturm gerückten Ole Dittmer gespielt, dieser lief allein auf dem Torwart der Gäste zu, konnte den Ball aber nicht im Tor unterbringen. Am Ende verlieren die Jung-Eisenbahner gegen den Tabellenzweiten, unglücklich durch den Treffer in der ersten Minute. Nun heißt es Mund abwischen um am kommenden Samstag gegen den Grimmener SV spielerisch eine Schippe drauf zulegen. Zudem bedanken wir uns erneut an die Mannschaften des ESV Lok Stralsund, die ihren Trainingsbetrieb aufgrund des Nachholspiels umgestalten mussten.


Erster Sieg bleibt ohne Punkte

Tribseeser SV - ESV Lok Stralsund 1:7 (1:2)

Nach der Ferienpause und den Pokalfreien Tagen mussten die Eisenbahner E-Junioren am vergangenen Samstag zum Tribseeser SV reisen. Nach dem verloren gegangenen Testspiel gegen den FSV Berolina Stralau vom Mittwochabend, wollte man neu motiviert in die Trebelstadt fahren. Das Spiel begann bei sonnig aber herbstlichen Temperaturen fast pünktlich um 9:00 Uhr. Das Trainer-Gespann wollte hier auf die Spieler setzen die nicht oft zum Zuge kommen, dies klappte ganz gut und die Jungs integrierten sich bestens ins Team. Allerdings waren es die Gastgeber die in der 6. Spielminute jubeln durften. Nach hebigen Aufbauspiel und überhastete Aktionen konnten die Trebelstädter eine Unachtsamkeit der Abwehr ausnutzen und Schlussmann Till Schwiemann überlisten. Nun lag man, wie so oft mit 1:0 hinten. Mit der Führung im Rücken erspielte sich der Gastgeber viele Möglichkeiten, die entweder von der Abwehr oder dem Torhüter vereitelt werden konnten. Nach der kleinen Druckphase spielten die Gäste dann wieder mutiger nach vorn und man versuchte immer wieder die schnellen Stürmer in Szene zu setzen. Es dauerte jedoch bis zur 15. Spielminute, als Leon Beckmann aus dem Mittelfeld heraus einen scharfen Schuss aufs Tor der Gastgeber brachte, den der Torwart zunächst zwar parierte, dann aber im Nachschuss aus spitzem Winkel machtlos war. Nun wurde endlich der Ball laufen gelassen und das Team merkte, dass es hier mehr geben würde als nur ein Remis. Nur drei Minuten später war es Justin Sommerfeld der sich wieder sehr gut über rechts durchsetzte und einen seiner zahlreichen Torchancen endlich nutzte. So ging es dann mit einer verdienten 2:1 Führung aus Sicht der Gäste in die Halbzeitpause.

 

In der zweiten Halbzeit spielte die Mannschaft sicherer, lag man ja mit 2:1 in Führung, der Ball wurde laufen gelassen und man konnte förmlich sehen, dass Fußball eigentlich gar nicht so schwer ist wie teilweise gedacht. Der Gastgeber sorgte gelegentlich für Gefahr vor dem Tor, aber die Abwehr um Mannschaftskapitän Erik Schult und Erik Harder konnten die meisten Angriffe ohne Not bereinigen. In der 32. Spielminute war es dann wieder Justin Sommerfeld der seine Kaltschnäuzigkeit unter Beweis stellte und sauber zum 1:3 einnetzte. Die Trainer konnten gerade den Torschützen aufschreiben als es wieder hieß: „Toooooor“.Justin Sommerfeld konnte in der 35. Spielminute das Ergebnis auf 1:4 ausbauen.Wahnsinn. Es dauerte genau drei Minuten als Justin Sommerfeld auf 1:5 erhöhte. Der Gastgeber gab nie auf und versuchte mit Entlastungsangriffen vors Gästetor zu kommen, diese wurden aber meist zur Ecke oder zum Einwurf geklärt. Das gab aber auch Platz für eigene Konter. Gerade so einen Konter nutzte Leon Beckmann zwei Minuten vor dem Ende, als er zügig in die rechte gegnerische Hälfte zog und aus ca. 20 Metern den Ball ins lange obere Eck schlenzte. Den Schlusspunkt setzte dann Erik Harder, der seine sehr gute Leistung mit dem 1:7 krönte. Die Mannschaft bot eine sehr gute und geschlossene Mannschaftsleistung, die leider nicht mit Punkten belohnt wurde, da Tribsees außer der Wertung spielt. Spieler des Tages war Justin Sommerfeld der vier Tore zum Sieg beitrug.


Berliner U11-Junioren wirbelten an der Kupfermühle

ESV Lok Stralsund - FSV Berolina Stralau 01 1:12 (0:4)

Am Mittwoch den 10.10.2012 hatten die E-Junioren des ESV Lok Stralsund den FSV Berolina Stralau 01 zu Gast. Die Mannschaft aus Berlin spielt dort in der Landesklasse und schlug ihre Zelte für eine Woche in der Hansestadt auf. Einen Tag davor setzten die Berliner schon ein großen Achtungszeichen als sie gegen den FC Pommern mit 6:8 gewannen. Die Trainer waren also gewarnt vor der Spielstärke der U11-Junioren. Und so wusste man, dass dies kein leichtes Spiel, sondern ein richtig harter Test werden würde. Das Spiel begann dann fast pünktlich um 16 Uhr. Gespielt wurde allerdings 2 x 30 Minuten, was für die Eisenbahner sicherlich recht ungewohnt war. Mit schönem Kombinationsfußball glänzten die Berliner und man sah, dass der Leistungsstand der Gäste recht hoch schien. Die ersten zehn Minuten konnten die Eisenbahner gut gegen halten und hielten die Berliner so gut es ging vom eigenen Gehäuse fern. In der 10. Spielminute musste jedoch Till Schwiemann den Ball das erste Mal aus dem Tor holen, als ein schöner Schuss sich aus ca. 15 Metern hinter dem Torwart senkte. Die sehr offensive Spielweise der Gäste, gab Platz für Konter. Und so wurde ein schnell gespielter Ball in die Spitze zum Pfeilschnellen Justin Sommerfeld gebracht, dieser sich dann auf der rechten Seite durchsetzte und den in der Mitte mitlaufenden Leon Beckmann bediente. Sein Schuss ging nur knapp am Tor vorbei. Da waren gerade einmal 13 Minuten gespielt. Fast im direkten Gegenzug spielten die Berliner einen ihre schnellen Angriffe sauber aus und markierten so das 2:0 aus Sicht der Gäste. Nun standen die Gastgeber sehr tief in der eigenen Hälfte und verteidigten recht gut. Jedoch immer wieder unkontrollierte Ballverluste sorgten für Gefahr der Gäste, diese sich auch nicht lange bitten ließen und noch vor der Pause das 0:3 und 0:4 markierten. Noch leicht beindruckt über die Spielweise der Gäste ging es dann in die Halbzeitpause. Diese wurde genutzt um noch einmal die Moral und Motivation zu stärken. War das Ziel doch klar, nicht zweistellig zu verlieren.

 

In der zweiten Halbzeit ein ähnliches Bild wie im ersten Durchgang. Die Gäste agierten wie sie wollten und man sah den deutlichen Klassenunterschied. Und so war es dann in der 35. Spielminute, als ein verdeckter Schuss den Torwart der Gastgeber vollkommen überraschte und somit erneut hinter sich greifen musste. In der Phase kam der ESV nur bedingt mit Entlastungsangriffen aus der eigenen Hälfte, diese aber meist ungenutzt blieben. Jedoch dachte man an die Halbzeitansprache und wollte dies auch umsetzen. Leider konnten nicht alle Bälle der gegnerischen Mannschaft geklärt werden. Folgerichtig fielen dann das 0:6, 0:7 und 0:8 aus Sicht der Eisenbahner. Da waren schon 45 Minuten gespielt. Wie gewohnt gaben sich die Gastgeber nicht auf. Da die Berliner immer noch sehr offensiv agierten, setzte man wieder auf das auskontern. Aus dem Mittefeld heraus wurde der nun in der Sturm gerückte Leon Beckmann bedient, der noch ungefähr fünfzehn Meter laufen musste, um dann mit einem strammen Schuss ins rechte untere Eck für den Ehrentreffer sorgte. Die Antwort der Gäste kam prompt, als Ballverluste in der Vorwärtsbewegung das 1:9, 1:10 verursachten. Wer nun dachte das Schluss sei, der hatte sich geirrt. Die Gäste drückten weiter aufs Tempo und kamen zu weiteren Treffern. So hieß es am Ende 1:12 nach 60 Minuten. Der Unmut war vielen Spielern anzumerken und das Trainergespann musste das Team wieder aufmuntern. Bei einem 9-Meter-Schießen wurden die Gesichter einiger Spieler dann wieder freundlicher und man konnte auch schon wieder lachen. Alles in allem konnte man bei diesem schönen Testspiel einmal sehen was es für Unterschiede zu den Spielklassen in den Bundeländern gibt und woran man noch arbeiten muss.

 

Das Trainerteam und die gesamte Mannschaft bedanken sich beim FSV Berolina Stralau 1901, die uns einluden in den kalten Wintermonaten nach Berlin zu kommen um dort an einem Hallenturnier teilzunehmen. Zudem bedanken wir uns an die Mannschaften des ESV Lok Stralsund, die ihren Trainingsbetrieb aufgrund des Testspiels umgestalten mussten. 


Mannschaftsleistung wurde endlich belohnt

ESV Lok Stralsund - PSV Ribnitz Damgarten II 1:1 (0:1)

Am 4. Spieltag empfing der ESV Lok Stralsund die zweite Vertretung des PSV Ribnitz-Damgarten. Das Ziel war ganz klar, die Bemühungen im Training sollten endlich mit Punkten belohnt werden. Das Team begann mit dem neuen Spiel-System, was auch schon gegen Trinwillershagen ausprobiert wurde. Zu dem Kapitän und Abwehrspieler Erik Schult gesellte sich der spielstarke Erik Harder, denn man wollte sicher aus der Defensive heraus das Spiel aufbauen. Die erste Halbzeit begann wie erwartet mit dem Abtasten der beiden Teams. Hier hatte die Heimmannschaft dieses Mal den körperlichen Vorteil auf ihrer Seite. Leider wurde dieser oft nicht genutzt. Auch Bälle verlor man ohne Bedrängnis zu schnell an den Gegner. Und so kam es dann in der 11. Spielminute, als Till Schwiemann einen schlecht gespielten Abstoss direkt zu einem Ribnitzer Stürmer spielte, dieser brauchte fast gar nichts mehr zu tun als den Ball flach in das benetzte Gehäuse trudeln zu lassen. Nun hieß es auf einmal 1:0 für die Gäste, was den Spielverlauf regelrecht auf den Kopf stellte, da Ribnitz bis dahin nicht eine richtige Torchance hatte. So ging es dann mit einem 1:0 Rückstand in die Pause.

 

In der zweiten Halbzeit war der Siegeswillen der Eisenbahner zu sehen und man spielte mutiger nach vorne. Allerdings wurden auch hier wieder unnötige Ballverluste und ungenaue Zuspiele die die Stürmer nicht erreichten herbeigeführt. In der 40. Spielminute kam denn endlich ein schnell gespielter Ball zu Justin Sommerfeld, der drei Verteidiger auf sich zog und den freistehenden Ole Dittmer bediente. Dieser legte sich den Ball auf den linken Fuß und schob locker zum verdienten Ausgleich ein. Nun merkten die Gastgeber, dass ein Sieg in greifbarer Nähe gerückt war. Aber alle Versuche waren vergebens den sprichwörtlichen Sack zuzumachen. Somit holt der ESV Lok Stralsund seinen ersten Punkt der mehr als gerecht war. Ein großes Lob an die gesamte Mannschaft, die trotz der vielen Aus- und Einwechslungen konsequent eine sehr gute Leistung zeigte. Zudem bedanken wir uns an die Muttis, die die Gäste und heimischen Zuschauer mit leckeren Waffeln und heißen Kaffee versorgten. Und nochmal ein großes Dankeschön an Frau Sobieraj, die für den Nachwuchs ein gefüllte Erste-Hilfe-Täschchen organisierte.


Auch im dritten Spiel kein Punktgewinn

SV Rot-Weiss Trinwillershagen - ESV Lok Stralsund 4:2 (2:0)

Am 08.09.2012 reisten die Junioren des ESV Lok Stralsund nach Ahrenshagen, zum 3. Saisonspiel gegen den SV Rot-Weiss Trinwillershagen. Die Mannschaft und das Trainergespann waren durch die deutlichen Erfolge der Triner vorgewarnt. So begann man mit einen neuen Spielsystem was zwei Verteidiger vorsah, da man auf Kapitän Erik Schult verzichten musste. Das Spiel begann so wie die Trainer sich es vorgestellt hatten. Man versuchte stets schnell auf die schnellen Stürmer zu spielen, was auch ganz gut gelang. So wurden die zahlreichen Bemühungen nur durch einen Pfostenschuss belohnt, da waren gerade einmal sieben Minuten gespielt. Leider spielte man im Mittelfeld nicht konzentriert genug, sodass die unnötigen Ballverluste der Gäste die Gastgeber stark machten. Und einen dieser Angriffe verwandelte dann ein Triner Stürmer glücklich zum 1:0. Allerdings mit enormer Mithilfe des Schiedsrichters, der den Ball eindeutig hinter der Linie gesehen haben will. Die Moral der Lokeraner war jedoch nicht gebrochen und man versuchte mit Druck den Ausgleich herbeizuführen. Aber in der 20. Spielminute waren es jedoch erneut die Gastgeber die Jubelten. Mit einem 2:0 Rückstand ging es dann in die Halbzeitpause.

 

Die Halbzeitansprache des Trainer-Trios beschränkte sich auf Motivation und taktisches Verhalten. Und so starteten die Mini-Eisennahner gut in die 2. Hälfte. Immer wieder suchten die Mittelfeldakteure den Pfeilschnellen Justin Sommerfeld, der dagegen das ein ums andere Mal zu überhastet den Abschluss suchte. In der 23. Spielminute konnten dann endlich die Sundstädter jubeln als Justin Sommerfeld mustergültig von Leon Beckmann bedient wurde, der sich dann über rechts außen durchsetzte und trocken sein 4. Saisontreffer erzielte. Nun stand es nur noch 2:1 für die Gäste. Das gab nochmal ein Ruck in der Mannschaft und man drückte nun auf den Ausgleich. Leider wurden manche Angriffe nicht konsequent zu Ende gespielt und man verlor mehrmals den Ball in der Vorwärtsbewegung. In der 37. Spielmute konnte ein Triner Spieler nur unsanft vorm Strafraum gestoppt werden, sodass der Schiedsrichter auf indirekten Freistoß entschied. Der daraufhin getretene Freistoß war sehr schwer zu sehen, für den bis dahin stark gehaltene Schlussmann. Und so stand es auf einmal 3:1 für den Gastgeber. Keine fünf Minuten später konnte die Gästeabwehr den heran laufenden Stürmer nicht stoppen, dieser konnte fast ungehindert den Ball zum 4:1 unterbringen. In der 49. Spielminute eroberte, der noch leicht angeschlagene Leon Beckmann im Mittelfeld den Ball und startete mit einem schönen Solo, den er dann sauber zum 4:2 Endstand abschloss. Alles in allem war es eine gute und geschlossene Mannschaftsleistung aller Akteure auf dem Feld. Das Trainer-Team ist zufrieden und blickt nach vorn. Vielleicht wird dann im 4. Saisonspiel die Leistung mit Punkten belohnt.


Starke Leistung gegen Tabellenführer reichte nicht

ESV Lok Stralsund - SV Prohner Wiek 1:3 (1:2)

Mit dem SV Prohner Wiek empfingen die E-Junioren am vergangenen Wochenende den souveränen Tabellenführer. Nach der 9:0 Pleite im Kreispokal wollte man Wiedergutmachung. Dem Trainerteam war klar, dass es auch dieses Wochenende nicht leicht werden würde. Aber taktische Umstellungen und Manndeckung sollten für Überraschungen am 2. Spieltag sorgen. Das Spiel begann bei gutem Fußballwetter pünktlich um 9 Uhr. Vom Anpfiff an versuchte Prohn das Spiel an sich zu reißen und drängte die Stralsunder Lokomotive tief in die eigene Hälfte. Jedoch konnte man die kontinuierlichen Angriffe gut abwehren. Dazu kam, dass Leon Beckmann den Spielmacher so gut es ging aus dem Spiel nahm, was dem Spiel der Prohner sichtlich zusetzte. In der 14. Spielminute kamen die Gäste dann doch zum ersten Treffer der Partie, als ein verdeckter Schuss Torwart Till Schwiemann sichtlich überraschte.

Die Gastgeber ließen wie gewohnt die Köpfe nicht hängen und ließen keine weiteren Torchancen mehr zu. Nun wurde man mutiger und wagte sich in die Prohner Hälfte, leider konnten die wenigen Torchancen nicht genutzt werden und so war es dann in der 20. Spielminute ein unnötiger Ballverlust auf der linken Seite der das 2:0  für die Gäste ermöglichte. Kurz vor der Pause konnte dann Erik Harder den Ball im Mittelfeld behaupten und brachte den Ball einfach mal aufs Tor, der abgewehrte Schuss der Torhüters konnte Justin Sommerfeld unhaltbar im Tor unterbringen. Kurz danach ging es mit dem knappen Rückstand dann in die Pause.

 

Beginn der 2. Halbzeit wurde der Gastgeber mutiger und erspielte sich zahlreiche Chancen auf den Ausgleich. Justin Sommerfeld und Paul Sobieraj hatten die größten Tormöglichkeiten, aber der gut aufgelegte Gästekeeper hatte etwas dagegen. Das Spiel verlagerte sich nunmehr ins Mittefeld wo weiter nichts mehr passierte, dachte man. Denn in der 49. Spielminute war es der Prohner Kapitän der einen direkten Freistoß zum 3:1 verwandelte. Die Mannschaft zeigte eine sehr starke Leistung und es war eine enorme Steigerung zum Kreispokalspiel. Das Trainerteam und die Mannschaft bedanken sich für die enorme Unterstützung von den Rängen, sowie für den leckeren Kaffee und Kuchen.


Verpasste Punkte zum Saisonstart

SV Barth II - ESV Lok Stralsund 5:4 (2:3)

Zum ersten Punktspiel reiste der ESV Lok Stralsund zur zweiten Vertretung des SV Barth. Nach der 9:0 Niederlage vom vergangenen Wochenende wollte man nun besser in die Punktspiele starten. Nach der anfänglichen Abtastphase der beiden Teams, sahen die Trainer und Zuschauer ein offenes Spiel auf beiden Seiten. So konnte Barth dann nach Anlaufschwierigkeiten der Gäste die überraschende Führung herbeirufen. Da waren gerade einmal sieben Minuten gespielt. Die Gäste ließen jedoch den Kopf nicht hängen und kamen gefährlich über die rechte Seite, wo dann Niklas Sobieraj goldrichtig stand und den Ball mit einem schönen Treffer zum Ausgleich herbeirief. Die Freude dauerte jedoch nicht lange, als wieder ein gefährlicher Angriff der Gastgeber zum 2:1 eingenetzt wurde.


Aber auch diesen Rückstand steckten die Mini-Eisenbahner eiskalt weg. Wieder kam der Ball über die rechte Seite, als Leon Beckmann den Ball scharf in die Mitte brachte, bedankte sich Justin Sommerfeld mit seinem ersten Treffer des Tages. Nun war wieder alles offen und das Spiel ging in beide Richtungen. Barth wurde jedoch ständig im Spielaufbau gestört, sodass sie ihre Angriffe nicht zu Ende spielen konnten. In der 20. Spielminute war es dann Ben Biemann der nach einem Abstauber das erlösende 3:2 für die Gäste brachte. So ging es mit dem psychologischen Vorteil in die verdiente Halbzeitpause.


In der 2. Halbzeit dasselbe Spiel. Allerdings verschliefen die Gäste das Ergebnis auszubauen, folgerichtig wurden einige Abwehrfehler bestraft als in kurzer Zeit die Barther das Spiel 4:3 drehten. Nun hatte die Lok komplett den Faden verloren. Barth drängte die Gäste in die eigene Hälfte zurück. Das gab jedoch Zeit für Konter und so war es dann Leon Beckmann der den schnell starteten Justin Sommerfeld mustergültig bediente, dieser dann mit einen strammen Schuss das 4:4 markierte. Auch hier wehrte die Freude nicht lang, hatte man sich doch schon über den Punkt gefreut, so war es dann ein Sonntagsschuss der Barther, der unhaltbar für Till Schwiemann in der Nachspielzeit den 5:4 Sieg für Barth brachte. Alles in allem kann man mit der gezeigten Leistung zufrieden sein. Das sahen auch die mitgereisten Zuschauer des ESV Lok Stralsund, das hierfür berechtigtem Beifall bekam.


Derbe Niederlage in der ersten Pokalrunde

SV Prohner Wiek - ESV Lok Stralsund

Zur ersten Pokalrunde empfing der SV Prohner Wiek die Jungs des ESV Lok Stralsund. Der Gastgeber an diesem sehr heißen Samstag war kein geringerer als der Turniersieger vom vergangenen Wochenende. Die Taktik der Stralsunder war klar, aus einer sicheren Abwehr heraus wollte man auf schnelle Konter setzen. Allerdings musste man im Bereich der Abwehr einiges verändern, da eine wichtige Säule der Defensiv-Abteilung fehlte. Somit musste Justin Sommerfeld den verhinderten Ole Dittmer ersetzen. Das Spiel begann und die Hausherren nahmen gleich das Zepter in die Hand, schnelles Kombinationspiel der Prohner und eine Unachtsamkeit der Stralsunder Abwehr reichte, um den Ball mit einem schönen Schlenzer unhaltbar ins langeToreck unterzubringen. Gleich nach Anstoß der Gäste war es wieder ein unnötiger Ballverlust in der Vorwärtsbewegung, der dann von den Prohnern Eiskalt ausgenutzt wurde. Als Schlussmann Till Schwiemann nach einem strammen Schuss den Ball aus 5 Metern nicht festhalten konnte und ein Prohner Stürmer abstaubte. Da waren gerade einmal fünf Minuten gespielt. Indes kamen die Gäste nun besser ins Spiel, wurden jedoch meist schon im Spielaufbau von den Gastgebern gestört. Mit einem 2:0 Rückstand ging es dann in die Pause. 

In der 2. Hälfte fast dasselbe Bild wie in der Ersten. Innerhalb von 6 Minuten konnten die Hausherren auf 4:0 erhöhen. Zahlreiche Ballverluste in der Vorwärtsbewegung und fehlende Stellung der Gegnerischen Angreifer ermöglichten weitere Treffer der Favorisierten Prohner Mannschaft. Am Ende hieß es dann 9:0 für den SV Prohner Wiek. Es war das erwartet schwere Spiel der Stralsunder. Nun heißt es für das Team und Trainer-Gespann sich auf das erste Punktspiel am 26.8.2012 in Barth vorzubereiten. 


Der SV Prohner Wiek feiert 60-Jähriges Bestehen

Platz 5 nach den Platzierungsspielen

Zum 60-Jährigen Jubiläum, lud der SV Prohner Wiek am vergangenen Wochenende den 11.8.2012 bei strahlendem Sonnenschein beide Jugendmannschaften des ESV Lok Stralsund zu einem E-Jugendturnier ein. Beide Mannschaften spielten in unterschiedlichen Staffeln, so dass man erst mal nicht aufeinander treffen konnte. In Staffel 1 spielte die E1 zusammen mit dem FSV Garz dem PSV Bergen und der ersten Vertretung des SV Prohner Wiek. Das erste Spiel ging gegen den FSV Garz, der am Wochenende zuvor den Mercedes Benz Cup gewann. Man merkte, dass es der erste richtige Test der Lokomotive nach der langen Sommerpause war. Trotzallem begannen die Jungs recht gut. Nach gutem Zusammenspiel erzielte Justin Sommerfeld mit einem strammen Schuss aus 8 m das 1:0. Jedoch währte die Freude nicht lang, als nach einem Konter die Garzer Mannschaft einen Abwehrfehler zum 1:1 ausnutzte. 3 Minuten später war es wieder ein Ballverlust in der Vorwärtsbewegung was die Garzer recht gut ausnutzen konnten und verwandelten zum 2:1 Endstand.


Jetzt war Gedanken sortieren angesagt. Denn im 2. Spiel wartete schon der Favorit aus Prohn der das Auftaktspiel gegen den PSV Bergen mit 2:0 für sich entscheiden konnte.

Das Spiel begann recht gut, aber die ständigen Ballverluste der Mini-Eisenbahner sorgten für ständige Gefahr der Prohner, die dann folgerichtig mit 1:0 in Führung gingen. Alles aufbäumen nutzte nichts und so drückte der Favorit auf das 2:0 was dann kurz vor Schluss der Partie auch fiel. Nun ging es um die sprichwörtliche Wurst, wollte man nicht als letzter nach Hause fahren. Und so ging es dann gegen den PSV Bergen, der zuvor gegen den FSV Garz mit 3:0 verlor. Bei diesem Spiel ging es für die Eisenbahner schon um alles oder nichts. Und so legten sie auch los, viele Kombinationen waren zu sehen und es wurde sich nun langsam zum Tor vorgetastet. Aber alles bemühen war vergeblich und so trennten sich beide Mannschaften 0:0.

Somit war der 3. Platz in der Staffel geschafft und man konnte in die Playoffs gehen, da hieß es dann Spiel um Platz 5. Nun ging es gegen den Tabellendritten der Staffel II, dem SV Prohner Wiek II. Die Zielsetzung der Trainer war klar. Die Null muss stehen, dies setzten die Jungs auch prima um. Chancen ergaben sich durch kontrollierte Angriffe aus der Abwehr heraus. Aber Justin Sommerfeld und Ben Biemann scheiterten mehrmals am Schlussmann. Somit hieß es dann 0:0 nach 12 Minuten Spielzeit. Die Entscheidung sollte dann in 9m-Schiessen fallen. Drei Schützen auf jeder Seite. Erik Harder war es dann der mit viel „dusel“ den einen wichtigen Treffer erzielte, der dann reichte um den 5. Platz für den ESV zu sichern, da Prohn alle drei verschoss. Die E II spielte sich bis ins Finale vor, unterlag dann aber den SV Prohner Wiek mit 1:0. Trotzallem kann man mit einer der jüngsten Mannschaften des Turniers auf diese Leistung stolz sein. Nun heißt es Kräfte sammeln, denn am 18.8. geht es dann wieder nach Prohn zur ersten Pokalrunde.